Archiv für den Monat: Oktober 2015

Umgang mit Machos – Ein Ratgeber für Frauen

machoGlücklicherweise sind nicht alle Männer gleich. Wie sie sind und was sie sein wollen, hängt von vielen Faktoren, aber vor allem von ihrem Charakter ab und ihrem Selbstwertgefühl. Das Selbstwertgefühl ist nicht angeboren. Es ist die Folge der Erziehung und der Lebensumstände. Das gilt auch für Machos.

Das Wort Macho stammt aus dem Spanischen und bedeutet „männlich“. Im deutschen Sprachgebrauch verstehen wir darunter einen Mann, der die typischen männlichen Eigenschaften besonders deutlich nach aussen trägt. Dieses Imponiergehabe kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Manche Männer mit Macho-Eigenschaften laufen vor allem in der Begleitung von Männern zu Hochform auf, wenn interessante Frauen mindestens in Hörweite sind. Es ist nicht zu übersehen, dass ein Macho als besonders stark, selbstbewusst und überlegen wahrgenommen werden möchte. Zumeist ist er auch recht eitel. Er achtet auf sein Äusseres, investiert viel in seine Kleidung und die Frisur, und bevor er ein älteres oder verbeultes Auto fährt, geht er lieber zu Fuss. Wenn Sie einen solchen Mann kennen, meinen Sie die Bezeichnung Macho mit Sicherheit nicht als Kompliment. Trotzdem können Machos auf Frauen eine grosse Faszination ausüben.

Übertriebene Männlichkeit stösst ab und zieht an

Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Frauen von machohaftem Verhalten angezogen fühlen. Wenn Ihnen das so geht, sollten Sie sich besonders mit dem Phänomen Macho befassen, damit Sie nicht auf den falschen Mann hereinfallen. Falls Sie einen Macho kennen gelernt haben, der Sie interessiert, überlegen Sie sich, welche Verhaltensweisen Sie grundsätzlich an Männern gut finden. Mögen Sie Männer die Stärke zeigen und die in der Lage sind, auch schwierige Konflikte mit Gelassenheit zu bewältigen? Wünschen Sie sich einen Mann, der Ihnen eine starke Schulter bietet und sich im Alltag schützend vor Sie stellt, Ihnen aber auch Last abnimmt? Stört es Sie nicht, wenn sich der Mann an Ihrer Seite auch gegen Sie durchsetzt. Anders ausgedrückt: Sind Sie bereit, zurückzustecken? Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten, entsprechen Sie dem klassischen Beuteschema eines Machos. Und wenn Sie nicht an den extremen Macho geraten, kann Ihre Beziehung sogar funktionieren.

Vielleicht sind Sie aber auch der Typ Frau, der einen Mann will, der mit Ihnen auf Augenhöhe agiert, der mit Ihrem Temperament und Ihrem gut entwickelten Selbstbewusstsein mithalten kann. Auch Sie sind für einen Macho spannend, aber diese Beziehung kann nicht funktionieren, denn Sie werden sich nicht unterordnen. Vielleicht geniessen Sie für kurze Zeit, dass jemand Ihnen im Alltag einiges abnimmt und Sie durch Stärke beeindruckt. Aber nach einiger Zeit werden Sie anfangen, sich gegenseitig zu bekämpfen, spätestens dann, wenn Sie eine Entscheidung Ihres Partners für falsch halten. Bedenken Sie, dass es Männer gibt, die gerne auch mal mehr Verantwortung übernehmen und trotzdem in der Lage sind, eine gleichberechtigte Beziehung zu führen. Ein Macho kann das nicht.

Wie wird ein Mann zum Macho

Es gibt Machos, die nach aussen das Bild des starken Kerls zeigen, aber einen weichen Kern haben und liebevolle und fürsorgliche Ehemänner und Väter sein können.

Wie der Mann ist, für den Sie sich interessieren, werden Sie herausfinden, wenn Sie ihn etwas besser kennenlernen. Problematisch sind die echten Machos. Untersuchungen haben gezeigt, dass dieser Typ Mann schon in jungen Jahren durch Bindungsunfähigkeit auffällt. Er ist untreu und entschuldigt sein Verhalten damit, dass er sich austoben muss. Daran ist nichts Heldenhaftes. Wer sich durch häufige Beziehungswechsel aus den normalen Anforderungen einer Beziehung befreit, lernt niemals, sich Konflikten zu stellen und sie zu bewältigen. Das bedeutet nicht, dass sich der Macho nicht verlieben kann. Aber er kann und will nicht zurückstecken.

Früher oder später merkt natürlich jede Frau, dass die „lockeren Sprüche“ nur Fassade sind und der ach so tolle Mann durchaus Probleme im Alltag hat. Entlarvt werden will er aber nicht. Dieser Macho weiss nicht, wie eine gleichberechtigte Beziehung funktioniert. Das kann auch daran liegen, dass er sie im eigenen Elternhaus nicht vorgelebt bekommen hat. Oftmals ist das Verhältnis der Eltern untereinander ebenfalls gestört. Die Mutter ist möglicherweise übermächtig, der Vater als Figur zur Identifikation und Selbstfindung kaum geeignet.

Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass ein übermächtiger Vater und eine unterdrückte Mutter Jungen zu gesundem Selbstbewusstsein erziehen. Im Gegenteil, nur sind die möglicherweise folgenden Störungen hier anders gelagert. Diese Entwicklung ist natürlich nicht zwingend. Kinder aus schwierigen sozialen Bindungen können sich auch gesund entwickeln. In unserem konkreten Fall gelingt es dem jungen Mann nicht, sich von der Mutter zu lösen. Ein gestörtes Verhältnis zu Frauen kann die Folge sein. Jede Frau, die er trifft und mit der er eine Beziehung beginnt, hat einen Vater, der im Leben des Machos mehr Raum einnimmt, als das bei normal entwickelten Menschen der Fall ist. Er behandelt deren Töchter wie Objekte, unterdrückt sie und lehnt sich damit gegen den Vater der Dame auf. All das sind Theorien und es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Mann Ihres Interesses Sie an seinen Kindheitserfahrungen teilhaben lassen will.

Übertriebene Männlichkeit – kann er sich ändern?

Wenn Sie einen Macho interessant finden, aber sein Verhalten abstellen wollen, haben Sie sich bestimmt schon überlegt, ob Sie sein Verhalten ändern können. Sie glauben möglicherweise, dass Ihre Gefühle ausreichen, dass er sich ändern will. Womöglich verspricht er Ihnen das auch, und wenn er es ernst meint, kann es durchaus sein, dass er das auch eine Zeit lang schafft. Sie schweben im siebten Himmel und er geniesst Ihre Bewunderung. Zumindest so lange, bis es zum grossen Knall kommt. Das wird beim nächstbesten Konflikt der Fall sein. Sie wollen einen schönen Film sehen, er den Horrorfilm. Was in einer normalen Beziehung irgendwie zu einer Einigung führt, wird Ihnen zeigen, was für einen Mann Sie da an Ihrer Seite haben. Sollte er nachgeben, müssen Sie damit rechnen, dass er aus dem Haus stürmt oder Ihnen bei der nächsten Gelegenheit eine Retourkutsche verpasst und schon haben Sie eine handfeste Beziehungskrise. Das gilt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für alle folgenden Auseinandersetzungen. Der Mann an Ihrer Seite hat nie gelernt, wie Beziehungen funktionieren. Er wird es kaum noch lernen.

Machos und Softies

Beide Begriffe sind nicht sehr schmeichelhaft. Der Softie gilt als sanftmütiger und unterlegener Mann. Auch ihn finden viele Frauen anziehend. Was der Macho zu viel hat, hat der Softie allerdings zu wenig. Er läuft Gefahr, ausgenutzt und unterdrückt zu werden. Er ist vor allem für Frauen interessant, die ihrerseits schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht haben. Aber auch hier droht eine Falle. Frauen, die eine Schwäche für starke Männer haben, wünschen sich einen starken Partner.

Fallen sie wiederholt auf den falschen Mann herein, kann das daran liegen, dass sie sich vom Imponiergehabe des Mannes so sehr blenden lassen, dass der neutrale Blick auf der Strecke bleibt. Für sie ist es dann sehr schwer, die positiven Eigenschaften eines weniger „lauten“ Mannes überhaupt zu erkennen. Entscheiden sie sich doch einmal für einen sogenannten Softie, werden sie vermutlich auch nicht glücklich, weil die Gefahr besteht, dass einer sich hinter dem anderen verstecken will, wenn Konflikte zu bewältigen sind. Die Lösung ist, an sich selbst zu arbeiten, Schwächen und Stärken anzunehmen und sich zunutze zu machen. Egal welche Charaktereigenschaften Mann oder Frau mitbringen, es drohen Probleme und unglückliche Beziehungen, wenn der Beziehungspartner stärkere Schwächen des anderen kompensieren soll.

Das Männerbild ist im Wandel

Männer erleben in unserer Gesellschaft einen Wandel, den Frauen vor einigen Jahrzehnten schon durchmachen mussten. Sie sollen Alleskönner sein. Das gibt aber nur die Allgemeinheit vor, in den seltenen Fällen erwartet das der eigene Partner. Wenn Sie Single sind und gerne eine Familie gründen möchten, dann haben Sie mit Sicherheit ein bestimmtes Männerbild vor Augen. Etwas Imponiergehabe darf es sein, schliesslich wollen Frauen auch erobert werden. Aber der Mann soll die Grenze des Albernen nicht überschreiten. Er soll gebildet sein, einen festen Arbeitsplatz vorweisen und sozial stabil im Leben stehen. Sie wünschen sich vermutlich aber auch einen Mann, der Kinder mag, fürsorglich ist, aber kein Problem damit hat, im Haushalt die Hälfte der Arbeit zu übernehmen. Er soll Sie in ihrer beruflichen Karriere unterstützen und die Kinder beaufsichtigen, wenn Sie länger arbeiten müssen.

Umgekehrt sind Sie bereit, die gleiche Leistung zu bringen. Für Sie ist das selbstverständlich, Männer kann diese Anforderung tatsächlich verunsichern, wenn es ihnen an Selbstbewusstsein mangelt. Auch so kann ein Mann zum Macho werden. Anstatt in Ruhe zu erklären, dass er dieses Leben so nicht führen will, wie sich die meisten Frauen das vorstellen, gewöhnt er sich an, seine vermeintliche Überlegenheit lautstark herauszuposaunen, schlimmstenfalls noch untermalt von frauenfeindlichen Sprüchen und grossspurigen Gesten. Lassen Sie sich von solchen Männern lieber nicht blenden. Analysieren Sie sich selbst und seien Sie kritisch bei der Partnerwahl.

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Er meldet sich nicht

Sie haben Ihren Traummann gefunden und plötzlich meldet er sich nicht mehr? Eine solche Situation ist sehr belastend. Wie löst man solche Probleme und ab wann ist es Zeit, loszulassen?

Die Kennenlernphase

frau wartet auf anrufWenn Sie einen Mann kennengelernt haben, der Ihnen gefällt, ist es nur natürlich, dass Sie darauf hoffen, dass daraus mehr wird. Sie haben vielleicht die Telefonnummern ausgetauscht und hoffen jetzt, dass er sich meldet.

Die Wartezeit ist nicht schön, aber Sie kennen sich kaum und so hält sich die Enttäuschung, wenn er sich nicht meldet, bestimmt in Grenzen. Ganz anders sieht es aus, wenn Sie sich schon näher gekommen sind. Vielleicht gab es ein paar Dates, die sich auch vielversprechend angefühlt haben.

Wenn nun plötzlich der Kontakt abbricht, ist es gar nicht so einfach, damit umzugehen. Sie können nun versuchen, ihn selbst zu erreichen oder Sie nehmen die Entwicklung einfach hin. Bedenken Sie aber, dass es auch sein kann, dass er noch gar nicht so weit ist. Vielleicht haben Sie sich längst Hals über Kopf verliebt, während er noch denkt, dass Sie irgendwie ganz nett sind. Hier drohen Missverständnisse, wenn Sie die Flucht nach vorn antreten und ihn zur Rede stellen. Bevor Sie etwas unternehmen möchten, fragen Sie sich:

  • Hat er signalisiert, dass er eine Beziehung will?
  • Gab es eine Absprache zum Kontakthalten?
  • Wie lange ist der letzte Kontakt her?
  • Wie gut kennen Sie ihn?

Wenn er nichts zu einer Beziehung gesagt hat, handelt es sich bisher nur um einen Kontakt ohne Verbindlichkeiten. Wenn Sie ihn nun kontaktieren, bleiben Sie daher besser zurückhaltend. Vorwürfe sind jetzt falsch. Rufen Sie ihn z.B. an und fragen ihn, ob er Lust auf Kino, Klub oder ein Essen hat.

Wenn es keine Absprache zum Kontakthalten gab, sollten Sie in Erwägung ziehen, dass er nicht interessiert ist. Auch in diesem Fall können Sie ihn einfach anrufen und zu einer gemeinsamen Unternehmung einladen.

Wenn Sie verliebt sind, kommen ihnen 24 Stunden ohne eine Nachricht vermutlich vor wie eine Woche. Sie wissen nicht, was er gerade zu tun hat. Wenn Sie ihn kontaktieren, vermeiden Sie besser Vorwürfe.

Wie gut kennen Sie ihn, ist ebenfalls eine wichtige Frage. Vielleicht ist er der Typ, der mit Beziehungen locker umgeht. Möglicherweise hat er sie gar nicht als zukünftige Partnerin im Auge und fühlt sich durch zu intensives Nachfragen bedrängt. Tasten Sie sich also langsam vor.

Verhalten bei erst kurzem Kontakt

er meldet sich nicht mehrAngenommen, Sie haben einen Mann kurz kennengelernt, ihn vielleicht einige Male getroffen. Es gab keine verbindlichen Aussagen und plötzlich kommt es zum Kontaktabbruch. Sie sind vermutlich irritiert und schwanken zwischen Verärgerung und Trauer. Machen Sie sich bewusst, dass das nur Ihre Emotionen sind. Was er gerade fühlt wissen Sie nicht. Es bringt auch nichts, darüber nachzudenken. Aber es ist durchaus sinnvoll, ihn zu fragen. Beginnen Sie ein solches Gespräch aber zurückhaltend. Sie kennen seine Gründe nicht.

Geben Sie ihm die Gelegenheit, sie zu erklären, ohne dass er mit negativen Gefühlen überschüttet wird. Behalten Sie während des Telefonats oder des persönlichen Gesprächs weiter im Hinterkopf, dass ihre Gefühle in diesem Moment zurückstehen sollten, bis Sie wissen woran Sie sind. Sollte sich herausstellen, dass er Sie ausgenutzt oder belogen hat, können Sie ihn immer noch beschimpfen. Kommt bei dieser Unterhaltung aber heraus, dass es plausible Gründe für sein Verhalten gibt, werden Sie sehr froh sein, ihre Emotionen für diese kurze Zeit nicht gezeigt zu haben.

Kontaktabbruch während der Beziehung – Was jetzt?

Auch das kann passieren. Sie kennen sich eine gewisse Zeit, Sie führen eine Beziehung oder sie entwickelt sich gerade und plötzlich bricht der Kontakt ab. In diesem Fall haben Sie ganz sicher schon versucht, ihn zu erreichen. Sie haben telefoniert oder sind zu seiner Wohnung gefahren, Sie haben vielleicht auch eine Mail verschickt, aber es kommt nichts zurück oder er bricht das Gespräch sofort wieder ab.

An dieser Stelle haben Sie Grund genug, wütend zu sein.  Überlegen Sie trotzdem, ob irgendetwas vorgefallen ist, dass sein Verhalten erklären könnte. Hatten Sie eine Auseinandersetzung oder gab es Missverständnisse, die noch nicht ausgeräumt sind? Das soll den Kontaktabbruch nicht entschuldigen, aber das kann Ihnen einen Einstieg in das Gespräch liefern, wenn es zustande kommt. Versuchen Sie so lange wie möglich neutral zu bleiben, bis Sie wissen, was genau los ist.

Er ist anders – Wie damit umgehen?

Versuchen Sie für einen Moment, ihre Gefühle zu ignorieren und analysieren Sie die Situation sachlich. Fragen Sie sich:

  • Ist er unhöflich?
  • Ist er distanziert?
  • Ist der abwesend?
  • Ist er verärgert?
  • Ist er verunsichert?
  • Ist er ausweichend?

Wenn Sie eine der Fragen beantworten können, haben Sie eine Ausgangslage für Ihre weiteren Möglichkeiten. Passen Sie Ihre Wortwahl an. Das bedeutet nicht, dass er den Ton angibt und Sie sich unterordnen. Es geht ausschliesslich darum, die Situation schnellstmöglich zu bereinigen und dabei ist diese Vorgehensweise die Abkürzung.

Er kommt nicht zur Verabredung

Verabredungen nicht einzuhalten ist unhöflich und rücksichtslos. Trotzdem kann es sein, dass der Mann in den Sie sich verliebt haben, einen guten Grund hat. Das sollten Sie ebenfalls in Ruhe klären, bevor Sie Ihren Ärger zum Ausdruck bringen. Passiert das öfter oder hat er keine wirklich gute Entschuldigung, haben Sie sich vermutlich in den falschen Mann verliebt. So bitter es ist, überlegen Sie sich, ob Sie wirklich mit diesem Mann eine Beziehung führen wollen, denn offensichtlich hat er andere Prioritäten.

Typisch Mann?

Wenn Sie feststellen, dass Ihr Traummann offensichtlich den Rückzug antritt, verschaffen Sie ihm keine Ausreden. Es ist nicht typisch Mann, dass Sie als Frau sich bemühen, während er immer nachlässiger wird. Entweder ist er wirklich nicht an Ihnen interessiert oder es ist einfach seine Art, sich so zu benehmen. Auch eine solche bittere Enttäuschung lässt sich überwinden.

Auszeiten, sind sie gerechtfertigt?

Es gibt Männer, die sich das Recht auf Auszeiten nehmen. Das bedeutet nicht zwingend, dass sie sich in dieser Zeit mit anderen Frauen treffen. Vielleicht ist ihnen die Beziehung zu viel oder Sie passen doch nicht so gut zueinander. Es gibt aber auch Männer (und Frauen), denen eine Auszeit wirklich gut tut, weil sie die Zeit für sich brauchen. Grundsätzlich ist das in Ordnung, wenn beide das vertragen. Wenn Sie darunter leiden, müssen Sie ihn das wissen lassen und ggf. die Konsequenzen daraus ziehen.

Er meldet sich nicht: Wann Schluss machen?

Die Frage, wann der richtige Zeitpunkt ist, um eine Beziehung zu beenden, können nur Sie selbst beantworten. Die Gefahr besteht aber weniger darin, die Entscheidung zu früh zu fällen, sondern eher darin, dass sie erst dann ausgesprochen ist, wenn es zu schweren emotionalen Verletzungen gekommen ist. Es ist aber nachvollziehbar, dass man auf Besserung hofft und die Entscheidung auch deshalb herauszögert. Die Gefühle sind schliesslich da. Wenn der andere Part es dann noch schafft, zu beschwichtigen oder die Beziehung über längere Phasen gut funktioniert, wird es für den, der unter der Situation leidet, noch schwieriger.

Auch in langjährigen Beziehungen kann es vorkommen, dass sich ein Mann zurückzieht und sich einfach nicht meldet, obwohl er es versprochen hat. Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem Sie die Situation nicht mehr aushalten können und wollen. Wichtig ist, dass es allein Ihre Entscheidung ist, nicht die der Verwandtschaft oder guter Freunde.