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Smalltalk lernen: Vom unverfänglichen Gespräch zum Flirt

im GesprächNeue Menschen kennenzulernen ist der erste Schritt, um eine neue Liebe zu finden. Das klingt so leicht, aber die Wahrheit ist, dass die meisten von uns sich in dieser Situation alles andere als Wohl fühlen. Für manche ist es sogar eine unüberwindbare Hürde.

Worüber soll man mit einem wildfremden Menschen reden? Hier finden Sie ein paar Tipps, wie Sie ein Gespräch am Laufen halten, ohne sich zu verstellen.

Smalltalk ist ein sehr unpräziser Überbegriff für unverfängliche Gespräche aller Art. Der Smalltalk bei einem Bewerbungsgespräch ist ein anderer als der mit der Verwandtschaft auf der Geburtstagsfeier einer Tante, und der wiederum funktioniert ganz anders als die vorsichtige Konversation mit einem nahezu unbekannten Gesprächspartner, der einem gefällt.

Hier geht es um eine bestimmte Variante des Smalltalks: Das Flirten, also das Kennenlern-Gespräch mit einem potentiellen Partner. Wenn Sie mit dem Flirten Ihre Probleme haben, sind Sie damit nicht alleine. Das Flirt-Gespräch ist nämlich die Königsdisziplin unter den vielen Arten des Smalltalks. Bei einem Bewerbungsgespräch muss man im Grunde nur darauf achten, professionell zu erscheinen. Bei der Familienfeier kommt es darauf an, das Geplauder freundlich zu halten. Aber bei einem Smalltalk mit einem Menschen, der einen gefällt, gibt es viele Punkte zu beachten:

  • Man möchte, dass der Gesprächspartner sich wohlfühlt
  • Man möchte sich selbst gut darstellen
  • Man möchte sich selbst treu bleiben
  • Man möchte das Gegenüber kennenlernen
  • Man möchte dem anderen Möglichkeit geben, etwas von sich zu erzählen

Das klingt wie eine komplizierte Aufgabe. Eigentlich widersprüchlich, dass etwas wie Smalltalk, dessen zentrale Elemente das Spiel und die Leichtigkeit sind, in der praktischen Umsetzung von so vielen als höchst kompliziert empfunden wird – aber keine Angst, man kann es lernen.

 

Die Kunst des Plauderns

Smalltalk im BüroSmalltalk bedeutet, dass das Gespräch unverfänglich, also konfliktfrei bleiben soll. Ganz wichtig beim Smalltalk ist die Unverbindlichkeit des Gesprächs. Verliert man sich wieder aus den Augen oder wird unterbrochen, hat niemand ein Recht darauf, beleidigt zu sein, wenn das Gespräch nicht wieder aufgegriffen wird. Hier geht es um Leichtigkeit. Wenn sich Ihr Smalltalk-Partner von Ihnen abwendet oder das Thema wechselt, bleiben Sie souverän. Sie haben nichts falsch gemacht. Plötzliche Gesprächspartner- oder Themenwechsel machen den Smalltalk aus.

 

Die Basics

Die wichtigste und einfachste Regel vorweg. Für Smalltalk gilt das erste Gebot der Höflichkeit: Sorge dafür, dass sich Dein Gegenüber wohlfühlt! Diese Regel ist eigentlich universell auf jede Interaktion mit anderen Menschen anwendbar. Warum? Das fasst am besten ein Zitat der US-Bürgerrechtlerin Maya Angelou zusammen: „Menschen werden vergessen, was du gesagt hast. Menschen werden vergessen, was du getan hast. Aber Menschen werden niemals vergessen, welches Gefühl du ihnen vermittelt hast.“ Wenn sich jemand in Ihrer Gegenwart gut gefühlt hat, dann wird er/sie Sie positiv in Erinnerung behalten, auch wenn Sie nur ein paar Sätze über das Wetter gesprochen haben.

 

INFO-BOX: Der mentale Spickzettel

Sie sind kein Rhetorik-Genie? Kein Problem, das sind die wenigsten. Wenn Ihnen das eloquente Geplauder nicht in die Wiege gelegt wurde, machen Sie sich nichts daraus, denn Smalltalk ist kein Talent – es ist ein Werkzeug. Und wie mit allen Werkzeugen muss man üben, damit umzugehen. Es gibt ein paar Tricks, mit denen man die Konversation am Laufen halten kann.

  • Einleitung üben: Was kommt nach dem Austausch der Namen? Betretenes Schweigen muss nicht sein. Die Frage, woher er/sie den Gastgeber kennt oder ob der Drink empfehlenswert ist, reicht manchmal schon als Gesprächseinstieg, um den Stein ins Rollen zu bringen. Der Klassiker ist ein schlichtes „Was macht Du so?“. Schliesslich „macht“ jeder irgendetwas, und ob die Menschen dann über Ihren Beruf erzählen oder ihr Hobby, verrät eine ganze Menge.
  • Themen zurechtlegen: Der letzte Urlaub, das letzte Buch, der letzte Film… Das alles kann ein Einstieg in einen Austausch sein.
  • Übergänge schaffen: Wenn man ein Thema eingeführt hat, sollte man dem Gesprächspartner die Möglichkeit geben, etwas dazu zu sagen. Die Frage „Was denkst Du darüber?“ überrumpelt allerdings viele, sie ist sehr direkt. Besser ist der Eisbrecher „Kennst Du das?“. Es gibt Ereignisse im Leben, die teilen wir mit fast allen Mitgliedern unserer Kultur. Diese stellen ein weites Feld an universellen Gemeinsamkeiten dar: Die Aufregung in der ersten eigenen Wohnung, wie verloren man sich an einem neuen Arbeitsplatz gefühlt hat oder die emotionale Reaktion auf Geschehnisse in den Medien. Die Frage „Kennst Du das?“ lässt dem Gegenüber die Möglichkeit, „Eigentlich nicht…“ zu sagen, sie kann aber auch aus einer unverbindlichen Plauderei ein echtes Gespräch machen.
  • Die Fünf-Minuten-Regel: Merken Sie sich, wenn Ihr Gegenüber etwas erzählt, aber nicht weiter darauf eingeht. Sprechen Sie ihn/sie fünf Minuten später darauf an und fragen Sie nach. Damit werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Erstens bietet man dem Gegenüber eine Möglichkeit, etwas von sich zu erzählen, zweitens wirkt man wie ein sehr aufmerksamer Zuhörer.

 

Verstellen Sie sich nicht…

VKollegen machen Pause im Aufenthaltsraumiele glauben, das Geheimnis des Smalltalks mit Flirt-Elementen läge darin, besonders gebildet oder eloquent zu erscheinen. Ein tiefsitzendes Missverständnis! Denn was haben Sie davon, ein Bild von sich zu verkaufen, das möglicherweise nicht der Wahrheit entspricht? Ausserdem: wer mag schon Angeber?

Vor allem im Gespräch mit einem Menschen, den man als potentiellen Partner kennenlernen möchte, ist es wichtig, dass man authentisch bleibt. Das ist gar nicht so leicht, denn – Hand aufs Herz – wir alle haben heimlich ein nicht ganz der Realität entsprechendes Idealbild von uns selbst. Das kann beim Smalltalk dazu führen, dass man versucht, sich als Experte für moderne Kunst zu verkaufen, obwohl man in seiner Freizeit viel lieber Comics liest.

 

…aber verraten Sie nicht zu viel

Es könnte so klingen, als ob dieser und der vorhergehende Absatz einander widersprechen. Aber es ist wichtig, beim Kennenlernen nicht zu viel von sich zu verraten. Einige Menschen neigen dazu, im ersten Gespräch mit einem Menschen, den sie sympathisch finden, alles von sich zu erzählen. Vor allem, wenn das Smalltalk-Training fehlt. Sein Herz auszuschütten kann aber beim Kennenlernen zu viel des Guten sein. Zu viel private Information beim ersten Gespräch kann als Jammern oder als distanzlos interpretiert werden. Geheimnisse und Ereignisse aus der Kindheit sollte man sich für später aufbewahren, wenn man sich besser kennt. Erzählt man erst bei einem späteren Gespräch, wie sehr z.B. die Scheidung der Eltern einen mitgenommen hat, ist das Teilen dieser Information ein Vertrauensbeweis. Ein Geheimnis, das man sofort erzählt, kann nicht viel bedeuten.

 

Das Gesprächsgleichgewicht

spontanes Gespräch im BüroDafür zu sorgen, dass ungefähr beide gleichviel reden, ist eine gute Pi-mal-Daumen-Regel. Aber sklavisch daran halten sollte man sich nicht. Es gibt schliesslich Menschen, die fühlen sich in der Position des Zuhörers wohl. Andere fühlen sich hingegen sicher, wenn sie im Gespräch die Zügel in der Hand halten. Allerdings sollte man darauf achten, ob sich der Gesprächspartner in seiner derzeitigen Rolle wohlfühlt. Sie reden sich seit Minuten um Kopf und Kragen? Vielleicht möchte der andere auch mal etwas sagen. Oder es ist genau anders herum.

Nicht zuletzt will man sich ja beim Smalltalk mit einem interessanten Gegenüber nicht nur sich selbst verkaufen, sondern ja auch – um kurz eine sehr oberflächliche Metapher zu verwenden – die Ware begutachten. Es ist also wichtig, den anderen zum Plaudern zu bringen und optimalerweise dabei dafür zu sorgen, dass er sich wohlfühlt und sich nicht verstellen muss.

 

Regeln sind zum Brechen da!

Es gibt Gesprächsthemen, die gelten als Tabu für Smalltalk. Je nach Kinderstube gehören auf diese Liste z.B. Geld, Krankheiten, Politik, Religion oder Klatsch und Tratsch. Aber wenn man sich mit einem Menschen unterhält, für den man sich als potentiellen Partner interessiert, ist es dann nicht vernünftig, möglichst schnell herauszufinden, ob man sich für ähnliche Dinge interessiert? Gemeinsamkeiten sind schliesslich der Beton einer guten Beziehung. Wenn Sie jeden Tag noch vor dem ersten Kaffee nachlesen, was in der Welt passiert ist, dann wollen Sie auch darüber reden können. Hier darf auch mal das Bauchgefühl entscheiden, ob ein Tabu-Thema nicht doch beim Smalltalk mit einem interessanten Gegenüber auf den Tisch kann.

 

Die Körpersprache

Körpersprache beim GesprächDas Internet wimmelt von Vorschlägen, wie man sich beim Flirten zu bewegen hat. Viel lächeln, das Gegenüber „spiegeln“, was in welche Richtung übereinandergeschlagene Beine zu bedeuten haben oder ob man das Gespräch sofort abbrechen sollte, wenn der Gesprächspartner zu viel an seinem Strohhalm spielt. Die Wahrheit ist: Es gibt keinen Geheimcode, mit dem man aus dem Körper seines Gegenübers herauslesen könnte, was er/sie von einem denkt. Genauso wenig, wie es eine spezielle Körpersprache gibt, mit der Sie unmissverständlich Interesse signalisieren oder subliminar verführen können.

Ein paar Grundregeln gibt es aber doch, und die sind einfach: Dem anderen ab und zu ins Gesicht schauen, (einigermassen) gerade sitzen und deutlich und nicht zu schnell sprechen. Und ganz wichtig: Nicht vergessen, zu atmen! Vor allem Menschen, die wenig Smalltalk-Training haben, sind häufig schüchtern. Schüchternheit führt zu einer defensiven Körperhaltung: Man sackt in sich zusammen. Das führt zu einer flachen Atmung und undeutlicher Aussprache.

Einen kleinen Trick können wir aber verraten: Reagieren Sie ab und zu körperlich darauf, was Ihr Gesprächspartner sagt. Nicken Sie, wenn Sie einer Aussage zustimmen. Lächeln Sie an den richtigen Stellen. Verziehen Sie das Gesicht, wenn er/sie von etwas unangenehmem oder ekligem berichtet. Erstens zeugt Körpersprache, die auf die Rede des Gegenübers reagiert, davon, dass Sie zuhören, zweitens vermitteln Sie, dass Sie zu Empathie fähig sind und drittens können Sie so „antworten“ und Zustimmung ausdrücken, ohne Ihren Gesprächspartner unterbrechen zu müssen.

 

Der Übergang vom Smalltalk zum Flirt

Smalltalk in einer Gruppe

Diese Frage ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit: „Hat er/sie gerade mit mir geflirtet?“ Wie erkennt man, was ein unverfängliches Gespräch ist und was eine Intention, dem Gesprächspartner näherzukommen? Die kurze Antwort darauf ist so wenig hilfreich wie unerfreulich: Das kann man nicht pauschal sagen. Für einen schüchternen Menschen ist eine Unterhaltung an sich möglicherweise schon ein Signal, das Interesse besteht, den anderen besser kennenzulernen, während der gleiche Smalltalk mit einem Social Butterfly nichts bedeutet. Auch Komplimente sind kein eindeutiges Zeichen: Für manche Männer gehört es z.B. einfach zum guten Ton, einer Frau ein Kompliment über Ihr Aussehen zu machen.

Die einzige Lösung ist, die Initiative zu ergreifen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Gesprächspartner an Ihnen interessiert ist, dann flirten Sie eben selbst. Wenn nach dem zweiten oder dritten Versuch (und dabei bitte nicht immer das gleiche ausprobieren – es könnte ein Flirt-Signal sein, das der andere nicht zu deuten weiss) kein positives Entgegenkommen spüren, dann besteht mit grosser Wahrscheinlichkeit kein Interesse. Aber nehmen Sie es nicht persönlich – beim Smalltalk geht es nicht ums Gewinnen.

 

Sonderfall Internet

Smalltalk mit Flirt-Intention hat in Zeiten des Internets eine besondere Unterart entwickelt: Das Kennenlernen in schriftlicher Form über Partnerbörsen-Nachrichtenfunktionen oder Chats. Hier ist von vorn herein klar, dass man sich unterhält, um die Möglichkeit einer Beziehung auszuloten. Das setzt unter Druck: Viele Menschen, die im Internet einen Partner suchen, nehmen eine Ablehnung im Netz viel persönlicher als den Abbruch eines echten unverbindlichen Smalltalks, der sich zufällig auf einer Party entwickelt hat. Schliesslich kann man bei einem zufälligen Gespräch so tun, als hätte man auch kein Interesse gehabt. Andererseits macht die Kommunikation über das Internet die Kontaktaufnahme auch einfacher, denn die Schriftform erlaubt es, dass man länger über die Antworten nachdenken kann.

Doch gelten auch hier die gleichen Regeln wie im „echten Leben“: Freundlich sein, sich wohlfühlen, dafür sorgen, dass der Gesprächspartner sich wohlfühlt und vor allem: Es nicht persönlich nehmen, wenn nichts daraus wird.

Zusammengefasst…

Fühlen Sie beim Geplauder immer wieder in sich hinein: Fühlen Sie sich noch wohl? Haben Sie das Gefühl, dass sich Ihr Gegenüber noch wohlfühlt? Solange Sie diese beiden Fragen mit „ja“ beantworten können, haben Sie alles richtig gemacht. Und wenn nicht, ist es auch nicht so wild. Nehmen Sie es sportlich. Das Wesen des Smalltalks ist es, das man unendlich viele neue Versuche starten kann.

Körpersprache Mann: Lernen Sie seine Gesten deuten

Gestik von Männern„Ist er interessiert oder nicht“? Als Frau schätzen Sie es sicher, wenn der Mann den ersten Schritt macht. Aber Sie wissen auch, dass nicht jeder Mann sein Interesse geradeheraus ausspricht, und vermutlich wollen Sie das auch gar nicht.

Es stellt sich für Sie also die Frage, was er denkt und fühlt. Sich darüber Gedanken zu machen, lohnt sich natürlich nur, wenn, der Mann interessiert ist und das ist manchmal gar nicht so leicht festzustellen.

Dafür gibt es viele Gründe. Es kann sein, dass er Sie noch gar nicht richtig bemerkt hat. Vielleicht denkt er auch, dass Sie gebunden sind oder er traut sich einfach nicht.

Wenn Sie den Mann schon länger kennen und Sie einen vertrauten Umgang pflegen, kann das Lesen seiner Körpersprache Sie zusätzlich vor eine Herausforderung stellen, denn hier müssen Sie auch noch unterscheiden, ob er Sie nur als Bekannte schätzt oder ob er mehr will.

Eine neue Eroberung?

Angenommen, Sie haben einen Mann kennengelernt, Sie beide sind Single und Sie fragen sich selbst nun, ob er an Ihnen interessiert ist. Verlassen Sie sich auf Ihr Bauchgefühl und schalten Sie vorübergehend den Gedanken an Ihr Interesse an ihm aus. So reduzieren Sie die Gefahr, dass Sie seine Anzeichen fehlinterpretieren.

Etwas komplizierter wird das bei einem Mann, der schüchtern ist. Seine Schüchternheit kann ihn dazu bringen, dass er die Anzeichen für sein Interesse an Ihnen unbewusst unterdrückt. Hier gibt es einen Trick. Bringen Sie ihn mit entwaffnender Herzlichkeit aus dem Konzept. Berühren Sie ihn am Arm und schauen Sie ihm in die Augen. Wenn er Ihrem Blick ausweicht, achten Sie darauf, wie er das tut. Dreht er den gesamten Körper weg und versucht er, Distanz herzustellen, ist er vermutlich nicht interessiert. Wendet er aber nur den Blick und vielleicht auch den Kopf ab und kehrt er anschliessend gleich in die Position zurück, kann das ein Anzeichen von grossem Interesse sein. Nehmen Sie trotzdem etwas Druck aus der Situation und achten Sie auf seine Bewegung. Wendet er sich Ihnen zu und nähert er sich? Dann haben Sie gewonnen. Er ist interessiert.

Der gute Bekannte – ist er interessiert?

Mann sitzt auf Stuhl Eine echte Herausforderung kann es sein, einen Mann, den Sie schon länger kennen, wissen zu lassen, dass Sie mehr von ihm wollen. Nun müssen Sie sensibel auf seine Körpersprache achten, denn so erkennen Sie, ob 1. Ihre Signale angekommen sind und 2. ob er Ihr Interesse erwidert. Lassen Sie ihm etwas Zeit. Er hat Sie als gute Bekannte oder Freundin vor seinem geistigen Auge. Männer können mit so einer Situation sehr gut umgehen und einen solchen Zustand akzeptieren. Sie kommen oftmals auch gar nicht auf die Idee, daran etwas zu ändern, weil sie befürchten, die Freundschaft aufs Spiel zu setzen. Den Impuls müssen Sie liefern.

Achten Sie darauf, ob sich seine Körpersprache ändert. Das sicherste Signal für ernstes Interesse ist ein wortloser Blick, der länger als drei Sekunden anhält. Aber auch kleinere Anzeichen sind möglich. Wie sitzt er in ihrer Gegenwart. Wendet er sich Ihnen zu? Machen Sie einen Test. Verändern Sie Ihre Körperhaltung. Bestenfalls nimmt er dieselbe Körperhaltung ein. Dieser Mann ist interessiert. Es kann aber sein, dass er es noch gar nicht selbst weiss. Das ist übrigens bei Frauen nicht anders. Wenn die Chemie stimmt, sind die Weichen gestellt. Ob wir die Chance ergreifen können oder wollen, ist etwas anderes. Ahmen Sie doch mal die Körperhaltung des Mannes nach, für den Sie sich interessieren. Übertreiben Sie es aber nicht, bleiben Sie weiblich. Wenn er die Beine übereinanderschlägt, tun Sie es auch. Löst er seine Körperhaltung sofort auf, ist er nicht interessiert. Auch hier kann es sich um ein unbewusstes Signal handeln. Die Natur hat sich etwas dabei gedacht, den Menschen Möglichkeiten der nonverbalen Kommunikation zu geben, auch wenn es um die Partnersuche geht.

Wenn Sie einander schon länger kennen und Sie ihn immer nur als guten Freund, Bekannten oder netten Kollegen eingeschätzt haben, kann es natürlich auch sein, dass Sie plötzlich den Eindruck haben, dass er mehr von Ihnen will. Überlegen Sie, wie Sie darauf gekommen sind. Ein sicheres Anzeichen ist, wenn er anfängt, Sie zu mustern. Vielleicht realisiert er gar nicht, dass Sie es sehen können, wenn sein Blick von oben nach unten über Ihren Körper wandert. Auch hier gilt: Es kann sein, dass das unbeabsichtigt passiert. Vielleicht haben Sie gerade Ihre Jacke ausgezogen oder Sie sind aufgestanden. Wenn er Sie toll findet und Ihre Silhouette sieht, muss er sich bewusst dagegen entscheiden, Sie nicht zu mustern. Es ist ein Kompliment. Wenden Sie sich ihm zu und sagen Sie etwas Nettes. So können Sie ihn bestärken.

Körpersprache Mann: Die Haltung der Hände

nachdenklichDie Hände sind ein wichtiges Werkzeug miteinander zu sprechen, ohne etwas zu sagen. Wenn er Ihre Hand greift und länger hält als nötig und Sie dabei ansieht, ist das ein unmissverständliches Signal, dass dieser Mann an Ihnen interessiert ist. Sie sitzen zusammen an einem Tisch. Wie hält er seine Hände? Sind sie sichtbar? Das ist gut.

Noch besser wird es, wenn Sie seine Handflächen öfter sehen, als die Handrücken. Das gilt natürlich nur, wenn Sie entspannt beieinander sitzen. Selbst wenn er stark an Ihnen interessiert ist, sollten Sie sich in einer anspruchsvollen Besprechung befinden, wird er sich auf seine Aufgabe konzentrieren. Seine Körpersprache richtet sich nun auf seine wichtigsten Verhandlungs- und Gesprächspartner, nicht an Sie. Nehmen Sie diese Erkenntnis auch für weitere Analysen der Körpersprache mit. Sie ist nur dann für Sie wichtig, wenn er sich direkt mit Ihnen befasst.

Körpersprache im Alltag – So funktioniert die nonverbale Kommunikation

Wenn Sie frisch in einer Beziehung sind, ist das Lesen der Körpersprache gar nicht so einfach. Vermutlich sind Sie glücklich verliebt und wollen jedes Missverständnis und jede schlechte Stimmung vermeiden. Es ist kein Gerücht, dass Frauen in der Beziehung mehr reden. Nur selten ist es anders herum. Es ist aber auch kein Gerücht, dass sie besonders akribisch auf Signale des Mannes achten. Vor allem, wenn er ihnen wirklich wichtig ist.

Auch hier spielt die Körpersprache eine grosse Rolle. Sie wird sogar umso wichtiger, je länger Sie in der Beziehung sind. Kennen Sie den Grund? In der Anfangszeit ist es uns wichtig, den Partner wissen zu lassen, dass wir an ihm oder an ihr interessiert sind. Später setzen wir einfach voraus, dass das bekannt ist. Das ist nur natürlich, schliesslich will niemand jeden Tag kämpfen. Es folgen sicher auch Phasen, in denen das Zusammenleben nicht ganz so einverständlich ist, wie wir uns das wünschen. Dann kommen aus der Verunsicherung heraus Fragen, ob etwas nicht stimmt oder ob sich die Gefühle verändert haben. Dann wollen wir beruhigende Worte hören und meist bekommen wir diese dann auch. Was aber viel aussagekräftiger ist, ist die Körpersprache.

Ein Mann kann noch so beruhigend antworten. Dreht er den Oberkörper zur Seite, wechselt er wiederholt die Körperhaltung, weicht sein Blick aus oder zieht er die Schultern hoch, sind das Anzeichen dafür, dass seine Gedanken nicht mit seinen Aussagen übereinstimmen. Das bedeutet nicht, dass er sich bereits aus der Beziehung verabschieden muss. Es ist gut möglich, dass ihn etwas beschäftigt, was absolut nichts mit der Beziehung zu tun hat. Ganz offensichtlich will er zu diesem Zeitpunkt aber nicht darüber reden. Dennoch lohnt sich der Versuch, sanft ein zweites Mal nachzufragen. Reagiert er weiterhin beschwichtigend oder wird sogar wütend, ist es besser, einen passenden Zeitpunkt abzuwarten.

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Date Ideen für Unternehmungen zu zweit

Unternehmungen mit dem Partner oder der Partnerin sind wichtig und tragen zu einer guten Beziehung bei. Das können kurze Ausflüge oder auch längere Reisen sein. Aber welche Vorhaben eignen sich für Sie und welche Tipps gibt es, damit der Ausflug auch wirklich gelingt?

Die Einladung ins Traumrestaurant

Pärchen im RestaurantSollten Sie Überraschungsausflüge nicht vielleicht doch lieber besprechen? Machen Sie sich keine Sorgen. Mit einer Überraschung zeigen Sie, dass Sie sich Gedanken machen und eine besondere Freude bereiten möchten.

Überraschungsausflüge müssen aber besonders sorgfältig geplant werden, damit sie ein voller Erfolg werden. Wenn Sie eine solche Unternehmung planen, sollten Sie Ihren Partner oder Partnerin in den Mittelpunkt stellen. Sie werden wenig Begeisterung erwarten können, wenn Sie einen Ausflug zu einer Veranstaltung planen, die Sie mehr interessiert.

Eine gute Idee aber kann z. B. sein, den Besuch eines bestimmten Restaurants zu planen, das genau in die Vorstellung des anderen passt. Sie ist Vegetarierin? Wie wäre es mit einem Besuch in einem vegetarischen Restaurant, z. B. gut geplant nach einem Theater- oder Kinobesuch. Bei der Reservierung des Tisches lässt sich gleich klären, dass Sie sich eine besonders romantische Tischdekoration wünschen. Er liebt kräftige Fleischgerichte? Sicher gibt es in der Region ein argentinisches Restaurant, das über eine beeindruckende Speisekarte verfügt. Gemeinsame längere Ausflüge sollten in jedem Fall zuvor abgesprochen werden, denn hier drohen Unstimmigkeiten, wenn man nicht exakt über die Zeitplanung des anderen informiert ist.

Zu zweit ins Wochenende

Eine Reise ins Wochenende ist eine sehr gute Idee für Paare, die raus aus dem Alltag wollen. Eine solche Auszeit eignet sich aber nicht nur für alle, die in einer langjährigen Beziehung sind und sich wieder einander annähern wollen, sie ist auch ein guter Start in eine frische Beziehung. Achten Sie bei der Buchung aber auf getrennte Schlafzimmer. So bleibt die Einladung mit einem noch nicht so gut bekannten Date zwanglos.

Während der Anreise ergibt sich die Möglichkeit, ungestört zu reden, z. B. über Träume, Wünsche und Hoffnungen. Aber auch Gespräche über ganz alltägliche Dinge dürfen nicht fehlen. „Welche Musik magst Du eigentlich“ und „Welche Bücher liest du?“ Frisch verliebte Paare haben natürlich noch viele weitere Fragen, die beantwortet werden wollen. Deshalb sind solche Wochenenden in fremder Umgebung auch gut geeignet, um anspruchsvolle Themen in Ruhe zu klären. Sie sind aber auch ein Geschenk an die Gemeinsamkeit.

Ungewöhnliche Ausflugsziele

Ausflugsziele dürfen auch gern ungewöhnlich sein. Allerdings sollten sie den Interessen beider entsprechen. Frauen, die sich gern schick kleiden, High Heels tragen und auf ihre Frisur achten, werden von einem Überraschungsausflug in einen Hochseilgarten vermutlich wenig begeistert sein. Für sie ist der Besuch einer Ausstellung oftmals besser geeignet. Herren, die die Dame ihres Herzens einladen, sollten berücksichtigen, dass Frauen es nicht schätzen, wenn sie feststellen müssen, dass sie nicht passend angezogen sind.

rear view of young couple hiking in mountainSportlich aktive Frauen lassen sich aber auch gerne zu einer Wanderung mit einem vorbereiteten Picknick einladen. Es ist aber auch möglich, in der nächstgrösseren Stadt eine private Stadtführung zu buchen. Solche Angebote gibt es auch mit unterschiedlichen Schwerpunkten. In diesem Fall sollte natürlich die Romantik im Fokus stehen.

Aber auch ein Fotoshooting mit einem Profi-Fotografen an einem schönen Ort, ist ein schönes gemeinsames Erlebnis. Spontane Menschen haben zudem Freude am Improvisationstheater. Nicht nur in der ersten Reihe werden die Zuschauer mit in die Vorstellung einbezogen. Es wird mit Sicherheit viel gelacht.

Kreative Menschen probieren gern

Unter professioneller Betreuung kann ein kleiner Kurs mit unterschiedlichen Schwerpunkten sehr unterhaltsam sein. Sehr beliebt sind z. B. Cocktailkurse. Innerhalb kurzer Zeit lernen die Teilnehmer auch ungewöhnliche Drinks zu kreieren, mit und ohne Alkohol. Wichtig ist aber, dass das Vorhaben nicht zu ungewöhnlich ist. Gerade in der Kennenlernphase ist die Bindung noch sensibel. Es ist dann vor allem sinnvoll, nicht zu extreme Einladungen auszusprechen. Das liegt aber auch daran, dass diese Zeit schon aufregend genug ist und damit auch anfällig für Störfaktoren. Eine gute Idee kann es sein, den anderen zu einem Spaziergang einzuladen und vielleicht spontan den Vorschlag zu äussern, etwas zu unternehmen, was man natürlich zuvor schon vorbereitet hat.

So lässt sich die Gefahr reduzieren, dass der Partner oder die Partnerin sich überrumpelt fühlt. Paare, die sich schon länger kennen, können sich mit gemeinsamen Unternehmungen leichter eine Freude bereiten. Eine gute Idee ist ein Geschenkebaum, den beide mit mehreren gefalteten Zetteln bestücken. Auf jedem Zettel steht eine Idee für eine gemeinsame Unternehmung. Kündigt sich eine besonders anstrengende Woche an, kann der Geschenkebaum schon am Wochenanfang für Vorfreude sorgen, wenn am Montagmorgen ein Zettel des Partners oder der Partnerin geöffnet wird. Aber bitte nicht  vergessen: Die Unternehmung betrifft beide. Paare, die bereits Kinder haben, können sich übrigens auch mit ein paar freien Stunden durch einen bereits fest gebuchten Babysitter eine Freude bereiten.

Der Tanzabend

Endlich mal wieder tanzen gehen! Vor allem Frauen lassen sich nicht lange bitten. In grösseren Städten ist es kein Problem, zuvor eine geeignete Lokalität zu finden, in der ein Tanzabend veranstaltet wird. Die Karten sollten Sie aber vorher reservieren, damit alles reibungslos abläuft. Natürlich muss auch der Musikgeschmack passen. Wenn Sie zu einem solchen Tanzabend einladen wollen, erkundigen Sie sich vorher auch nach der Lautstärke, damit Sie sicher sein können, dass eine Unterhaltung möglich ist. Vielleicht gehen Sie anschliessend noch gemeinsam essen?

Diese Planung funktioniert übrigens auch umgekehrt. Oftmals ist es auch möglich, nach einem guten Essen in einem Hotel an einer Tanzveranstaltung im Haus teilzunehmen. Wer weiss, vielleicht bleiben Sie sogar über Nacht?

Garantiert sichere Pläne für Vorsichtige

Date im CafeWer keine Risiken eingehen will, verabredet sich im Café oder plant einen Restaurantbesuch. Ein Café ist deutlich zwangloser, denn naturgemäss findet der Besuch tagsüber statt und dauert nicht allzu lange. Verabreden Sie sich ruhig direkt im Café. Wenn Sie sich gut unterhalten, können Sie gemeinsam weitere Ausflüge planen.

Der Restaurantbesuch ist der klassische Ort für ein Rendezvous am Abend. Romantischer ist es, wenn er die Dame abholt. Wie der Abend endet, entscheiden dann die beiden Hauptakteure gemeinsam. Im Frühling oder im Sommer empfehlen sich Ausflüge in Parks, ganz besonders wenn es dort viele Blumenbeete gibt. Sie werden schnell feststellen, dass die kräftigen Farben eine tolle Wirkung auf die Stimmung haben. Allerdings sollten Sie ein Alternativprogramm im Hinterkopf haben, falls es plötzlich zu regnen beginnt. In vielen Parks sind übrigens Cafés nicht fern. Orientieren Sie sich vorher, damit Sie im Falle des Falles gleich die richtige Richtung einschlagen.

Das Date für einen ganz besonderen Anlass

Sie fühlen, dass die Zeit für einen Antrag gekommen ist? Für den grossen Moment sollten Sie nichts dem Zufall überlassen und den Ablauf planen, der sich sehr gut mit einem Ausflug verbinden lässt. Als Mann können Sie mit der Dame Ihres Herzens einen Juwelier aufsuchen. Es ist übrigens eine gute Idee, sich anzukündigen und eine Vorauswahl zu treffen. Gute Juweliere werden Sie auch schon vor Ihrem grossen Moment beraten und ein passendes Sortiment an Schmuck in der gewünschten Preiskategorie bereitstellen.

Wenn Sie lieber selbst entscheiden wollen, nehmen Sie den Ring oder die Kette mit und laden Sie sie zu einem schönen Ausflugsziel ein. Achten Sie darauf, dass Sie für den grossen Augenblick einen besonderen Platz finden, an den Sie sich beide in Zukunft gut erinnern. Wie wäre es mit einer Aussichtsplattform? Oder befindet sich ein historisches Denkmal in der Nähe, ein sehr alter Baum? Wählen Sie bei der Ansprache ruhig den Bezug zur Ewigkeit. Anschliessend sollten Sie auf jeden Fall einen Tisch für ein gemeinsames Essen reserviert haben, denn Sie haben jetzt viel zu besprechen.

Wie komme ich aus einem Date heraus?

Blind DateSie haben ein Date! Das ist eine Verabredung mit einer Person, die Sie vielleicht schon etwas, etwas mehr oder auch gar nicht kennen. In jedem Fall haben Sie ein Treffen zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort vereinbart. Vielleicht wird es großartig und Sie treffen die Liebe Ihres Lebens.

Es kann auch sein, dass Sie einen neuen Freund oder eine Freundin finden, die Sie nie wieder missen möchten. Aber es kann auch anders laufen und dann möchten Sie das Treffen sicher schnell beenden. Wir erklären Ihnen, wie Sie ohne Gesichtsverlust aus der Situation herauskommen und auch Ihr Date nicht verletzen.

Das Blind Date

Lassen Sie sich ruhig auch mal auf ein Blind Date ein.  Ein Blind Date ist ein Treffen mit einem potenziellen Partner, ohne dass Sie beide wissen, wie der jeweils andere aussieht. Sie erkennen sich an einem Zeichen, das Sie zuvor vereinbart haben. Das mag die sprichwörtliche Rose in der Hand oder im Hemdknopf sein, eine Zeitung oder ein anderes nicht zu auffälliges Merkmal. Blind Dates sind sehr spannend und können tolle Überraschungen bieten, aber „wer mit dem Feuer spielt“, riskiert auch ein Scheitern. Es kann also auch gründlich schiefgehen. Wenn Sie keine Lust auf unangenehme Überraschungen haben, vermeiden Sie die Konfrontation und sichern sich ab. Das ist vielleicht nicht ganz fair, aber Sie lesen gleich, wie Sie auch Ihr Date schonen. Nachfolgend die wichtigsten Tipps:

  • nur schnell zu verbergendes Erkennungszeichen wählen
  • mindestens 10 Minuten früher am Treffpunkt sein
  • Handynummer des Dates parat haben

Sie haben sich also verabredet. Suchen Sie sich zehn bis fünfzehn Minuten vor den vereinbarten Treffen einen Platz, von dem aus Sie den Treffpunkt gut beobachten können und verbergen Sie das Erkennungszeichen. Sie merken jetzt, wie wichtig es ist, den Treffpunkt entsprechend auszuwählen. Ihr Date kommt an. Verhalten Sie sich unauffällig und halten Sie Distanz. Wenn Sie beim ersten Blick auch nur ansatzweise ein gutes Gefühl haben, gehen Sie zum Treffen. Und was ist, wenn Sie den Eindruck haben, dass sich eine Person nähert, die wirklich nicht zu Ihnen passt?

Dann dürfen Sie gehen. Beobachten Sie die Person nicht weiter, sondern entfernen Sie sich und rufen Sie sie innerhalb der nächsten Minuten an. Sie müssen nicht erklären, dass Sie Ihr Date beobachtet haben. Erklären Sie stattdessen, dass Sie es sich anders überlegt haben und sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen. An dieser Stelle noch ein wichtiger Hinweis. Wenn Sie vorhaben, sich auf mehrere Dates einzulassen, geben Sie zu Beginn nicht Ihre Adresse heraus und schaffen Sie sich für die telefonische Kontaktaufnahme ein zusätzliches Prepaid Handy an. So können Sie den Kontakt leichter abbrechen, wenn Ihr Date die Ablehnung zunächst nicht akzeptieren will. Wenn Sie keinen weiteren Kontakt wünschen, riskieren Sie lieber die Verärgerung des Mannes oder der Frau, als dass sie mit Beschwichtigungen unnötig Hoffnungen schüren und vielleicht jemanden wirklich unglücklich machen.

Der Treffpunkt bestimmt die Verbindlichkeit

gelangweilte junge frauEs gibt viele Möglichkeiten für ein erstes Date. Sie können sich z.B. zum Essen oder zu einem gemeinsamen Spaziergang verabreden. Ein Spaziergang lässt sich leichter und eleganter beenden, als ein gemeinsames Essen.

Berücksichtigen Sie, dass die Treffpunkte bereits einen Eindruck über die Beziehung zwischen zwei Menschen aussagen.

Bei einem gemeinsamen Essen besteht ein gewisses Vertrauensverhältnis, bzw. Sie signalisieren die Bereitschaft, eines herstellen zu wollen.

Ein Spaziergang ist unverfänglicher. Noch distanzierter dürfen Sie den Besuch eines Cafés einstufen. Hier können sich also leichter wieder entfernen. Achten Sie schon bei der Verabredung darauf, dass Sie bei ihrem Date keine zu hohen Erwartungen schüren. Sie können das Treffen mit den Worten anregen: „Wir können uns ja mal auf einen Kaffee treffen“. Daraus lässt sich gleich herauslesen, dass Sie sich ein Treffen ohne große Erwartungen wünschen, Sie die Person aber durchaus persönlich erleben möchten.

Ein Treffen vorzeitig beenden ist unhöflich?

Machen Sie sich nicht zu viele Sorgen, wie Sie ein Date möglichst schnell beenden können, wenn es nicht gut läuft, sondern gehen Sie zunächst positiv in das Treffen. Bedenken Sie, dass das erste Treffen immer ein Risiko ist und beide vielleicht nervös oder auch nicht ganz offen sind. All das geschieht aus Sorge, vielleicht einen schlechten Eindruck zu hinterlassen. Bleiben Sie gelassen und versuchen Sie zunächst, das Beste aus der Situation herauszuholen. Genießen Sie den Abend mit einer Person, die Sie nie wieder treffen müssen, wenn Sie das nicht wollen. Nun kann es natürlich sein, dass Sie sehr schnell feststellen, dass Ihr Dating-Partner überhaupt nicht zu Ihren Vorstellungen passt und dass es auch absolut keine Übereinstimmung gibt.

Vielleicht haben Sie sich auch mit einem Menschen verabredet, der Werte vertritt, die nicht zu Ihren Lebensvorstellungen passen? Sie müssen das nicht aushalten, nur um höflich zu sein. Auch aufdringliche Gesprächspartner können ein Gräuel sein. Das betrifft übrigens Männer und Frauen. Wenn Ihr Date offensichtlich schon plant, Ihre Wohnung neu zu dekorieren oder vom ersten gemeinsamen Urlaub spricht, ist der richtige Moment für den Rückzug da. Hier ist jede weitere Minute fehlinvestiert, und zwar auch dann, wenn der Kellner gerade mit dem Essen kommt.

Natürlich könnten Sie das zur Sprache bringen und ankündigen, nach dem Essen gehen zu wollen, aber die Stimmung ist damit in jedem Fall am Boden. Lassen Sie sich das Essen einpacken, wenn Sie ein sparsamer Mensch sind. Es wird Ihnen allein zu Hause später sehr viel besser schmecken. Sparen sollten Sie sich aber das schlechte Gewissen. Jetzt geht es vor allem um Ihr Seelenheil.

Hilfe von außen

schlechtes dateSie können sich vorsichtshalber von einem guten Freund oder einer Freundin anrufen lassen. Frauen haben es hier etwas leichter. Sie können den Anruf, der übrigens nicht über Ihr Handy, sondern auch über das Restaurant selbst laufen kann, leicht erklären. Erzählen Sie bei einem gut laufenden Date, dass Ihre Freundin sich Sorgen macht, weil Sie sich mit einem fremden Mann treffen. Wollen Sie wirklich gehen, bleibt nur die Notlüge. Das kann die Freundin sein, die Sie dringend sprechen muss.

Vermeiden Sie aber technische Probleme, wie ein liegen gebliebenes Auto oder eine auslaufende Waschmaschine. Womöglich ist Ihr Gegenüber ein hilfsbereiter und versierter Handwerker. Erzählen Sie daher so wenig wie möglich über den Anruf, sondern entschuldigen Sie sich, zahlen Sie was Sie verzehrt haben und gehen Sie.

Eine Ausrede kann helfen

Eine Ausrede, die nicht ganz fair ist, aber mit ziemlicher Sicherheit die Wirkung nicht verfehlt, ist die Aussage, dass Ihr Date Sie an den Ex erinnert. Etwas schauspielerisches Talent kann nicht schaden. Sie können dann erklären, dass Sie keine Basis sehen. Sollte Ihr Gegenüber das als mögliche Chance missverstehen und glauben, er oder sie könne die Lücke füllen, dürfen Sie auch deutlicher werden. Sollten freundliche Worte nicht reichen, können negative Erinnerungen zur Sprache bringen, die auf die charakterlichen Eigenschaften des Ex abzielen. Aber übertreiben Sie nicht, sondern nehmen Sie die dann hoffentlich folgende Zurückhaltung ihres Gesprächspartners als Anlass, sich schnell zu verabschieden.

Es ist schon spät!

date abbrechenVerabreden Sie sich am Abend, ist das frühe Verabschieden einfacher. Wenn Sie sich z.B. um 20.00 Uhr treffen, können Sie das Date gut um 22.00 Uhr beenden. Hier hilft der Hinweis auf den nächsten Arbeitstag.

Steht das Wochenende bevor, informieren Sie Ihren Gesprächspartner, dass Sie eine lange Woche hatten und einfach erschöpft sind.

Vielleicht hat Ihr Chef Ihnen auch etwas Arbeit mitgegeben oder Sie müssen über das Wochenende noch etwas für eine Präsentation oder eine Schulung vorbereiten.

Solche Ausreden entsprechen zwar dann nicht die Wahrheit, aber sie schonen Ihren Gesprächspartner, der vielleicht schon vorher durch zu viel Ehrlichkeit verletzt wurde. Brechen Sie dann das Treffen auch wirklich ab, wenn Sie erst einmal angefangen haben, sich zu verabschieden. Wenn Sie jetzt nachgeben oder sich doch noch überreden lassen, obwohl Sie an Ihrem Date nicht mehr interessiert sind, bestärken Sie den Mann oder die Frau darin, dass Sie gerne länger bleiben möchten und dass er oder sie Chancen bei Ihnen hat. Wenn Sie dann erneut versuchen, den Kontakt abzubrechen, werden Sie es deutlich schwerer haben.

Und was ist mit Ihnen?

Natürlich kann es Ihnen auch passieren, dass Ihr Ihrem Date nicht zusagen. Vielleicht haben Sie sich etwas ungeschickt verhalten. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Gegenüber sich von Ihnen einfach nicht angezogen gefühlt hat, ist aber sehr viel größer. Nehmen Sie die Ablehnung daher nicht persönlich, sondern bedanken Sie sich für den netten Abend. Seien Sie nicht zu traurig und  sparen Sie sich Vorwürfe. Wenn Sie die Situation so souverän und vielleicht noch mit einem charmanten Lächeln meistern, ist die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass sich ihr Date vielleicht doch wieder meldet. Menschen, die mit Niederlagen souverän umgehen können, sind rar. Wenn Sie das hinbekommen, wird es bestimmt nicht lange dauern und Sie treffen auf die Liebe Ihres Lebens.

Ist er in mich verliebt?

verliebt Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was Liebe eigentlich ist? Bestimmt! Und zwar vermutlich genau in dem Moment, in dem Sie dieses Gefühl nicht wollten, z. B. weil die Gefühle nicht erwidert werden oder weil sie den Eindruck haben, dass der Mann gar nicht zu Ihnen passt. Die gute Nachricht zuerst: Sie können die Gefühle beeinflussen.

Zwar können Sie nicht verhindern, dass Sie sich verlieben, aber Sie haben Einfluss darauf, ob aus einer Begeisterung für einen anderen Menschen Liebe wird.

Das ist wichtig, denn damit können Sie sich selbst schützen, bis Sie sicher sein können, dass Ihre Zuneigung auch erwidert wird. Sie können sich also viel Herzschmerz ersparen. Wenn Sie nun einen Mann attraktiv finden, stellen Sie sich vor, dass Sie sich um einen guten Freund bemühen. Lassen Sie sich nicht in das Gefühl des Verliebtseins hineinfallen.  Geniessen Sie das Beisammensein, aber sehen Sie einen netten Menschen in diesem Mann, bis Sie wirklich sicher sind.

Aber das ist noch nicht alles. Wenn Sie nur verliebt sind, aber noch keine tiefe Liebe empfinden, behalten Sie einen halbwegs kühlen Kopf. Das wird Ihnen helfen, den Mann zu umwerben, ohne dass Sie selbst dabei das Gesicht verlieren. Sie bleiben auch empfänglicher für die Signale, die der Mann Ihres Interesses gibt, und verlieren sich nicht in Selbstzweifeln.

Woran erkennen Sie als Frau, dass ein Mann in Sie verliebt ist?

Indem er es Ihnen sagt? So einfach ist das leider nicht. Wenn der Mann Sie nicht gut genug kennt, wird er Ihnen kaum seine Liebe gestehen. Er weiß nicht, ob Sie interessiert sind, vielleicht ist er nicht einmal sicher, ob Sie in einer Beziehung sind. Und wie löst man solche Konflikte? Die Antwort ist einfach. Wir bedienen uns der Körpersprache. Das bemerken wir aber oft nicht einmal und das ist manchmal auch gut so, denn unsere Körpersprache ist oftmals sehr viel ehrlicher, als das was wir sagen.

Wenn Sie nun einen Mann kennengelernt haben, der Sie interessiert und der höflich und zuvorkommend ist, dann stellen Sie sich berechtigt die Frage, ob er vielleicht mehr für Sie empfindet. Sie können ihn fragen, aber Sie riskieren eine Abfuhr, selbst wenn er tatsächlich Gefühle für Sie entwickelt hat. Eine solche Frage wäre ein Frontalangriff, denn Sie fordern ihn heraus, sich zu offenbaren, ohne dass er weiss, was Sie empfinden. Falls Sie also vorhaben zu fragen, erklären Sie zuerst Ihre Gefühle. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie eine ehrliche Antwort bekommen.

Die Körpersprache als wichtiges Kommunikationsmittel

Verliebtes Paar auf einer ParkbankWenn Sie mehr über seine Gefühle wissen wollen, bleiben Sie ihm zugewandt. Sie können seine Körpersprache reflektieren und ihm damit die Sicherheit geben, dass er sich „sicher“ fühlen kann. Wenn er von zurückhaltender Natur ist, wird ihn das bestärken und er wird nicht versuchen, seine Körpersprache zu unterdrücken. Aber welche Signale sind das? Keine Sorge, Sie werden die Anzeichen auch ohne Kenntnisse in Psychologie erkennen. Achten Sie darauf, wie er steht, wenn er in Ihrer Nähe ist. Wendet er sich Ihnen zu oder zeigt er Ihnen die „kalte Schulter“. Dieser Begriff ist kein Zufall. Tatsächlich ist die uns zugewandte Schulter ein ablehnendes Signal, wenn wir gerade in der Kommunikation sind. Angenommen, Sie beide unterhalten sich.

Dreht sich einer der Gesprächspartner zur Seite und dreht er vielleicht nur den Kopf für die Unterhaltung, dann möchte die Person das Gespräch eigentlich lieber beenden, ist aber zu höflich, das zu tun. Dreht er sich aber zu Ihnen, verlagert vielleicht sogar das Gewicht auf ein Bein und steht entspannt, haben Sie jemanden vor sich, der sich gerne mit Ihnen unterhält.

Ändern Sie mal Ihre Köperhaltung in einem solchen Moment. Stecken Sie eine Hand in die Tasche, verlagern Sie Ihr Gewicht von einer Seite auf die andere. Wenn Ihr Gegenüber Ihre Bewegung nachahmt, können Sie davon ausgehen, dass er wirklich interessiert ist. Verschränken Sie aber nicht die Arme vor der Brust, denn das ist eine ablehnende Haltung. Selbst wenn er es nicht bewusst wahrnimmt, sein Unterbewusstsein wird ihm sagen:“Zeitverschwendung, Sie ist nicht interessiert.“

Und wie sieht es mit dem Abstand zwischen Ihnen aus? Wir haben eine Intimdistanz, die bei etwa 50-80cm liegt. Es wäre respektlos, diese Distanz in einem Gespräch vollständig zu unterschreiten, wenn der Gesprächspartner nicht von sich aus ebenfalls näher rückt. Probieren Sie es aber ruhig aus. Gehen Sie mit freundlichem Lächeln einen halben Schritt auf ihn zu. Weicht er aus, dreht er sich weg oder sieht er Ihnen in die Augen und lächelt? Spätestens jetzt wissen Sie, ob er interessiert ist. Aber was ist mit Liebe? Wie weit kann ein Mensch seine Gefühle verbergen oder wie aussagekräftig ist die Körpersprache tatsächlich?

Lässt sich Liebe in der Körpersprache verbergen?

Ein Mensch, der sehr gut in seiner Körpersprache geschult ist, kann seine Gefühle verbergen. Das trifft auf Personen zu, die viel in der Öffentlichkeit stehen und Reden halten müssen. Sie wissen genau, wie verräterisch die Körpersprache sein kann. Um sie zu verbergen, müssen sie das aber auch wollen. Wenn ein Mann in Sie verliebt ist, wird er zwar registrieren, dass er Ihnen das vermittelt, aber er hat keinen Grund, seine Gefühle zu verbergen. Angenommen Sie sitzen an einem Tisch. Der Mann, der an einer Beziehung mit Ihnen interessiert ist, wird sich entsprechend verhalten, ohne dass er es aussprechen muss. Hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Wenn ein Mann an Ihnen interessiert ist, wird er sich bemühen, Ihnen Sicherheit zu vermitteln. Er wird Sie mit einem Lächeln ermutigen und den Oberkörper beim Gespräch leicht nach vorn beugen. Seine Hände sind sichtbar und stecken nicht etwa in den Hosentaschen. Wenn Sie seine Beine sehen können, sind sie geöffnet, die Fußspitzen sind Ihnen zugewandt. Vermutlich wird er den Kopf leicht schief halten. Sollte sein Blick an Ihrer Figur entlangwandern und möglicherweise an Ihren Lippen hängen bleiben, bevor er sich mühsam wieder zu Ihren Augen hocharbeitet, können Sie fast sicher sein, dass Ihr Gegenüber bis über beide Ohren in Sie verliebt ist. Wenn er auch sonst die Anzeichen eines Traummannes hat, sollten Sie sich ebenfalls auf Ihre Körpersprache verlassen. Er wird sie verstehen.

Attraktivität: So werden Sie noch attraktiver

attraktiver junger MannGehören Sie auch zu den Menschen, die kritisch mit sich selbst sind und sich beim Blick in den Spiegel fragen:“Bin ich eigentlich attraktiv?“ Herzlichen Glückwunsch, Sie sind in bester Gesellschaft. Und seien Sie sicher, auch die allerschönsten Menschen zweifeln an ihrem Aussehen  und sind selten voll und ganz zufrieden. Es gibt sogar Männer und Frauen, die umwerfend gut aussehen und denen es gar nicht bewusst ist. Achten Sie einfach mal auf offensichtlich glückliche Paare, die Sie unterwegs treffen. Sie sind gross, klein, kräftig, schmal, jung und älter. Was lernen wir daraus? Es spielt eigentlich keine Rolle, ob wir Modelmasse haben oder vielleicht ein paar Pfund zu viel oder ein paar Haare zu wenig. Attraktivität ist sehr viel mehr, als die Silhouette eines Menschen.

Bei Attraktivität geht es darum, wie wir von anderen wahrgenommen werden und das haben wir glücklicherweise in der Hand. Sie zweifeln? Wussten Sie, dass besonders schöne Frauen es meist schwer haben, den richtigen Mann zu finden und umgekehrt sehr gut aussehende Männer oftmals an der Suche nach der richtigen Partnerin verzweifeln? Sie werden zwar bewundert, aber seltener mit ernsten Absichten angesprochen. Vielleicht möchten Sie jetzt einwerfen, dass es Ihnen gar nicht wichtig ist, ob Ihr Partner oder ihre Partnerin von herausragender Schönheit ist. Aber warum denken Sie dann, dass andere das von Ihnen erwarten? Wer Sie kennenlernen möchte und das nur will, weil er sich mit Ihnen schmücken möchte, kann Sie gar nicht glücklich machen. Verstecken Sie also nicht Ihr Bäuchlein unter einem Korsett und lassen Sie die Haarteile zu Hause. Setzen Sie stattdessen auf das, was Sie zu einem interessanten und liebenswerten Menschen macht, denn das will Ihr zukünftiger Lebenspartner sehen.

Werden Sie zum Sympathieträger!

Sich nicht allein auf die Schönheit zu verlassen bedeutet nicht, dass Sie nachlässig mit ihrem Auftreten sein können. Ein gepflegtes Erscheinungsbild ist dabei besonders wichtig. Kleiden Sie sich also nicht unbedingt so, wie sie es bequem und praktisch finden, sondern kreieren Sie Ihren eigenen Stil, der zu Ihrem Wesen passt, aber ignorieren Sie Modetrends nicht völlig. Vielleicht lassen Sie sich in einem guten Bekleidungsgeschäft beraten oder buchen einen Termin bei einer Stilberatung. Tragen Sie Ihre Frisur schon lange so? Wie wäre es mit einer Veränderung? Gönnen Sie sich einen Tag für Ihr Aussehen. Stylingtipps gibt es beim Friseur übrigens auch. Doch damit ist es nicht getan. Stellen Sie sich vor, Sie sind auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen. Sicher sehen Sie nachdenklich aus, vielleicht auch abweisend.

Wie ist Ihre Körperhaltung? Mit einem großen Spiegel können Sie das leicht überprüfen. Bevor Sie sich betrachten, stellen Sie sich vor, dass Sie unterwegs sind. Nehmen Sie die Körperhaltung ein, die Sie auf der Strasse einnehmen. Jetzt sehen Sie in den Spiegel. Aber verändern Sie Ihre Körperhaltung und Ihren Gesichtsausdruck nicht. Was sie jetzt sehen, ist das Bild, das Sie nach aussen zeigen. So nimmt sie Ihr möglicher neuer Partner oder Ihre zukünftige Partnerin das erste Mal wahr. Vermutlich werden Sie jetzt erschrocken sein. Fast alle Menschen nehmen eine nach vorn gebeugte Haltung ein, wenn Sie abgelenkt sind und auch das Gesicht erscheint wenig freundlich. Sie können das jetzt sofort ändern. Richten Sie sich auf. Stellen Sie sich vor, oben auf Ihrem Kopf ist ein Gummiband befestigt, das Sie nach oben zieht. Mit dieser Vorstellung verhindern Sie, dass Ihre Haltung zu steif wirkt. Trotzdem tragen Sie Ihren Kopf auf den Schultern und nicht etwa davor.

Bringen Sie andere zum Lächeln

attraktive FrauKennen Sie sehr beliebte Schauspieler? Bestimmt! Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie fast immer lächeln. Auch Ihre Körperhaltung ist aufrecht, mit einem gewissen Stolz und die Bewegungen sind weich und fließend. Das ist den Schauspielern nicht angeboren. Sie haben es erlernt. Das können Sie übrigens auch. Und dafür gibt es ein tolles Training. Bitten Sie einfach beim nächsten Familientreffen darum, dass jemand Filmaufnahmen macht. Vielleicht drücken Sie auch einem Familienmitglied oder Freund ein Smartphone in die Hand und bitten dann alle Anwesenden zusammen auf ein Bild, während die Kamera läuft. Schauen Sie sich die Bilder später an. Wie ist Ihre Körperhaltung? Wirken Sie unsicher oder vielleicht zu sicher? Wie reagieren andere Menschen auf Ihre Nähe? Sehen Sie vertrauten Personen direkt in die Augen oder weichen Sie eher aus? Wenn Sie sich selbst sehen, werden Ihnen viele Dinge auffallen, die Sie verändern können, ohne dass Sie deshalb unnatürlich wirken. Sollten Sie eher unsicher sein, bleiben Sie ruhig zurückhaltend, aber verstärken Sie den Eindruck nicht, indem Sie sich krümmen und wegdrehen.

Wenn Sie selbstsicher sind, achten Sie darauf, dass Sie nicht zu forsch auftreten. Konzentrieren Sie sich auf die goldene Mitte. Setzen Sie Ihre Erkenntnisse auch auf der Strasse um. Dazu gehört auch ein freundliches Gesicht. So kommen Sie an der Kasse eines Geschäftes, in der Schlange vor dem Bankschalter oder im Fahrstuhl viel leichter ins Gespräch. Verhalten Sie sich, wie Ihr Gesicht es signalisiert. Seien Sie hilfsbereit. Vor allem Männer sind hier im Vorteil. Halten Sie einer Dame die Tür auf und lassen Sie sie vorgehen. Bedankt Sie sich, reagieren Sie mit einem freundlichen und unaufdringlichen Lächeln und sagen Sie: „gern geschehen“. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie Männern die Türe vor der Nase zuschlagen sollten. Trainieren Sie Ihr neues, freundliches Gesicht, bis es Ihnen in Fleisch und Blut übergegangen ist. Sie werden sich wundern, wie viel freundlicher die Menschen auch zu Ihnen sein werden. Sie werden als attraktiv wahrgenommen! So ganz nebenbei steigern Sie damit Ihr Selbstbewusstsein.

Verstärken Sie Ihre Anziehungskraft

Es gibt unzählige Studien, in denen die Anziehungskraft der Menschen getestet wurde. Ist es das runde Frauengesicht, das Männer anzieht oder sollte das Gesicht vor allem gleichmäßig sein? Wollen Frauen wirklich nur große Männer mit breiten Schultern? Seien Sie beruhigt. Natürlich gibt es Faktoren, die ins menschliche Auge springen. Aber DIE attraktive Frau und DEN attraktiven Mann gibt es nicht. Sie können noch so schön sein, wenn Sie sich rücksichtslos verhalten, bleiben Sie auf Dauer allein oder Sie haben einen unglücklichen Partner an Ihrer Seite. Da Sie Ihr Gesicht kaum verändern können, arbeiten Sie doch einfach an allen anderen Dingen. Wie bereits erwähnt, ist das Ihre Körperhaltung, aber auch die Art, wie Sie sprechen. Kontrollieren Sie Ihre Sprechgeschwindigkeit und die Lautstärke. Auch wenn Sie sich gerne selbst reden hören, lassen Sie den Gesprächspartner zu Wort kommen und gehen Sie auf das ein, was er oder sie sagt. Damit zeigen Sie, dass Sie interessiert sind. So werden auch Sie als Person interessanter.

So gewinnen Sie Herzen

Wenn Sie einen Mann oder eine Frau für ein Treffen gewinnen konnten oder selbst eingeladen wurden, kommt Ihre große Chance. Jetzt können Sie das Erlernte umsetzen. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass Sie sich gut dabei fühlen. Spielen Sie keine Rolle, sondern fühlen Sie sich wohl in der eigenen Haut. Versuchen Sie, entspannt zu sein. Sollten Sie vor lauter Angst, etwas falsch zu machen, nervös werden, sprechen Sie es aus. Mit einem charmanten Lächeln kann die Aussage:“Entschuldigen Sie, ich bin etwas nervös“, dem Gesprächspartner einen emotionalen Vorsprung verschaffen. Sie geben ihm oder ihr damit Sicherheit. Die Person weiss nun, dass Sie beeindruckt sind.

Das kann ihr selbst Unsicherheiten nehmen und die Situation deutlich entspannen. Ordnen Sie sich aber nicht zu sehr unter und überlassen ihrem Gegenüber sämtliche Gespräche.  Überlegen Sie sich z.B. vorher unverfängliche Gesprächsthemen.

Meiden Sie Themen, die mit negativen Gefühlen behaftet sind. Sprechen Sie über Ihren Beruf und befragen Sie Ihr Gegenüber auch dazu. Legen Sie sich ruhig auch für weitere Themen (Hobby, Musik, Urlaub) zwei bis drei Sätze zurecht. Reagiert Ihr Gegenüber und fragt nach, erzählen Sie  weiter. Achten Sie aber auf die Körpersprache ihres Gesprächspartners. Wird er oder sie unruhig, wechseln Sie das Thema. Das gilt auch, wenn der Blick des anderen zu schweifen beginnt. Positiv ist, wenn die Person sich nach vorn zu Ihnen neigt. Berührt er oder sie Sie dann noch vielleicht wie zufällig am Arm, können Sie sicher sein, einem Menschen gegenüberzusitzen, der Sie interessant findet und sich in Ihrer Gegenwart wohlfühlt. Versuchen Sie nicht zu sehr, sich zu analysieren. Ist das Eis erst gebrochen, werden Sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit automatisch richtig verhalten. Was auch passiert, werden Sie aber niemals arrogant, denn es gibt kein Verhalten, das mehr abschreckt, als wenn sich der Gesprächspartner offensichtlich für den besseren Menschen hält.

Die Top 10 Fragen zum Kennenlernen

So wird das erste Gespräch zum Erfolg!

Junges Paar plaudert im RestaurantDas erste Treffen und ein Blind-Date sind mit einer gehörigen Portion Aufregung und Unsicherheit verbunden.

Sie möchten Ihr gegenüber nicht nur besser kennenlernen, sondern auch mehr über den oder die andere erfahren?

Dann geht der Weg einzig und allein über ein gelungenes Gespräch. Verlassen Sie das Date, ohne mehr über den anderen erfahren zu haben, sollten Sie einen Blick auf die Top 10 Fragen zum Kennenlernen werfen.

Aufregend und ungewohnt: das Knistern des ersten Dates

Das erste Kennenlernen stellt eine der spannendsten Zeiten auf dem Weg zu einer potenziellen Beziehung dar. Männer und Frauen sind unsicher und bewegen sich auf kommunikativ dünnem Eis. In diesem Zusammenhang gilt es, Ruhe vor Eile walten zu lassen. Preschen Sie zu schnell nach vorn, kann sich Ihr Gegenüber gedrängt fühlen und distanziert reagieren. Zögern Sie zu sehr, erzeugt dies bei Ihrem Gegenüber ebenfalls Unbehagen und Unsicherheit. Der Mittelweg, ein langsames, vorsichtiges Herantasten bilden die Erfolgsformel für ein gelungenes Gespräch.

Eile, Stress und Unbehagen gelten beim ersten Treffen als tabu. Bekämpfen Sie Ihre eigene Schüchternheit nicht zu extrem und reagieren Sie sich auf keinen Fall bei diesem Treffen ab. Geben Sie zu viel von sich preis und erzeugen eine negative Atmosphäre, stösst dies nur selten auf Gegenliebe. Das erste Gespräch ergibt sich zumeist aus einem lockeren Small Talk. Offen für den anderen und interessiert verfolgen Sie ein Gespräch und bereiten sich im Geiste schon auf die nächste Frage vor. Leiten Sie in ein Gespräch über das Leben des anderen, seine Interessen, Eigenschaften und Vorlieben.

Folgende Fragen gelten als perfekter Einstieg in einen gelungenen Dialog:

  1. Welche Dinge bringen Dich zum Lachen?
  2. Hast Du einen besten Freund/eine beste Freundin? Was magst Du an ihr/ihm?
  3. Hast Du einen aktuellen Lieblingsfilm?
  4. Wie warst Du als Kind?
  5. Gibt es etwas, was ich mir nie trauen würde, Dich über Dein Leben zu fragen?
  6. Hast Du ein Lebensmotto?
  7. Hast Du den Sinn des Lebens eigentlich schon gefunden?
  8. Gibt es irgendetwas, was Dich an unseren Treffen nervt? Sag es mir doch bitte, damit ich es ändern kann.
  9. Welche Persönlichkeiten haben Dich in Deinem Leben am meisten beeinflusst?
  10. Gibt es einen Ort, an dem Du Dich fallen lassen kannst?

Diese Fragen zielen auf die Interessen und das Leben des anderen, ohne ein Interesse nur vorzuheucheln. Es ist ebenso davon abzuraten, die andere Person pausenlos mit Fragen zu bombardieren und kaum Zeit auf eine ordentliche Antwort zu verwenden. Nutzen Sie vielmehr eine Frage als Einstieg und lassen daraus ein sinnvolles Gespräch entstehen.

Sie sind unsicher? Sie sind schüchtern?

junge Frau im GesprächVielen anderen Menschen geht es genauso. Verbergen Sie Ihre Unsicherheit nicht hinter einer starken und unheilbaren Fassade. Es ist an der Zeit, die eigene Persönlichkeit zu zeigen. Gerade diese Eigenheiten machen einen Menschen interessant und unverwechselbar.

Ein erstes Treffen ist mit Freude und Aufregung verbunden und bleibt positiv über die nächsten Tage im Gedächtnis. Es hat nichts mit einem Bewerbungsgespräch oder einer umkämpften Diskussion zu tun. Setzen Sie alles daran, um diese unglückliche Gesprächsführung zu vermeiden.

Brechen Sie mit einer Frage unangenehmes, peinliches Schweigen, das aus Unsicherheit beim ersten Kennenlernen entsteht. Nutzen Sie für ein erstes Treffen die lockere Atmosphäre eines beschaulichen Restaurants oder eines gemütlichen Cafés. Auch ein Spaziergang mit einer abschliessenden Plauderei auf einer Parkbank an einem sonnigen Frühlingstag stellt einen gelungenen Start in eine spannende Kennenlernphase dar. Sie haben Lust, sich neu zu verlieben und einen Partner oder eine Partnerin kennenzulernen? Dann zeigen Sie dies über Ihre Gesten und Mimik. Ein offenes Lächeln und ein aufmerksames Ohr für die Bedürfnisse des anderen legen die Basis für ein nächstes Date.

Tabuthemen für das erste Kennenlerngespräch

Eine weitere Möglichkeit bietet sich in einem Gespräch über den eigenen Beruf. Passen Sie auf, dass Sie nicht über das Gespräch über potenzielle Probleme mit Kollegen oder das letzte Projekt in einen inneren Monolog verfallen. Fragen Sie vielmehr nach den Interessen und den Beruf des anderen und formulieren in der Folge ergänzende Fragen, die Ihr Interesse nochmals verstärken. Sollten sich aus dem Themenfeld des Jobs keine Gespräche ergeben, gehen Sie zu den Hobbys und Interessen über.

  • Was treibst Du nach der Arbeit?
  • Was erfüllt Dein Leben?
  • Was sind Deine Ziele und Träume?

Ein erstes Date ist genau der richtige Zeitpunkt, um gemeinsam zu träumen und über die schönsten Zeiten im Leben zu philosophieren.

Männer und Frauen neigen dazu, persönliche Ängste, auf den anderen zu übertragen. Probleme, Marken und Fehltritte gehören zum Leben dazu, sollten jedoch nicht auf das anfängliche Kennenlernen übertragen werden. Beziehungen, die sich aus einer Krise heraus entwickeln, sind zumeist zum Scheitern verurteilt, wenn sich zwischen beiden keinerlei Gemeinsamkeiten als die gemeinsame Misere ergeben. Sie haben eine Trennung hinter sich? Dies ist kein Grund, um Ihr Gegenüber mit den Problemen des Ex-Partners oder der Ex-Partnerin zu belasten. Es geht einzig und allein um eine schöne Zeit und eine gemeinsame Zukunft.

Jeder Mensch hat Träume, die gemeinsam in ein glückliches Miteinander führen. Lassen Sie sich nicht durch ihre Angst und Unsicherheit hemmen. Werden Sie aber im Gegenzug auch nicht zum Casanova, wenn dies nicht Ihrem Charakter entspricht. Die äussere Fassade fällt im Zuge des Kennenlernens – dies lässt Ihren Charakter in einem ungünstigen Licht erscheinen.

Umgehen Sie beim ersten Date folgende Fragen und Themenbereiche:

  • Fragen über Ihre vergangene Beziehung und Probleme mit dem Ex-Partner/der Ex-Partnerin,
  • Fragen zur Gesundheit und körperlichen Beschwerden,
  • sexuelle Fragen und Themenbereiche,
  • grundsätzliche Fragen zur Religion.

Die folgenden Themenschwerpunkte können zu unangenehmen Situationen führen und legen Dinge an den Tag, die Ihr Gegenüber nicht beim ersten Kennenlernen preisgeben möchte. Darüber hinaus können sexuelle Themenbereiche zudringlich wirken und dem ehrlichen Interesse an einer Beziehung im Wege stehen. Stellen Sie offene Fragen, die nicht nur mit einem Ja oder Nein beantwortet werden können.

Gibt es irgendwelche lustigen Talente oder Eigenheiten? Erzähle mir mehr davon.

Selbst wenn Sie eine Entscheidungsfrage stellen, fügen Sie den Zusatz dazu, mehr über die andere Person erfahren zu wollen. Lassen Sie Ihr Gegenüber frei reden und agieren Sie mit kurzen Zwischenfragen und Statements als aktiver Zuhörer. Dann steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass auf das erste Kennenlernen viele weitere folgen werden.