Archiv für den Monat: Juli 2015

Was Frauen wirklich wollen

Sie fragen sich, wie Sie besser bei Frauen ankommen? Vielleicht haben Sie auch eine interessante Frau kennengelernt und wollen keine Chance verstreichen lassen, Sie für sich zu gewinnen? Hier finden Sie interessante Tipps und erfahren, was Frauen wirklich wichtig ist.

Worauf achten Frauen bei Männern?

junge selbstbewusste frauNatürlich ist jede Frau anders. Sie hat ihre Vorlieben und bestimmte Wertvorstellungen. Dennoch gibt es eine Reihe von Dingen, die bei Frauen sehr gut ankommen und es gibt welche, die auf wenig Gegenliebe stossen.

Als gut informierter Mann können Sie mit dem nötigen Hintergrundwissen viele Punkte sammeln. Der erste Eindruck ist besonders wichtig. Das gilt für Ihr äusseres Erscheinungsbild aber auch für Ihr Verhalten. Da Sie natürlich nicht alle Frauen beeindrucken können, konzentrieren Sie sich auf Ihren bevorzugten Typ.

Welche Frauen schätzen Sie? Wünschen Sie sich eine starke und selbstbewusste und extrovertierte Persönlichkeit oder soll die Frau an Ihrer Seite eher zurückhaltend sein? Mögen Sie temperamentvolle Frauen oder passen Sie eher zu schüchternen Damen?

All das ist entscheidend für Ihr Auftreten. Sie sollten sich aber auf keinen Fall verstellen. Bleiben Sie authentisch.

Allgemeine Tipps, die Sie zum Traummann machen

Achten Sie auf Ihr Aussehen. Frauen reagieren regelrecht allergisch auf ungepflegte Hände. Wenn Sie mit Ihren Händen arbeiten, pflegen Sie sie bitte trotzdem. Vor allem die Fingernägel sollten sauber und kurz sein. Scheuen Sie sich nicht, eine Maniküre in Anspruch zu nehmen. Das gilt übrigens auch für Ihre Füsse. Auch wenn es vermutlich eine gewisse Zeit dauern wird, bis die Dame Ihre Füsse zu sehen bekommt, unterschätzen Sie nicht die Wirkung gepflegter Füsse auf eine Frau.

Achten Sie bitte auf Ihre Kleidung. Wenn Sie unsicher sind und sich für Mode nicht interessieren, lassen Sie sich in einem Geschäft beraten, das zu Ihnen und Ihrem Geschmack passt. Es müssen nicht die neuesten Trends sein. Man wird Ihnen sicher gerne ein paar Basics zusammenstellen, die Sie dann miteinander kombinieren können. Gehen Sie auch regelmässig zum Friseur. Es spielt keine Rolle, ob Sie kurze oder lange Haare haben. Es muss erkennbar sein, dass Sie auf Ihr Aussehen achten. Vermeiden Sie aber Eitelkeit. Eine gewisse Lässigkeit kommt bei Frauen sehr gut an.

Fürsorglichkeit in der Beziehung wird unterschätzt!

ältere attraktive FrauEs spielt keine Rolle, wie stark und selbstsicher eine Frau ist, geleiten Sie sie zum Auto oder zur Haustür, bzw. warten Sie im Auto, bis Sie sehen, dass Sie sicher das Haus betreten hat. Kündigen Sie das auch an, damit sie versteht, dass Sie sich als Mann für ihre Sicherheit verantwortlich fühlen und nicht etwa aufdringlich wahrgenommen werden wollen.

Behalten Sie im Hinterkopf, dass Frauen sehr wohl wissen, dass sie einem Mann körperlich unterlegen sind. Frauen fühlen sich daher berechtigt schneller bedroht als Männer, auch wenn das im normalen Alltag keine Rolle spielt. Verhalten Sie sich ritterlich, so können Sie viele Pluspunkte sammeln. Das gilt vor allem auf dunklen Parkplätzen und ähnlichen Gegebenheiten. Sie brauchen auch nicht viel Aufhebens darum zu machen. Sagen Sie ruhig, dass Sie besorgt sind. Das gilt übrigens auch für den Fall, dass die Frau, mit der Sie in einer Beziehung sind, krank wird oder sich aus anderen Gründen nicht wohlfühlt. Fürsorglichkeit darf für Sie kein Fremdwort sein. Bringen Sie ihr einen heissen Tee, bieten Sie ihr eine Schulter zum Anlehnen, wenn sie sie braucht. Seien Sie ein geduldiger Zuhörer in schwierigen Lebensphasen. Brechen Sie mit den Vorurteilen, dass nur Frauen fürsorglich sind und Männer schon bei der kleinsten Erkältung zusammenbrechen.

Ihre Körpersprache

Wenn Sie Probleme in der Gegenwart von Frauen haben, trainieren Sie Ihre Selbstsicherheit. Sie können auch Rhetorikseminare besuchen. Dabei lernen Sie nicht nur, auf Ihre Körpersprache zu achten, sondern auch, wie Sie sich in schwierigen Situationen gekonnt ausdrücken. Das wird alles nicht verhindern, dass Sie beim Anblick Ihrer Traumfrau nervös werden. Das braucht Sie aber nicht zu beunruhigen, Sie wird das mit grosser Wahrscheinlichkeit als Kompliment auffassen. Kleine Unsicherheiten sind also durchaus charmant.

Beeindrucken Sie die Frau, die zu Ihnen passt

Es nützt Ihnen gar nichts, wenn Sie die falsche Frau davon überzeugen, dass Sie ihr Traummann sind. Wenn Sie als Single auf Partnersuche sind, wollen Sie die Frau, die zu Ihnen passt. Denken Sie an vergangene Beziehungen zurück. Was hatten diese Frauen gemeinsam und woran sind die Beziehungen gescheitert? Nehmen Sie diese Erfahrungen mit in die Zukunft, denn andernfalls werden sich die Ereignisse wahrscheinlich wiederholen. Seien Sie kritisch mit sich selbst.

Die starke Frau

starke frauStarke Frauen schätzen starke Männer. Mit einem Macho kommen sie aber nicht zurecht. Sie werden ihn sofort als Sprücheklopfer entlarven. Wenn Sie sich eine starke Frau wünschen, ist souveränes Auftreten wichtig.

Bleiben Sie aber zurückhaltend und drängen Sie sich nicht in den Vordergrund. Ein Blick sagt mehr als 1000 Worte. Suchen Sie den Blickkontakt und halten Sie ihn einen Moment. Lächeln Sie freundlich und suchen Sie dann das unverfängliche Gespräch. So können Sie sich vortasten, ohne gleich mit der Tür ins Haus zu fallen.

Achten Sie auf Ihre Körpersprache. Hier ist der Gentleman gefragt. Starke Frauen sind mutig und sind es gewohnt, wichtige Entscheidungen alleine zu fällen. Sie sind für gewöhnlich auch Teamplayer und erwarten das auch von Ihnen. Solche Frauen beeindrucken Sie durch Zurückhaltung. Überlassen Sie es ihr, Sie zu entdecken. Zeigen Sie ihr aber, dass Sie interessiert sind. Bleiben Sie im Gespräch sensibel, wenn sie das Thema wechselt. Natürliche Selbstsicherheit ist bei diesem Kennenlernen sehr wichtig.

Die zurückhaltende Frau

schüchterne FrauZurückhaltende Frauen müssen Sie erobern. Hier ist besondere Sensibilität gefragt. Es ist gut möglich, dass diese Frauen sich einen starken Partner wünschen, der ihnen im Alltag wichtige Entscheidungen abnimmt und sie „beschützt“. Es kann aber auch sein, dass diese Frauen in sich selbst ruhen und sich eine Beziehung auf Augenhöhe wünschen. Ihre wichtigste Eigenschaft ist jetzt Flexibilität. Geben Sie der zurückhaltenden Frau genug Zeit, sie kennenzulernen.

Zeigen Sie aber, dass Sie ein fürsorglicher Traummann sind. Halten Sie ihr die Tür auf, rücken Sie ihr den Stuhl zurecht, giessen Sie das Getränk nach, aber erdrücken Sie sie nicht mit Fürsorge. Frauen schätzen es, wenn Männer klare Worte finden. Wenn Sie an einer Frau interessiert sind, sagen Sie es ihr. So vermeiden Sie, dass sie verunsichert ist und Sie beide ewig umeinander „herumschleichen“. Ein guter Einstieg ist: „Ich würde dich gerne näher kennenlernen.“

Nein heisst Nein

Männer und Frauen haben das Recht, ihre Meinung zu ändern. Bis sie das getan haben, ist ein Nein ein Nein. Missverständnisse entstehen dadurch, dass Frauen in einigen Punkten oft zunächst zurückhaltend sind. Stellen Sie sich vor, Sie lernen eine Frau kennen, die Sie interessiert, aber die Sie nicht kennen. Sie bitten sie um ein Date und sind damit schon ein hohes Risiko eingegangen, sich eine Abfuhr zu holen. Das bedeutet nicht zwingend, dass diese Frau nicht an Ihnen interessiert sein muss.

Sie ist vielleicht nur vorsichtig, denn das Risiko liegt auf ihrer Seite. Fast jede Frau hat schon einmal in ihrem Leben die Erfahrung mit einem aufdringlichen Mann gemacht. Die logische Konsequenz daraus ist, dass sie möglicherweise vorsichtig ist, solange sie Sie nicht einschätzen kann. Geben Sie ihr die Chance, Sie dort kennenzulernen, wo sie Rückzugsmöglichkeiten hat oder das Treffen unverfänglich abbrechen kann. Die beste Gelegenheit dazu haben Sie vielleicht in diesem Moment. Laden Sie sie auf ein Getränk ein.

Die Kraft der Komplimente

Komplimente müssen sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie in einer Beziehung oder auf Partnersuche sind. „Du siehst toll aus“ ist ein schönes Komplement. Sagen Sie ihr, wenn Sie sie beeindruckt hat. Vergessen Sie dabei ihre Leistungen im Alltag nicht. Ob sie nun die Wohnung geputzt, eine neue Frisur hat oder im Job einen besonderen Erfolg errungen hat, bringen Sie ihre Anerkennung zum Ausdruck. Komplimente sind eine Wohltat für jede Frau. Sie zeigen ihr damit, dass Sie sie schätzen und respektieren.

Was wünschen sich Frauen beim Sex?

Ein grosses Reizthema zwischen Männern und Frauen ist, wenn einer Lust hat und der andere nicht. Tendenziell ist es eher so, dass Männer empfänglicher sind als Frauen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. In einem solchen Fall müssen Sie mit Ihrem Frust zurechtkommen und ihre Ablehnung akzeptieren. In jeder Beziehung kommt es zu solchen Situationen. Sie sollten allerdings nicht überhandnehmen.

Falls das doch passiert, kann das verschiedene Gründe haben. Frauen sind beim Sex zumeist sehr viel „störanfälliger“ als Männer. Das können schon Kleinigkeiten sein. Die zwei schlimmsten Fehler, die Sie nun machen können, sind sie zu bedrängen oder ihre Erklärung als unwichtig abzutun. Es sind die Empfindungen Ihrer Partnerin. Sie nicht ernst zu nehmen wäre eine Respektlosigkeit, wie unwichtig Ihnen der Grund auch erscheinen mag. Lösen Sie sich aber von dem Gedanken, dass Ablehnung bedeuten muss, dass sie Sie nicht mehr attraktiv findet.

Spontan oder geplant, was klappt beim Sex besser?

Auch für spontanen Sex sind Frauen zu haben, aber nicht ständig. Für Frauen ist Sex ebenso wichtig wie für Männer, aber es gibt kaum einen Lebensbereich, in dem die menschliche Natur noch so in der „Steinzeit“ steckt, wie die Sexualität. Starke Frauen können beim Sex ganz schwach werden und zurückhaltend und schüchterne Frauen über sich hinauswachsen oder auch umgekehrt. Ganz sicher wollen Frauen aber nicht, dass der Sex mit ihnen zur Selbstverständlichkeit wird.

Erobern Sie Ihre Partnerin! Achten Sie darauf, dass sie in Stimmung kommt, ansonsten ist jede weitere Bemühung vergebens. Erstellen Sie aber keinen Fragenkatalog, sondern achten Sie sensibel auf ihren Körper. So finden Sie selbst heraus, was ihr guttut und was nicht. Wenn Sie selbst bemüht sind, sich auch mal selbst zu übertreffen, wird sie sich ebenfalls um Sie bemühen. Aber mit grosser Wahrscheinlichkeit müssen Sie damit anfangen, wenn Sie es nicht gerade mit einer sehr selbstbewussten und selbstbestimmten Frau zu tun haben.

Eifersucht: was ist normal – was nicht?

Eifersucht kann ein Kompliment und Bedrohung zugleich sein. In leichter Form fühlen wir uns zumeist geschmeichelt. Vor allem wenn die Beziehung noch gar nicht als solche existiert, kann ein Hauch von Eifersucht uns zeigen, dass die andere Person ernsthaft interessiert ist.

Allerdings ist die Bandbreite der Emotionen gross. Eine Eifersüchtelei ist schön, ein Eifersuchtsanfall ist eine ganz andere Sache. Wo ist also die Grenze und wie weit sind wir selbst für uns und andere verantwortlich?

Eifersucht gehört zu einer Beziehung dazu?

eifersüchtiges mädchenStimmt diese Aussage? Sie wird vor allem von Menschen geäussert, die besonders eifersüchtig sind. Dabei kann es sich um eine Erklärung handeln oder um eine Entschuldigung. Sicher ist ein wenig Eifersucht nicht ungewöhnlich.

Es gibt aber auch Menschen, die niemals eifersüchtig sind und das bedeutet nicht, dass er oder sie den anderen nicht liebt. Es ist eher ein Hinweis auf jemanden, der keine Verlustängste hat, mit beiden Beinen fest im Leben steht und dem Partner voll und ganz vertraut.

Es ist also nicht krank oder nachlässig, niemals eifersüchtig zu sein. Im Normalfall erleben wir aber leichte Eifersucht, wenn sich eine dritte Person in die Beziehung drängt oder der Partner/die Partnerin sich einer anderen Person zuwendet. Es gibt aber auch die Eifersucht auf Hobbys. Verbringt der Mann lieber Zeit mit dem Fussball oder die Frau mit der Handballmannschaft, fühlt sich der jeweils andere möglicherweise zurückgesetzt. Auch das kann zu Streitereien führen.

Wer ist eifersüchtiger? Mann oder Frau?

mann ist eifersüchtig auf freundinDieses Thema füllt Bücher, beschäftigt Wissenschaftler und ist dennoch nicht abschliessend zu beantworten. Es spielen einfach zu viele Faktoren hinein. Zudem ist die Debatte oft geprägt von Vorurteilen und Werten, religiöser und kultureller Art. Dazu gehört auch die Frage, ob der Mann ein von der Natur verbrieftes Recht zu stärkerer Eifersucht hat.

Schliesslich, so lautet die Theorie, will er ganz sicher sein, ob das Kind, das die Partnerin geboren hat, auch seines ist. Natur und Evolution kennen weder Patriarchat noch Matriarchat , sie sind so lange gleichberechtigt, wie es einen Sinn für das junge Leben ergibt. Sie brauchen Stabilität und die erwächst aus der Vielfalt des Genpools.

Die Natur hat also durchaus ein „Interesse“ daran, an einer grossen genetischen Vielfalt, denn so sichert eine Art ihr Überleben.
Eifersucht in Grenzen ist eine Besitzerklärung, und zwar von beiden Seiten. Ebenso wie der Mann über die Jahrtausende hinweg ein gesundes Interesse daran hat, dass seine Kinder auch von ihm gezeugt wurden, hat die Frau ein ebenso gesundes Interesse daran, dass ihr Mann nicht mit anderen Frauen weitere Kinder in die Welt setzt.

Die Erklärung liegt auf der Hand. Je mehr Kinder er versorgen muss (für die er sich verantwortlich fühlt), desto mehr Kraft und Ressourcen verliert er. In der Evolution ist das ein für die Frau und das Kind lebensbedrohlicher Zustand. Und auch in der heutigen Zeit kann eine solche Entwicklung den finanziellen und sozialen Ruin bedeuten. Auf beiden Seiten. Wir fassen zusammen: Männer und Frauen sind gleichermassen zur Eifersucht fähig und grundsätzlich ergibt das eben auch einen Sinn.

Verlustangst und Eifersuchtsanfall

streit wegen eifersuchtEs ist bekannt, dass Verlustangst und geringes Selbstwertgefühl in einer engen Verbindung stehen. Wer mit beiden Beinen fest im Leben steht, verkraftet einen Verlust besser als jemand, der sich in einem Abhängigkeitsgefüge befindet. Abhängigkeit kann das Selbstwertgefühl extrem belasten.

Die Abhängigkeit kann finanzieller und sozialer Art sein. Die finanzielle Variante ist leicht erklärt. Ein Partner arbeitet, der andere kümmert sich vielleicht um die Kinder und ist damit abhängig.

In einer gesunden Beziehung ist das kein Problem. Meist ist es der Mann, der für den Unterhalt sorgt, diese Aufgabe sehr ernst nimmt und genau weiss, was die Frau leistet. Umgekehrt ist das ebenso, und natürlich lassen sich die Rollen auch austauschen. Beide befinden sich in einer Symbiose, man ist füreinander da. Aber dieses Verhältnis ist auch ein Machtgefälle und entsprechend zerbrechlich. Damit Frau und Mann einander ehren und lieben, sich respektieren und füreinander da sind, brauchen sie ein hohes Mass an sozialer Kompetenz und was noch viel schwieriger ist, Stabilität in ihrem Leben.

Arbeitslosigkeit und schwere Erkrankungen können eine Beziehung aus dem Gleichgewicht bringen. Die Verlustangst kann aus der Abhängigkeit entstehen, wenn es in der Partnerschaft auch sonst nicht gut läuft. Selbstzweifel und Misstrauen sind die Folge. Beide nähren die Eifersucht und erhöhen die Gefahr, dass die Beziehung tatsächlich scheitert. Die soziale Abhängigkeit entsteht leicht, wenn einer der Partner eine starke Persönlichkeit ist, während die andere Person sich lieber durch das Leben führen lässt. Je weniger Eigenverantwortung jeder für sich übernimmt, desto unselbstständiger wird derjenige. Ängste entstehen, die sogar behandlungsbedürftig werden können.

Eifersucht durch Untreue

untreue in der beziehungDie Untreue des Partners ist eine schlimme Erfahrung und kann das Ende einer Beziehung bedeuten. Für die Aufarbeitung ist daher wichtig, das Vertrauen wieder herzustellen. Der betrogene Partner muss wissen, dass er oder sie Antworten auf offene Fragen bekommt. Aber auch hier gibt es Grenzen. Ob es sich um einen Seitensprung gehandelt hat oder eine längere Beziehung, wird eine der zentralen Fragen sein. Es ist aber nicht hilfreich, wenn die Fragen zu sehr ins Detail gehen und damit quälend werden.

An dieser Stelle darf auch der, der betrogen hat, sich und den anderen vor noch mehr Schaden bewahren, damit die Eifersucht nicht zerstörerisch wird. Entscheidend ist der Wille, die Beziehung weiterzuführen. Deshalb muss das Thema Seitensprung und Untreue an einem von beiden zu bestimmenden Punkt beendet werden. Für die Zukunft ist wichtig, dass der betrogene Partner das Recht hat, seine Unsicherheit auszusprechen, bevor es zu neuer Eifersucht aus Angst kommt. Sitzt die Eifersucht zu tief oder lässt sich die Verlustangst nicht überwinden, kann auch therapeutische Hilfe ein Ansatz sein.

Eifersuchtsanfall überwinden

Ein Eifersuchtsanfall ist ein explosionsartiger und emotionaler Gefühlsausbruch, der oftmals aggressive oder autoaggressive Züge annimmt. In der Öffentlichkeit kann er dadurch unerträglich werden. Ein solcher Eifersuchtsanfall kann verständliche Auslöser haben. Das ist z. B. dann der Fall, wenn der Partner oder die Partnerin mit einer anderen Person flirtet oder offenkundig Interesse zeigt. Wiederholt sich das Verhalten, ist der Eifersuchtsanfall meist nicht weit entfernt.

Solche Situationen ereignen sich vor allem bei Paaren, bei denen beide unterschiedliche Vorstellungen vom Umgang mit dem anderen Geschlecht haben. Die Ängste des einen Partners können so mit dem freien Denken des anderen kollidieren. Es nützt dann nichts, die eigenen Interessen durchzusetzen oder möglicherweise zu erzwingen, indem mit einer Trennung gedroht wird. Eine Beziehung kann nur funktionieren, wenn beide kompromissbereit sind. Bei Menschen, sie sich dann aber eingeengt fühlen, kann es besser sein, eine Trennung ins Auge zu fassen.

Das ist vor allem dann zu überlegen, wenn der eifersüchtige Part Kontrollmechanismen entwickelt. Es gibt keine Rechtfertigung dafür, fremde Post zu öffnen, Mails zu lesen, das Handy zu kontrollieren oder den anderen ständig zu verhören. Ein solches Verhalten ist rücksichtslos, vor allem wenn die Kontrolle sich nicht um eine einmalige Entgleisung handelt, sondern sich bereits verfestigt hat. Das Kontrollverhalten kann krankhafte Ausmasse annehmen und es gibt keinen Grund für den anderen, es sich gefallen zu lassen. Wer nun versucht, den eifersüchtigen Partner durch bereitwilliges Entgegenkommen zu beruhigen, bringt sich selbst in eine ausweglose Lage. Hier müssen Grenzen aufgezeigt werden, die umissverständlich sind.

Wege aus der Eifersucht – Tipps für Eifersüchtige

Wenn Sie selbst zu den Menschen gehören, die eifersüchtig sind, müssen Sie an sich arbeiten. Wenn Sie jetzt sagen:“Mein Partner scheint untreu zu sein,“ dann fragen Sie ihn oder sie. Wird die Frage verneint, wenden Sie sich wieder sich selbst und Ihren Empfindungen zu. Wird sie bejaht, ziehen Sie die Konsequenzen für sich daraus.

Wie werde ich meine Eifersucht los?

Sie setzen den Punkt für die Eifersucht selbst. Wenn Sie damit schon länger Probleme haben, müssen Sie sich vor allem mit Ihrer Persönlichkeit befassen. Sie können andere Menschen nicht kontrollieren. Weder deren Verhalten noch deren Gefühle. Das können Sie nur für sich selbst tun und das müssen Sie auch. Versuchen Sie herauszufinden, wo der Ursprung Ihrer Eifersucht liegt. Glauben Sie vielleicht, dass andere Menschen attraktiver sind als Sie? Entscheidend ist, was Sie füreinander fühlen, denn kommt immer vor, dass man Menschen begegnet, die klüger, reicher oder schöner sind als man selbst. Nun dürfen Sie bei einem solchen Treffen jedes Mal in Selbstzweifel versinken. Lernen Sie, die Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind. Sie können andere Menschen nicht ändern.

Zweifeln Sie an den Gefühlen Ihres Partners/Ihrer Partnerin? Fragen Sie und akzeptieren Sie die Antwort. Keinesfalls sollten Sie sich angewöhnen, ständig nach Beweisen für das Gegenteil zu suchen. Sie verletzten Ihren Partner damit und im Ergebnis schieben Sie ihn damit aus Ihrem Leben. Reden hilft bei Eifersucht! Allerdings sollte das Gespräch schon früh in Angriff genommen werden, wenn sich zeigt, dass ein Partner Tendenzen entwickelt, die den anderen emotional überfordern.

Dazu sollte man sich Zeit nehmen und einen geeigneten Rahmen wählen. Nur so bleibt genügend Gelegenheit, das Thema auch abschliessend zu besprechen. Wer unter Eifersucht leidet, hat die Tendenz, dem Partner die Schuld dafür zu geben. Auch das ist ein Fehler. Natürlich können schlechte Erfahrungen der Grund sein. Schlechte Erfahrungen geben zudem niemandem das Recht, einen anderen Menschen mit damit zu belasten, dass man die negativen Gefühle nicht überwinden kann. Stärken Sie sich!

Zusammenziehen in die erste gemeinsame Wohnung

Wenn zwei Menschen sich in einander verlieben und diese Liebe wächst, dann wollen sie viel Zeit miteinander verbringen. Während es in der ersten Zeit noch aufregend ist, sich zu bestimmten Uhrzeiten zu verabreden, wächst schliesslich der Wunsch auf ein gemeinsames Heim. Die Entscheidung ist wichtig, gewissermassen eine kleine Ehe oder ein erster grosser Test, denn jetzt zeigt sich, ob man wirklich zueinander passt. Gleichzeitig lautet das Signal nach aussen: Wir gehören zusammen.

Die grosse Belastungsprobe

erste gemeinsame wohnung„Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
Ob sich das Herz zum Herzen findet!
Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.“

Soweit die Worte von Friedrich Schiller. Was sich früher fast immer auf die Theorie des Kennenlernens beschränkte und das echte Zusammenlieben aussen vor liess, erlaubt uns heute sehr viel mehr. Es ist gesellschaftlich akzeptiert, dass unverheiratete Paare gemeinsame Räume beziehen. Das ist eine grosse Chance, aber die Hoffnungen und Ängste sind nicht weniger geworden. Die meisten Männer und Frauen, die sich entscheiden, zusammen zu ziehen, haben bereits Beziehungen hinter sich.

Mit dem Schritt, die erste gemeinsame Wohnung zu beziehen, setzen sie ein Zeichen, auch für den Partner. Es ist daher wichtig, dass sich beide sicher sind, dass sie eine gemeinsame Wohnung wirklich wollen. Niemand sollte sich zu dieser Entscheidung drängen lassen, denn sie wieder rückgängig zu machen, ist mit grossem Stress und nebenbei auch mit einer erheblichen finanziellen Belastung verbunden.

Die Entscheidung für die Wohnung

Bevor Sie anfangen, die Wohnsituation zu analysieren und sich auf Wohnungssuche begeben, sollten Sie gemeinsam überlegen, was Ihnen wichtig ist. Natürlich muss der finanzielle Rahmen berücksichtigt werden. Erklären Sie, was Ihnen sehr wichtig ist und wo Sie kompromissbereit sind.

Sehr wichtig ist die Grösse der Wohnung. Manche Menschen kommen wunderbar damit zurecht, mit ihrem Partner in einem 1,5 Zimmer Appartement zu leben. Für andere ist allein die Vorstellung zu viel. Finden Sie heraus, ob Sie oder Ihr Partner einen Rückzugsort braucht, und verlegen Sie diesen Ort nicht in einen fensterlosen Kellerraum. Freiräume zu wollen bedeutet nicht, dass etwas mit den Gefühlen nicht stimmt, sondern ist Teil der Persönlichkeit.

Dennoch, wenn Sie zusammenziehen, wollen Sie auch zusammenleben und möglichst viel Zeit miteinander zu verbringen. Dazu gehören gemeinsame Mahlzeiten, mindestens teilweise gemeinsame Unternehmungen und ein gemeinsames Schlafzimmer. Grundsätzlich sind Sie aber in Ihrer Entscheidung frei. Wenn ein Partner sehr unruhig schläft und der andere einen sehr leichten Schlaf hat, können sogar getrennte Schlafzimmer sinnvoll sein, bevor chronischer Schlafmangel die Folge ist. Berücksichtigen Sie das aber unbedingt vor der Wohnungssuche.

Die Einrichtung – Chance oder vorprogrammierter Streit?

Wohnung einrichtenHier sind es vor allem die Damen, die das Kommando haben, während die Herren sich eher zurückhalten und oftmals dankbar sind, nicht an allen Entscheidungen teilhaben zu müssen. Das ist keine gute Lösung. Auch wenn die Planung der Einrichtung und der Möbelkauf anstrengend sind, planen Sie gemeinsam und miteinander.

Sicher werden Sie bei den Kosten zusammenlegen. Nehmen Sie aber Rücksicht, wenn einer weniger verdient und sich deshalb weniger einbringen kann. Klären Sie gemeinsam, welcher Stil es sein soll und bemühen Sie sich um Kompromisse. Das ist umso wichtiger, wenn einer von beiden einen extremen Geschmack hat. Auf die Spitze getrieben, müssen Sie als Mann kein rosa Plüschsofa akzeptieren und als Frau keine Metallregale.

Lassen Sie sich auch im Zustand grösster Verliebtheit nicht auf das ein, was der andere will aber was nicht zu Ihnen passt. Andernfalls ist der spätere Streit vorprogrammiert. Wenn Sie nicht sicher sind, gehen Sie mit dem Plan der ausgewählten Wohnung in ein gutes Möbelgeschäft, das verschiedene Stilrichtungen bedient, und lassen Sie sich beraten. Alternativ können Sie sich auch mit speziell hierfür entwickelten Computerprogrammen helfen. Solche Programme gibt es auch auf den Internetseiten der grösseren Möbelfirmen. Hier dürfen Sie auch unabhängig voneinander experimentieren und dann dem anderen Ihre Ideen vorstellen. Folgende Tipps können Ihnen ebenfalls helfen:

Für die Wohnungssuche:

  • Suchanzeige aufgeben
  • auf Immobilienportalen anmelden
  • Schwarze Bretter in Geschäften nutzen
  • einen Makler beauftragen

Für die Einrichtung:

  • einen Plan erstellen
  • Computerprogramme für die Wohnungseinrichtung
  • Beratung im Möbelgeschäft

Vergessen Sie bei allem Stress die Vorfreude nicht! Schliesslich starten Sie in eine gemeinsame Zukunft.

Sie sind zusammengezogen – So geht es weiter

Wohnung fertig eingerichtetEs ist nicht ungewöhnlich, wenn sich nach einigen Monaten eine gewisse Ernüchterung einstellt. Die Aufregung der ersten Wochen wird sich legen und der Routine weichen. Achten Sie darauf, dass Ihre Gefühle nicht auf der Strecke bleiben.

Die Gefahr besteht vor allem dort, wo beide Partner beginnen, ihre eigenen Interessen durchsetzen zu wollen. Die Toleranz kann schwinden, dabei sollte sie bei beiden gleichermassen vorhanden sein. Hauptstreitpunkte sind.

  • Fenster nachts geöffnet oder geschlossen
  • Nähe und Distanz (Kuscheln, Reden, gemeinsame Unternehmungen)
  • Schlafverhalten
  • Mahlzeiten
  • Freizeitgestaltung
  • Aufräumen

Es ist normal, dass sich die Schwerpunkte in den ersten Monaten verschieben. Fordern Sie trotzdem nicht die ungeteilte Aufmerksamkeit. Gestehen Sie Ihrem Partner zu, dass er oder sie auch eigene Interessen hat. Sie brauchen sich nicht zurückgesetzt zu fühlen, wenn er oder sie glücklich und erholt vom Sport nach Hause kommt. Freuen Sie sich mit Ihrem Lebenspartner. Auch das gehört zum gemeinsamen Leben dazu. Behalten Sie bei Konflikten außerdem immer im Fokus, dass Sie mit dieser Person Ihr Leben verbringen möchten. Das hilft Ihnen, die nötige Toleranz aufzubringen. Fordern Sie aber das auch für sich.

Lösen Sie Konflikte ausserhalb!

Gehen Sie nie böse miteinander in die Nachtruhe. Auch wenn Sie sauer sind, akzeptieren Sie, dass sachliche Auseinandersetzungen der schnellste Weg durch eine Krise sind. Schweigen verschlimmert die Situation und verhärtet die Fronten. Schweigen macht unglücklich und schürt Zweifel. Nutzen Sie also die Vorteile der räumlichen Nähe und bitten Sie um ein ehrliches Gespräch. Gehen Sie dazu im Zweifelsfalle beide aus der Wohnung und treffen sich in einem Café oder in einer Wirtschaft. Essen Sie gemeinsam, trinken Sie etwas und nutzen Sie die Zeit, die Dinge zu klären, die zwischen Ihnen stehen. Neutraler Boden ist für solche Gespräche erheblich besser geeignet, als die eigenen vier Wände.

Ihre Wohnung ist Ihr Schutzraum. Ein Streit kann hier schneller eskalieren, weil sie neben Ihrer Persönlichkeit auch noch Ihren Wohnraum gegen den emotionalen „Eindringling“ verteidigen, zu dem Ihr Partner/Ihre Partnerin in diesem Moment wird. Sie sind je nach Wesen entweder angriffslustiger oder angreifbarer. Ausserdem werden Sie in fremder Umgebung eher das Bedürfnis haben, sich leise auseinander zu setzten. Auch das nimmt Schärfe aus der Streiterei. Wenn Sie sich vertragen und gemeinsam nach Hause gehen und Ihre Wohnung betreten, werden Sie den Vorteil dieser Vorgehensweise sehr genau spüren.