Archiv für den Monat: Januar 2015

Liebesgeständnis: Dem Partner seine Liebe gestehen

So offenbaren Sie Ihrem Gegenüber ihre Gefühle

bist du in mich verliebt?Zwei Menschen stehen sich gegenüber und erklären sich ihre Liebe, bevor sich beide verliebt in die Arme fallen. Was in Liebesfilmen oftmals so einfach aussieht, stellt im realen Leben viele vor eine nahezu unbezwingbare Herausforderung.

Sie haben sich über beide Ohren verliebt? Sie hoffen auf ein Zeichen des anderen und versuchen in der Gestik Zuneigung und Gegenliebe abzulesen? Der folgende Beitrag bringt Licht hinter das magische Spiel mit den Worten.

Diese Gesten und Worte symbolisieren Ihre Zuneigung

Machen Sie Ihrem Gegenüber ein Kompliment und zeigen durch Worte Ihre tiefe Zuneigung. Ein intensiver Blick in die Augen und ein offenes Lächeln hebt den Zustand der Liebe hervor. Liebevolle Worte und Gesten zielen darauf ab, den anderen glücklich zu machen. Der passende Zeitpunkt und Komplimente gehören unumgänglich zusammen. Halten Sie über die gesamte Zeit hinweg Augenkontakt.

Telefonieren Sie mit dem anderen, werden Sie bemerken, dass sich Ihre Stimme verändert: Sie sprechen sanfter, nicht zu laut und vermitteln ein Gefühl der Intimität und Nähe. In einem Gespräch suchen Sie körperliche Nähe. Dies stellt eine wunderbare Situation dar, die eigenen Gefühle zu offenbaren – vorausgesetzt der oder die andere ist bereit und reagiert nicht mit Zurückweisung und Distanz.  Entwickeln Sie für diese Zustände Sensibilität und achten auf Mimik und Gesten, um niemanden vor den Kopf zu stossen.

Zeigen Sie persönliche Zuneigung mit Mitgefühl und erzeugen darüber ein wohliges Zusammengehörigkeitsgefühl. Erkundigen Sie sich nach dem Gefühlszustand der anderen Person, dies gilt als offenes Zeichen von Liebe.

Folgende Fragen bieten sich in dieser Situation an:

  • Wie war Dein Tag? Was hast Du erlebt?
  • Ist mit Dir alles in Ordnung?
  • Hast Du Probleme? Kann ich Dir helfen?

Mit ehrlichem, persönlichem Mitgefühl schaffen Sie Nähe und heben den anderen auf ein neues Level.

Ich liebe Dich – Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Die magischen Worte gehen schnell von den Lippen: Ich liebe Dich. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dieses Gefühl zu offenbaren, ohne es direkt zu formulieren. Gerade in der Zeit der zunehmenden Digitalisierung gilt das persönliche, gesprochene Wort vor einer E-Mail, einer SMS oder einer WhatsApp Nachricht. Lernen Sie eine andere Person online kennen, überstürzen Sie die eigenen Liebesbekundungen nicht und heben sich diese für die Kennenlernphase auf. Sie haben sich vorher noch nie getroffen? Dann wird Ihr Gegenüber eine Liebesbekundung nicht ernst nehmen können.

So gelingt das Liebesgeständnis!

Ich liebe DichSetzen Sie sich auf keinen Fall unter Druck und machen Sie Ihr Geständnis nicht von den persönlichen Erwartungen abhängig. Freuen Sie sich auf die magischen drei Worte und auf das Gefühl, Zuneigung und Liebe des anderen zu erfahren.

Wählen Sie für dieses Gespräch den richtigen Moment. Dieses stellt eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein Gelingen eines Liebesgeständnisses dar. Eine intime Atmosphäre abseits des Alltags und gesellschaftlichen Trubels gilt als optimal. Nehmen Sie von Anfang an den persönlichen Druck aus einem Dialog und erwarten von dem anderen oder der anderen nicht sofort eine Gegenleistung. Es bedarf Zeit Ihr Liebesgeständnis sacken zu lassen. Setzen Sie die andere Person auf keinen Fall unter Druck und machen sich keine Sorgen, was nach Ihren offenen Worten passieren wird.

Lassen Sie auf keinen Fall beklemmende Stille entstehen. Nehmen Sie den Druck aus der Situation und fügen eine Anmerkung hinzu, wie zum Beispiel: „Du musst jetzt nicht sofort antworten. Ich wollte einfach nur, dass du weisst, wie ich für Dich empfinde.“ Reagieren Sie auf diese Weise, wird eine Reaktion nicht lange auf sich warten lassen.

Liebe auf Umwegen – Gestik und Mimik gezielt einsetzen

Neben der offenen Liebesbekundung gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten, dem anderen die eigenen Gefühle zu offenbaren. Handlungen sagen manchmal mehr als 1000 Worte. Suchen Sie, wann immer es möglich ist, mit der anderen Person Augenkontakt und schenken ihm oder ihr ein warmes und offenes Lächeln. Halten Sie den Augenkontakt aus und warten auf die Reaktion. Auch wenn die eigene Körpersprache zumeist Unsicherheit ausstrahlt, positionieren Sie sich in einer offenen Körperhaltung. Neigen Sie zum Beispiel den Kopf in Richtung des anderen.

Sie glauben, in dieser Situation an Gesichtsröte zuzunehmen? Das ist ein natürlicher Zustand. Es bringt rein gar nichts, diesem entgegenzuwirken. Sie zeigen der anderen Person Ihre Aufregung und signalisieren: „Du bist mir wichtig und machst mich nervös“. Ein kleines Zwinkern und eine flüchtige Berührung, die auf keinen Fall übertrieben werden sollte, reicht für den Anfang vollkommen aus und zeigt offene Zuneigung. Beobachten Sie, wie der Körperkontakt ankommt. Arbeiten Sie sich von kleinen Gesten immer weiter heran. Am Anfang berühren sich Ihre Fingerspitzen eher flüchtig, später streichen Sie Ihr rein zufällig am Arm vorbei oder im Theater oder Kino liegen Ihre Arme natürlich nebeneinander. Immer wenn Ihr Gegenüber mit Zuneigung reagiert, ist es empfehlenswert diese Berührungen in der nächsten Situation nochmals zu versuchen.

Der Wert der kleinen Aufmerksamkeiten und Geschenke

Ein letzter Hinweis kommt dem persönlichen Gefallen zu. Gerade das, warum Sie nicht gebeten werden, bleibt lange im Gedächtnis. Die andere Person braucht etwas? Sie wissen, womit Sie ihr oder ihm eine Freude bereiten? Dann setzen Sie diese kleinen Geschenke und Aufmerksamkeiten gezielt ein und unterstützen diese mit einem Lächeln. „Gern geschehen.“ „Das mache ich gern für Dich.“ Lassen Sie einem Gefallen nicht zu viele Worte zukommen. Auf diese Weise zeigen Sie Ihre Zuneigung und ein Liebesgeständnis wird sich aus der Situation heraus ergeben

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Angst vor Ablehnung – Angst vor einem Korb

Wege aus der eigenen Unsicherheit

Schöne Frau wird von einem Mann angesprochenWas denkt die andere Person, wenn Sie einen Kennenlernversuch starten? Wie verhalte ich mich, wenn ich einen Korb bekomme?

Die Situation ist den meisten Menschen äusserst unangenehm und stellt einen der häufigsten Gründe dar, warum viele Singles ein einsames Dasein fristen.

Woher kommt sie eigentlich: die innere Angst vor Ablehnung? Wie gehen Sie folglich mit diesen einengenden Gefühlszuständen um? Gibt es einen einfachen Weg aus der Angst vor Ablehnung?

Angstzustände lassen sich bis auf die Kindheit zurückführen. Zum damaligen Zeitpunkt war es vielmehr die Unsicherheit und Angst vor der Ablehnung der Eltern: die Angst, fortan allein dazustehen, ohne Unterstützung der Familie. Ein strafender Blick und eine Geste der Zurückweisung reichen für ein drei- bis fünfjähriges Kind aus, um in eine kurze Sinnkrise zu verfallen. Dieser kleine Junge und dieses kleine Mädchen verfolgt viele bis in das Erwachsenenalter. Im schlimmsten Fall wirkt sich diese Angst bedrängend aus und erzeugt ein Gefühl von Hilflosigkeit.

Warum werden Sie diese Zustände einfach nicht los?

Unsichere Menschen, die Angst vor Ablehnung mit sich tragen, haben über die Jahre hinweg die Kindheitszustände und negativen Erlebnisse klein gehalten, aber nicht überwunden. Anstelle sich die Furcht und Hilflosigkeit dieser Zustände zu nehmen und sich selbst in Situationen der Ablehnung Mut zuzusprechen, steigert sich dieser Zustand. Die eigenen Gedanken kreisen, immer wieder um die Frage, was andere von Ihnen denken? In diesem Fall ist es denkbar, dass nahezu jedes Wort eines anderen von unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird und zur permanenten Hinterfragung der Persönlichkeit genutzt wird. In der Folge entsteht ein Gefühl ständiger Nervosität und Angespanntheit.

Aus dieser Situation heraus ziehen sich Betroffene in sich selbst zurück, um sich vor der Ablehnung der anderen zu schützen und von negativen Gefühlen zu verstecken. Die Reaktion des anderen führen zur inneren Bestätigung der persönlichen Unsicherheit. Aus Angst entlarvt zu werden und die geheimen Empfindungen preiszugeben, reden sich Betroffene selbst ein, als Versager durch das Leben zu gehen. Aus diesem Gefühl heraus ist es nahezu unmöglich, offen auf einen anderen zuzugehen.

Das Ergebnis: Es entsteht ein negatives Selbstbild, das in einigen Fällen in Vereinsamung gipfelt und ein potenzielles Kennenlernen auf einer surrealen Ebene hält.

Wie finden Sie heraus aus der Misere?

Junges flirtendes PaarEine erfüllte Beziehung setzt nun einmal einen Einstieg in einen Dialog voraus. Es ist sinnvoll, bei sich anzusetzen und die eigenen Schwächen ehrlich zu beleuchten. Lassen Sie Komplimente und Zuneigung eines anderen zu und nutzen Sie diese Situationen nicht, um sich wieder zu hinterfragen.

Stellen Sie eine Liste auf, mit den eigenen Stärken und Schwächen, denn diese bilden die Basis für eine einzigartige Persönlichkeit. In diesem Bereich kommen Psychologen auf das persönliche Selbstbild und die Selbstliebe zu sprechen.

Wenn Sie sich als Person lieben und schätzen, sind Sie in der Lage, offen auf andere zuzugehen und Selbstablehnung oder Zurückweisung nicht als Kritik an der eigenen Person zu verstehen.

Es ist möglich, dass Ihr Wunsch auf ein Kennenlernen nicht auf Gegenliebe stösst. Dies hat rein gar nichts mit Ihrer Person oder Persönlichkeit zu tun. Vielleicht ist die andere Person genauso unsicher. Vielleicht stellt sich die Situation des Kennenlernens als unpassend heraus. Lösen Sie sich von dem Gedanken und der negativen Annahme der Zurückweisung, denn diese kann viele Gründe haben. Der einzige Weg, diese Gefühlszustände zu überwinden, stellt die Konfrontation mit genau den Angstzuständen dar. Begeben Sie sich in die Höhle des Löwen und gehen als gestärkte Person heraus: Sie verbinden diese Situationen mit einem Lerneffekt und Stolz.

Leiden Sie an einer Sozialphobie? Wege aus der Angst!

Geben Sie sich Zeit und überstürzen den eigenen Weg zu mehr Selbstachtung nicht. Gerade für Menschen, die Ihr Leben lang unsicher durchs Leben gehen, bedarf es Kraft und Durchhaltevermögen diesen Zustand zu überwinden. Diese Gefühlszustände manifestieren die persönliche Angst vor Ablehnung. Es ist nicht verwerflich, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. In klinischen Studien haben Psychologen herausgefunden, dass über 70 % der Betroffenen durch Angstzustände hindurch geholfen werden kann. Ändern Sie etwas an der gegenwärtigen Situation, denn dies ist ein Startschuss in ein neues Leben.

Folgende Behandlungsmethoden gelten als Ausweg aus der persönlichen Unsicherheit:

  • therapeutische Massnahmen, wie zum Beispiel eine Konfrontationstherapie
  • pflanzliche Medikamente: Baldrian, Johanniskraut, Melisse,
  • Entspannungstechniken: progressive Muskelentspannung, Autosuggestion oder mentales Training.

Gegenwärtig ist anzunehmen, dass ca. 7 % der Menschen an sozialen Phobien leiden und von dem Symptom der sozialen Angst betroffen sind. Diese Phobien können unterschiedliche Ausprägungen haben und machen sich in mangelndem Selbstbewusstsein, Hemmungen, Angespanntheit und Schüchternheit in unterschiedlichen Situationen des Alltags bemerkbar. Phobien werden von Betroffenen als stark einschränkend empfunden und führen unweigerlich in die persönliche Vereinsamung. Das Gefühl, von anderen angeschaut und beurteilt zu werden, wird von einem Menschen als quälend empfunden.

Im Zuge der letzten Jahre haben sich verschiedene Behandlungsmuster für den Umgang und die Therapie der Sozialphobie entwickelt:

  • Konfrontationstherapie,
  • Selbsthilfegruppen,
  • persönliche Ursachenforschung,
  • kognitive Verhaltenstherapie
  • die Stärkung des eigenen Selbstwertgefühls.

Gerade, wenn Sie dazu neigen, sich vor Angstsituationen zu drücken und einer Konfrontation mit einer anderen Person jeglicher Art aus dem Weg gehen, geht der Weg der Besserung genau über diese Konfrontation. Lernen Sie, sich Ihren Ängsten zu stellen und mit diesen in jeder Situation umzugehen. In der Konfrontationstherapie beurteilen Sie Ihren Alltag realistisch und lernen auf diese Art mit den persönlichen Ängsten vor Abweisung und Beurteilung umzugehen. Es stellt sich heraus, dass Ihre Furcht vor Zurückweisung vollkommen unbegründet ist und Sie nicht von anderen beurteilt werden. Im Zuge dieser Therapie stärken Sie Ihr eigenes Selbstbild und in der Folge Ihr Selbstbewusstsein.

Persönliche Zufriedenheit: Selbstliebe und Selbstachtung

Üben Sie diese Situationen mit einer anderen und Ihnen vertrauten Person, vor der Sie keine Scham empfinden jeden Gefühlszustand zuzulassen. Definieren Sie Ihre persönlichen Stärken, aber auch Ihre Schwächen. Bedenken Sie, dass persönliche Schwächen und Macken eine Person in den Augen eines anderen erst liebenswert machen.

Überbewerten Sie die Meinung anderer über Ihren Charakter nicht, denn dies hat nichts mit Ihrem Selbstbild zu tun. Sie können nichts daran ändern. Menschen, die Sie lieben und achten, wissen Ihre Charaktereigenschaften und Ihre Schwächen zu nehmen. Haben Sie heute schon einmal über Ihre Stärken nachgedacht?

Die Top 10 Fragen zum Kennenlernen

So wird das erste Gespräch zum Erfolg!

Junges Paar plaudert im RestaurantDas erste Treffen und ein Blind-Date sind mit einer gehörigen Portion Aufregung und Unsicherheit verbunden.

Sie möchten Ihr gegenüber nicht nur besser kennenlernen, sondern auch mehr über den oder die andere erfahren?

Dann geht der Weg einzig und allein über ein gelungenes Gespräch. Verlassen Sie das Date, ohne mehr über den anderen erfahren zu haben, sollten Sie einen Blick auf die Top 10 Fragen zum Kennenlernen werfen.

Aufregend und ungewohnt: das Knistern des ersten Dates

Das erste Kennenlernen stellt eine der spannendsten Zeiten auf dem Weg zu einer potenziellen Beziehung dar. Männer und Frauen sind unsicher und bewegen sich auf kommunikativ dünnem Eis. In diesem Zusammenhang gilt es, Ruhe vor Eile walten zu lassen. Preschen Sie zu schnell nach vorn, kann sich Ihr Gegenüber gedrängt fühlen und distanziert reagieren. Zögern Sie zu sehr, erzeugt dies bei Ihrem Gegenüber ebenfalls Unbehagen und Unsicherheit. Der Mittelweg, ein langsames, vorsichtiges Herantasten bilden die Erfolgsformel für ein gelungenes Gespräch.

Eile, Stress und Unbehagen gelten beim ersten Treffen als tabu. Bekämpfen Sie Ihre eigene Schüchternheit nicht zu extrem und reagieren Sie sich auf keinen Fall bei diesem Treffen ab. Geben Sie zu viel von sich preis und erzeugen eine negative Atmosphäre, stösst dies nur selten auf Gegenliebe. Das erste Gespräch ergibt sich zumeist aus einem lockeren Small Talk. Offen für den anderen und interessiert verfolgen Sie ein Gespräch und bereiten sich im Geiste schon auf die nächste Frage vor. Leiten Sie in ein Gespräch über das Leben des anderen, seine Interessen, Eigenschaften und Vorlieben.

Folgende Fragen gelten als perfekter Einstieg in einen gelungenen Dialog:

  1. Welche Dinge bringen Dich zum Lachen?
  2. Hast Du einen besten Freund/eine beste Freundin? Was magst Du an ihr/ihm?
  3. Hast Du einen aktuellen Lieblingsfilm?
  4. Wie warst Du als Kind?
  5. Gibt es etwas, was ich mir nie trauen würde, Dich über Dein Leben zu fragen?
  6. Hast Du ein Lebensmotto?
  7. Hast Du den Sinn des Lebens eigentlich schon gefunden?
  8. Gibt es irgendetwas, was Dich an unseren Treffen nervt? Sag es mir doch bitte, damit ich es ändern kann.
  9. Welche Persönlichkeiten haben Dich in Deinem Leben am meisten beeinflusst?
  10. Gibt es einen Ort, an dem Du Dich fallen lassen kannst?

Diese Fragen zielen auf die Interessen und das Leben des anderen, ohne ein Interesse nur vorzuheucheln. Es ist ebenso davon abzuraten, die andere Person pausenlos mit Fragen zu bombardieren und kaum Zeit auf eine ordentliche Antwort zu verwenden. Nutzen Sie vielmehr eine Frage als Einstieg und lassen daraus ein sinnvolles Gespräch entstehen.

Sie sind unsicher? Sie sind schüchtern?

junge Frau im GesprächVielen anderen Menschen geht es genauso. Verbergen Sie Ihre Unsicherheit nicht hinter einer starken und unheilbaren Fassade. Es ist an der Zeit, die eigene Persönlichkeit zu zeigen. Gerade diese Eigenheiten machen einen Menschen interessant und unverwechselbar.

Ein erstes Treffen ist mit Freude und Aufregung verbunden und bleibt positiv über die nächsten Tage im Gedächtnis. Es hat nichts mit einem Bewerbungsgespräch oder einer umkämpften Diskussion zu tun. Setzen Sie alles daran, um diese unglückliche Gesprächsführung zu vermeiden.

Brechen Sie mit einer Frage unangenehmes, peinliches Schweigen, das aus Unsicherheit beim ersten Kennenlernen entsteht. Nutzen Sie für ein erstes Treffen die lockere Atmosphäre eines beschaulichen Restaurants oder eines gemütlichen Cafés. Auch ein Spaziergang mit einer abschliessenden Plauderei auf einer Parkbank an einem sonnigen Frühlingstag stellt einen gelungenen Start in eine spannende Kennenlernphase dar. Sie haben Lust, sich neu zu verlieben und einen Partner oder eine Partnerin kennenzulernen? Dann zeigen Sie dies über Ihre Gesten und Mimik. Ein offenes Lächeln und ein aufmerksames Ohr für die Bedürfnisse des anderen legen die Basis für ein nächstes Date.

Tabuthemen für das erste Kennenlerngespräch

Eine weitere Möglichkeit bietet sich in einem Gespräch über den eigenen Beruf. Passen Sie auf, dass Sie nicht über das Gespräch über potenzielle Probleme mit Kollegen oder das letzte Projekt in einen inneren Monolog verfallen. Fragen Sie vielmehr nach den Interessen und den Beruf des anderen und formulieren in der Folge ergänzende Fragen, die Ihr Interesse nochmals verstärken. Sollten sich aus dem Themenfeld des Jobs keine Gespräche ergeben, gehen Sie zu den Hobbys und Interessen über.

  • Was treibst Du nach der Arbeit?
  • Was erfüllt Dein Leben?
  • Was sind Deine Ziele und Träume?

Ein erstes Date ist genau der richtige Zeitpunkt, um gemeinsam zu träumen und über die schönsten Zeiten im Leben zu philosophieren.

Männer und Frauen neigen dazu, persönliche Ängste, auf den anderen zu übertragen. Probleme, Marken und Fehltritte gehören zum Leben dazu, sollten jedoch nicht auf das anfängliche Kennenlernen übertragen werden. Beziehungen, die sich aus einer Krise heraus entwickeln, sind zumeist zum Scheitern verurteilt, wenn sich zwischen beiden keinerlei Gemeinsamkeiten als die gemeinsame Misere ergeben. Sie haben eine Trennung hinter sich? Dies ist kein Grund, um Ihr Gegenüber mit den Problemen des Ex-Partners oder der Ex-Partnerin zu belasten. Es geht einzig und allein um eine schöne Zeit und eine gemeinsame Zukunft.

Jeder Mensch hat Träume, die gemeinsam in ein glückliches Miteinander führen. Lassen Sie sich nicht durch ihre Angst und Unsicherheit hemmen. Werden Sie aber im Gegenzug auch nicht zum Casanova, wenn dies nicht Ihrem Charakter entspricht. Die äussere Fassade fällt im Zuge des Kennenlernens – dies lässt Ihren Charakter in einem ungünstigen Licht erscheinen.

Umgehen Sie beim ersten Date folgende Fragen und Themenbereiche:

  • Fragen über Ihre vergangene Beziehung und Probleme mit dem Ex-Partner/der Ex-Partnerin,
  • Fragen zur Gesundheit und körperlichen Beschwerden,
  • sexuelle Fragen und Themenbereiche,
  • grundsätzliche Fragen zur Religion.

Die folgenden Themenschwerpunkte können zu unangenehmen Situationen führen und legen Dinge an den Tag, die Ihr Gegenüber nicht beim ersten Kennenlernen preisgeben möchte. Darüber hinaus können sexuelle Themenbereiche zudringlich wirken und dem ehrlichen Interesse an einer Beziehung im Wege stehen. Stellen Sie offene Fragen, die nicht nur mit einem Ja oder Nein beantwortet werden können.

Gibt es irgendwelche lustigen Talente oder Eigenheiten? Erzähle mir mehr davon.

Selbst wenn Sie eine Entscheidungsfrage stellen, fügen Sie den Zusatz dazu, mehr über die andere Person erfahren zu wollen. Lassen Sie Ihr Gegenüber frei reden und agieren Sie mit kurzen Zwischenfragen und Statements als aktiver Zuhörer. Dann steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass auf das erste Kennenlernen viele weitere folgen werden.