Kategorie-Archiv: Partnersuche

Beziehungsunfähigkeit: Unfähig, sich zu verlieben

unfähig eine Beziehung zu führenNicht wenige Menschen leiden an einer sogenannten Beziehungsunfähigkeit. Sie sind also nicht in der Lage, sich in einen anderen Menschen zu verlieben. Hierbei handelt es sich um ein ernstzunehmendes Problem, das bei den Betroffenen oft tief im Unterbewusstsein verankert ist. Allerdings wird eine Beziehungsunfähigkeit häufig sehr schnell diagnostiziert, obwohl hinter dem Problem eigentlich eine Bindungsangst steckt.

Denn der Grat zwischen der Angst vor einer Beziehung und tatsächlicher Beziehungsunfähigkeit ist äusserst schmal. Hinzu kommt: Hinter der vermeintlichen Beziehungsunfähigkeit steckt in den meisten Fällen ein völlig anderes Problem.

Die Situation in Deutschland

Wie das Statistische Bundesamt festgestellt hat, gibt es in Deutschland etwa 16 Millionen Single-Haushalte. Ein häufiger Grund dafür, dass Menschen alleine leben (müssen), ist Beziehungsunfähigkeit. Besonders von diesem Problem betroffen scheint die Generation der 18- bis 35-Jähirigen zu sein, wie etwa der Autor Michael Nast in seinem Buch „Generation beziehungsunfähig“ beschreibt. Seine Thesen, die er aus seinem persönlichen Umfeld in Berlin entwickelt hat, werden von Psychologen jedoch eher kritisch gesehen. Denn in den meisten Fällen leiden Alleinlebende nicht unter dem pathologischen Problem einer Beziehungsunfähigkeit, sondern sind nur während einer bestimmten Lebensphase beziehungsunwillig. Die jeweiligen Singles wollen sich also schlicht und einfach aktuell nicht auf eine feste Partnerschaft einlassen, weil sie ihr Augenmerk auf andere Lebensbereiche gelegt haben.

Die Beziehungsunwilligkeit liegt übrigens nicht an einer mangelnden Bereitschaft, Kompromisse einzugehen, wie eine Studie aus dem Jahr 2017 gezeigt hat. Demnach ist es für 96 Prozent aller Singles zwischen 18 und 35 Jahren völlig normal, dass sie in einer Beziehung Kompromisse eingehen müssen. Und nahezu jeder Befragte ist auch bereit, dem Partner zuliebe etwas aufzugeben, was bei älteren Generationen nicht unbedingt der Fall ist.

Was versteht man unter Beziehungsunfähigkeit?

Dass jemand beziehungsunfähig ist, bedeutet noch lange nicht, dass derjenige keine Verbindung mit anderen Menschen eingehen kann. Die betroffenen Personen sind in aller Regel nämlich sehr wohl dazu fähig, einen guten Kontakt zu anderen Menschen aufzubauen und zu halten, wenngleich dieser meist eher oberflächlicher Natur ist. Dies haben die Betroffenen oftmals dahingehend perfektioniert, dass nach aussen hin der Eindruck entsteht, es handle sich bei ihnen um äusserst gesellige Zeitgenossen.

Andererseits haben beziehungsunfähige Menschen grösste Schwierigkeiten damit, stabile und feste Partnerschaften zu führen. Das zeigt sich unter anderem daran, dass sie zu Abwehr- oder Fluchtreaktionen neigen, sobald sie das Gefühl haben, dass der Partner ihnen und ihren vorhandenen Schwächen zu nahe kommt.

Was ist die Ursache für Beziehungsunfähigkeit?

Klammern in der PartnerschaftEiner der häufigsten Gründe dafür, dass Menschen unfähig sind, eine stabile Beziehung einzugehen, ist in Angst begründet. Sehr oft sind die eigentlichen Ursachen in der Kindheit zu finden: Die Betroffenen hatten schon in jungen Jahren gestörte Beziehungen, wie etwa eine zu grosse Distanz zur Mutter. Andere Experten sehen den Grund eher in Verlusterfahrungen, durch welche die Betroffenen traumatisiert wurden. In Bezug auf die Symptomatik ist man sich jedenfalls im Grossen und Ganzen einig: Beziehungsunfähige Menschen sind nicht in der Lage dazu, eine Beziehung zu einem anderen Menschen aufzubauen. Weder legen sie sich fest, noch planen sie für die Zukunft, sondern bestehen auch in einer Partnerschaft auf ihre Unabhängigkeit.

Gehen zwei Menschen eine partnerschaftliche Beziehung ein, erfordert dies jedoch beiderseits einige Voraussetzungen und Fähigkeiten. Dazu gehört neben Vertrauen und Offenheit auch die Bereitschaft, Kompromisse einzugehen. Nur dann lässt sich eine funktionierende Liebesbeziehung aufbauen und erhalten. Eine äusserst wichtige Rolle spielt dabei das gegenseitige Empathievermögen. Das bedeutet: Die Partner müssen sich in den anderen hineinversetzen können und die Bedürfnisse des anderen erkennen und respektieren. Schliesslich bringt eine feste Beziehung auch Verbindlichkeiten und Verpflichtungen der verschiedensten Art mit sich. Im Normalfall gilt, dass eine Bindung umso fester wird, je länger sie andauert. Und irgendwann im Lauf einer Beziehung wünscht sich üblicherweise mindestens ein Partner, dass sich das Zusammensein weiterentwickelt.

 

Zwei beispielhafte Ursachen, die zu Beziehungsunfähigkeit führen können:

Mögliche Ursache Auswirkungen
Mangelnde Liebe oder Fürsorge in der Kindheit Die Betroffenen haben in frühester Kindheit erfahren, dass Beziehungen nicht dauerhaft sind und dies im Unterbewusstsein manifestiert.
Enttäuschungen in einer vorherigen Partnerschaft Die Betroffenen wurden in einer früheren Partnerschaft enttäuscht und verletzen den neuen Partner unterbewusst, um zu verhindern, dass sie selbst verletzt werden.

 

Darum können beziehungsunfähige Menschen eine Bindung nicht aufrechterhalten

Menschen, die beziehungsunfähig sind, sind dagegen nicht imstande, eine enge Bindung aufrechtzuerhalten. Dieses Problems sind sie sich in seinem vollen Ausmass allerdings häufig nicht einmal bewusst. Stattdessen haben sich die Betroffenen oft aktiv dafür entschieden, keine feste Beziehung eingehen zu wollen. Doch genau das bringt das nächste Problem mit sich. Denn in ihrem tiefsten Inneren sehnen sie sich eigentlich nach Nähe und Liebe, weshalb sie ständig auf der Suche nach dem ultimativen Liebes-Glück sind. Weil sie zugleich unfähig dazu sind, sich völlig auf einen anderen Menschen einzulassen, wechseln sie die Partner in den meisten Fällen häufig. Der Grund: Sie sind nicht bereit dazu, einen Kompromiss einzugehen, stellen ihre eigenen Bedürfnisse über die des Partners und verhalten sich egoistisch. Sie geben dem Partner in der Regel auch keinen Einblick in die eigenen Gefühle, sondern verhalten sich distanziert und kühl.

Woran erkennt man, dass der Partner beziehungsunfähig ist?

Vielfach können die Partner nicht schon im Vorfeld erkennen, ob es sich bei ihrem Gegenüber um einen beziehungsunfähigen Menschen handelt, was ihnen aber auch nicht immer vollumfänglich bewusst ist. Denn gerade in der Anfangsphase einer Partnerschaft können beziehungsunfähige Menschen sehr wohl das Gefühl vermitteln, dass der Partner an erster Stelle steht. Weil sich viele beziehungsunfähige Menschen ihres Problems nicht bewusst sind, werden eventuelle Fehler bei anderen gesucht. Dadurch schaffen sie einen Rahmen, in dem die Beziehung irgendwann nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.

Als Ausreden müssen bei beziehungsunfähigen Menschen oft Verpflichtungen wie die Arbeit oder ein zeitintensives Hobby herhalten, damit sie sich persönlich abgrenzen können. Damit halten sie allerdings die Person, die sie vermeintlich lieben, auf Distanz. Der beziehungsunfähige Mensch schliesst seinen Partner also gewissermassen aus dem eigenen Leben aus und stellt ihn oft nicht einmal der eigenen Familie oder Freunden vor. Oftmals wird als Erklärung für dieses Verhalten angeführt, dass schliesslich jeder Partner seinen eigenen Lebensbereich und vor allem persönliche Freiheit brauche. Diese Begründungen sind allerdings lediglich ein Vorwand des beziehungsunfähigen Partners, der Angst davor hat, sich in eine Abhängigkeit zu begeben. Denn er erhält sich damit keine Freiräume, sondern baut im Gegenteil Mauern auf.

Wenn das Scheitern einer Beziehung vorprogrammiert ist

Vorstellungen vom PartnerWeil sich der beziehungsunfähige Partner nicht festlegen kann und will, entwickelt er im Lauf der Beziehung Verhaltensmuster, die diese langfristig gesehen zwangsläufig zum Scheitern bringen müssen. Er verletzt und betrügt den Partner, sei es nun bewusst oder unbewusst. Hinzu kommt, dass beziehungsunfähige Menschen oft äusserst unzuverlässig sind. So halten sie beispielsweise Verabredungen nicht ein und wollen die ganze Beziehung möglichst unverbindlich gestalten. Deshalb lehnen sie Pläne für die Zukunft entweder grundsätzlich ab oder machen einen Rückzieher, bevor diese umgesetzt werden.

Damit ebnen sie auf eine subtile Art und Weise den Weg, der zwangsläufig zu einem Ende der Beziehung führt. Der Beziehungsunfähige verletzt den Partner also selbst im Vorfeld – allein aus Angst davor, selbst verletzt zu werden. Dahinter verbirgt sich allerdings eine Unsicherheit, die sich auf vielfältige Weise äussern kann. Die Bandbreite reicht hier von Launenhaftigkeit bis hin zur Untreue.

Ein weiteres Merkmal, das charakteristisch für Beziehungsunfähigkeit ist, besteht darin, dass übertrieben hohe Ansprüche an den Partner und die Beziehung gestellt werden. Weil der Partner diesen Ansprüchen oft eben nicht genügen kann, liefert das schliesslich – aus Sicht des beziehungsunfähigen Partners – die Rechtfertigung für ein Scheitern der Beziehung. Ein beziehungsunfähiger Mensch arbeitet also im Endeffekt mit seiner destruktiven Verhaltensweise von Anfang an unmittelbar auf die Trennung hin.

Wie wirkt Beziehungsunfähigkeit auf den Partner?

Der Partner eines beziehungsunfähigen Menschen steht nur allzu oft vor einem Rätsel. Schliesslich kann er das Verhalten des Partners ebenso wenig nachvollziehen wie die Tatsache, dass dieser sich nicht mitteilt. Denn beziehungsunfähige Menschen gelten im Allgemeinen emotional als äusserst verschlossen und sind oft nicht dazu fähig, sich gegenüber anderen Menschen zu öffnen. Für sie scheint es unmöglich zu sein, die eigenen Ängste und Emotionen zu verbalisieren. Aus diesem Unvermögen heraus wiederum resultiert die abweisende Haltung, die sich natürlich wiederum negativ auf das zwischenmenschliche Zusammensein auswirkt. In vielen Fällen kommt es deshalb auch zu mehrfachen Trennungen und Versöhnungen, bis schliesslich einer der Partner einen finalen Schlussstrich unter die Beziehung zieht.

Dass die Betroffenen ihre Bedürfnisse nur mangelhaft kommunizieren können, führt in vielen Fällen dazu, dass der Problematik nicht entgegengewirkt werden kann. Denn weil beziehungsunfähige Menschen meist nicht in der Lage dazu sind, dem Partner mitzuteilen, was in ihnen vorgeht, wird dieser gewissermassen aus dem Leben ausgeschlossen. Der erste und wohl wichtigste Schritt um das Problem zu lösen, besteht also darin, dieses überhaupt als solches zu erkennen und offen anzusprechen. Das ist vor allem dann schwierig, wenn die Ursachen der Problematik in der frühesten Kindheit verborgen sind.

Hat es an Fürsorge und Liebe gefehlt?

Bei Menschen, die in den ersten Lebensjahren nur wenig Liebe und Fürsorge empfangen haben, setzt sich dies im Unterbewussten fest. Dieses Defizit aus der Kindheit setzt sich schliesslich während des gesamten Lebens fort und kann von den Betroffenen nicht so einfach abgeschüttelt werden. Wollen die Partner dieses Problem gemeinsam lösen, müssen sie dafür viel Zeit und ebenso viel Geduld aufbringen.

Liegen die Ursachen einer Beziehungsunfähigkeit nicht in der Kindheit, liegt der Grund oft in einer vorherigen Partnerschaft. Wurde der Beziehungsunfähige hier enttäuscht und verletzt, kann das zu einer regelrechten Bindungsphobie auswachsen. Weil sich hier die Ursachen leichter ausmachen lassen, können die Betroffenen ihre Problematik aber oft aus eigener Kraft aufarbeiten.

Hat jemand das Gefühl, selbst beziehungsunfähig zu sein, sollte er dies keinesfalls als gegeben hinnehmen, sondern versuchen, eine Lösung für das Problem zu finden. Es ist zwar sicher alles andere als einfach, über das Problem zu sprechen, unmöglich ist es allerdings nicht. Es ist nämlich äusserst wichtig, sich selbst und den Partner mit der Tatsache zu konfrontieren. Nur so können sich die Betroffenen aus der Negativspirale, in der sich eine missglückte Beziehung an die andere reiht, befreien. Der Schlüssel zum Erfolg besteht darin, vorhandene Ängste zu erkennen und diese auch benennen zu können.

Nur auf diese Weise ist es möglich, dass der Partner Verständnis für die Situation aufbringen kann und entsprechende Unterstützung gibt. Wenn die Liebe gross genug ist, besteht nämlich durchaus eine Chance dafür, dass beide Partner lernen, wie sie miteinander eine Beziehung führen können. Das gelingt allerdings nur in kleinen Schritten. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist das gegenseitige Verständnis. Darüber hinaus sind – vielleicht viele – intensive Gespräche notwendig, bis sich ein Fortschritt erkennen lässt.

In vielen Fällen ist zusätzlich professionelle Hilfe notwendig. Den Betroffenen und ihren Partnern gibt dies zudem eine gute Möglichkeit dafür, sich ihrem Problem anzunähern. Hier steht zunächst natürlich einmal die Ursachenforschung im Vordergrund. Erst wenn der Auslöser für die Beziehungsunfähigkeit gefunden wurde, können die Betroffenen die Problematik aufarbeiten und mit Hilfe einer unterstützenden Beratung zukünftig eine vertrauensvolle und langfristige Beziehung führen.

Fazit

Sich von Beziehungsunfähigkeit zu befreien, ist für die Betroffenen in der Regel kein leichter Weg. Denn die Lösung für das Problem zu finden ist – wie bei nahezu allen psychischen Problemen – ein langsamer und kontinuierlicher Prozess. Dieser verlangt den Beteiligten, allen voran dem Betroffenen, natürlich einiges ab. Doch für viele lohnt es sich, diesen beschwerlichen Weg zu gehen. Schliesslich haben sie dann die Chance darauf, eine glückliche Partnerschaft an der Seite des Menschen, der diesen Weg mit ihnen gegangen ist, zu führen. Eine bessere Zukunftsperspektive dürfte es wohl kaum geben.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...

Wie verlieben sich Männer?

Verlieben sich Männer eigentlich anders als Frauen? Und wie durchleben sie die Phasen des Verliebtseins? Verändert sich das Verlieben mit zunehmendem Alter? Diese und weitere Fragen werden in diesem Beitrag beantwortet.

Wie schnell verlieben sich Männer?

verliebter mannWer glaubt, dass sich Frauen schneller verlieben als Männer, der irrt sich. Stattdessen ist es das „starke Geschlecht“, das schneller den Kopf verliert. Besonders anfällig sind sie für die Liebe auf den ersten Blick. Das passiert vor allem deshalb, weil Männer auf äussere Reize stärker reagieren als Frauen.

Während Frauen in der Mehrheit mehr über einen Mann wissen müssen, um sich in ihn zu verlieben, kann einem Mann schon der erste Kontakt ausreichen. Passt die Frau zu seinen persönlichen Idealvorstellungen, kommt es zu einem Ausstoss von Hormonen und Botenstoffen, die für ein Gefühlschaos sorgen. Das kann solche Ausmasse annehmen, dass der Verstand regelrecht vernebelt oder berauscht ist. Doch damit nicht genug. Der Körper produziert ausserdem grosse Mengen des Botenstoffes Dopamin, was starke Glücksgefühle auslöst. Auch das Adrenalin steigt an und sorgt dafür, dass der Verliebte aktiver ist. Gleichzeitig sinkt die Fähigkeit zur Konzentration, was sich in einer gewissen Zerstreutheit zeigen kann.

Unglücklich für den Mann ist, dass schon Kleinigkeiten eine solche Reaktion auslösen können, wie ein nettes Lächeln oder eine interessante Unterhaltung. Natürlich sind Männer den Reizen einer Frau nicht hilflos ausgesetzt. Die erste „Begeisterung“ kann auch ebenso schnell wieder nachlassen, z. B. weil der Mann in einer Beziehung ist und sich wieder fängt oder weil er plötzlich etwas an der Frau entdeckt, was ihn schlagartig ernüchtert.

Die Phasen des Verliebtseins

Liebe ist eine starke Emotion und der Wunsch nach Liebe ist ein Grundbedürfnis, das mal schwächer und mal stärker ausgeprägt sein kann. Dennoch ist es möglich, das Verlieben des Mannes in Phasen zu unterteilen. Grundsätzlich sind auch die sogenannten inneren Werte und das Aussehen wichtig. Wenn ein Mann sich nicht auf den ersten Blick in eine Frau verliebt, sind folgende Phasen möglich:

  • Phase 1
    In der ersten Phase ist die körperliche Anziehung entscheidend. Er taxiert sie, vielleicht auch unbewusst und fühlt sich von ihr angezogen. Auslöser kann eine Kleinigkeit sein, wie ihr Gang. Zu diesem Zeitpunkt kennt er sie noch gar nicht, aber er würde sie gerne kennenlernen. Er muss sich in dieser Phase nicht in sie verlieben. Das liegt auch daran, wie sehr sie ihn begeistert oder ob er grundsätzlich der Typ Mann ist, der sich schnell verliebt. Vielleicht stellt er auch beim näheren Hinsehen fest, dass sie doch nicht so aufregend ist, wie er zunächst dachte. In Phase 1 ist also alles möglich.
  • Phase 2
    Der Mann lernt die Frau näher kennen. Er erfährt mehr über ihren Charakter, ihre Vorlieben und Abneigungen. Das Bild vervollständigt sich somit. Seine Emotionen wachsen und werden tiefer. Er findet sie nicht nur attraktiv, sondern geniesst ihre Nähe. Auch das Bedürfnis, sie zu berühren, ist gross.
  • Phase 3
    Ein Mann, der sich schnell verliebt, ist in dieser Phase längst verloren. Die Frau hat ihm endgültig den Kopf verdreht. Der zurückhaltende Mann beginnt in Phase 3, starke Gefühle zu entwickeln. Er interessiert sich für die gesamte Person, will mehr über sie erfahren und natürlich viel Zeit mit ihr verbringen.
  • Phase 4
    In der 4. Phase ist die Liebe da. Mann und Frau sind ein Paar und wollen es auch bleiben. Sie schmieden gemeinsame Zukunftspläne und die Gefühle sind tief und aufrichtig.

Wie verlieben sich Männer in den verschiedenen Altersstufen?

Frauen fragen sich häufig, ob Männer sich in den verschiedenen Altersklassen anders verlieben. Verliebt sich ein Mann mit 40 anders als mit 30? Und wie sieht es im höheren Lebensalter aus? Verliebt sich Mann überhaupt noch?

  • Der Mann mit 20
    Männer und Frauen sind mit 20 noch recht unerfahren. Sie lernen relativ leicht potenzielle Partner kennen und verlieben sich sorgenfrei. In diesem Alter spielt die Frage nach der Frau fürs Leben beim Mann noch keine grosse Rolle. Man ist bereit, sich erst einmal kennenzulernen. Die Berufsausbildung und das Sammeln von Erfahrung sind wichtiger, als sich zu verlieben und eine anspruchsvolle Beziehung einzugehen.
  • Der Mann mit 30
    Mit 30 sind Männer schon deutlich kritischer. Wenn sie Singles sind, haben sie mit Sicherheit gescheiterte Beziehungen hinter sich. Deshalb müssen sie nicht traumatisiert sein, aber sie sind vorsichtiger. Was hilfreich ist, sie kennen die Phasen der Verliebtheit. Das bedeutet, dass sie, wenn sie eine Frau kennenlernen und spüren, dass sie sich hingezogen fühlen, auch auf die emotionale Bremse treten können. Das gelingt nicht immer zwingend, aber in den meisten Fällen schaffen es Männer über 30, sich nicht Hals über Kopf in eine vermeintliche und möglicherweise unerreichbare Traumfrau zu verlieben. Stattdessen bleibt das Gefühl dann bei einer gewissen Begeisterung, bis geklärt ist, ob die Dame tatsächlich so grossartig ist und ob sie auch selbst Interesse hat. Mit 30 wissen Männer, was echter Liebeskummer ist. Auch deshalb sind sie vorsichtiger. Darüber hinaus wissen sie, dass Frauen in dieser Altersklasse schon eigene Kinder haben können oder auch das Thema Familiengründung gerne angehen möchten. Auch das führt zur einer gewissen Zurückhaltung. Sie wollen lieber erst wissen, was in der Frau vorgeht, bevor sie eine Beziehung eingehen. Trotzdem verlieben sich Männer mit 30 schneller als Frauen im selben Alter.
  • Der Mann mit 40
    Mit jeder Beziehung oder auch jedem Verliebtsein wächst die Erfahrung, dass Beziehungen anstrengend sein können und auch scheitern. All das hinterlässt Spuren. Ein Mann, der beispielsweise eine sehr eifersüchtige Partnerin hatte, wird in der nächsten Beziehung sehr viel intoleranter in Bezug auf Eifersüchteleien sein, weil er lernen musste, wie belastend solche Auseinandersetzungen sind. Das wird er in seine Partnerwahl mit einbeziehen. Hinzu kommt, dass trotz hoher Scheidungsrate die meisten Männer und Frauen in diesem Alter gebunden sind. Eine Partnerin zu finden, wird jetzt deutlich schwieriger. Das führt dazu, dass der Mann mit 40 beim Anblick einer interessanten Frau nicht gleich an eine mögliche Partnerin denkt und sich auch nicht weniger intensiv bemüht. Er hat sich schon mehrmals verliebt und weiss, dass die Schmetterlinge im Bauch und der Zustand der Verliebtheit auch wieder nachlässt. Entsprechend gelassener kann er mit seinen Gefühlen umgehen.
  • Der Mann mit 50
    Der Mann mit 50 weiss, was gute und schlechte Zeiten sind. Er hat sie von Anfang bis Ende durchlebt und lässt sich nicht mehr so leicht aus der Ruhe bringen. Möglicherweise ist oder war er sehr lange verheiratet. Seine gemachten Erfahrungen wird er in eine neue Beziehung einfliessen lassen. Männer mit 50 haben es aber nicht leicht, eine Frau zu finden. Die Jugendlichkeit und damit auch die Leichtigkeit sind dahin. Graue Haare, Falten und Bauchansatz sind in dieser Altersklasse nicht ungewöhnlich. Das gilt natürlich auch für die Frauen. Das heisst aber nicht, dass ein Mann mit 50 sich nicht verlieben kann. Er wird nur deutlich vorsichtiger sein und seine mögliche Partnerin vermutlich so lange auf Distanz halten, bis er sicher sein kann, ihre kleinen Fehler einschätzen zu können. Das Beuteschema kann sich dabei verändern, denn es ist dem Mann bewusst, dass er auch selbst viel leisten muss, um ein Traummann zu sein.

Beziehung aus Angst vor dem Alleinsein

pärchenAus reiner Verzweiflung und Angst vor dem Alleinsein sollten sich weder Männer noch Frauen in eine Beziehung begeben. Die Erkenntnis, dass man vielleicht selbst nicht der Traummann ist oder es schwierig wird, die Traumfrau zu finden sind kein Grund, sich mit einer Frau einzulassen, die eigentlich nicht ins Leben passt. Sich dann Hals über Kopf in eine Beziehung zu stürzen, in der Hoffnung, dass das Verliebtsein schon irgendwann eintritt, wäre die falsche Reihenfolge.

Vielmehr kann es sehr heilsam sein, eine Zeit allein zu verbringen und die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen. Diese Zeit lässt sich sehr gut nutzen, Frauen zu treffen und ohne zu ernsten Hintergedanken, Zeit mit ihnen zu verbringen. Auch so lernen Männer und Frauen nach gescheiterten Beziehungen mehr über sich selbst. Dieses Wissen wird ihnen helfen, bei passender Gelegenheit mit der nötigen Gelassenheit eine Frau zu erobern, die das Interesse auch erwidert.

Können Männer lieben und sich gleichzeitig verlieben?

Männer, die frisch verliebt sind, können sich nicht gleichzeitig in eine andere Frau verlieben. In langjährigen Beziehungen kann es aber durchaus passieren und ist eine grosse Gefahr für die Partnerschaft. Langjährige Beziehungen gehen mit Höhen und Tiefen einher. In einer guten Phase ist es unwahrscheinlich, dass der Mann sich verliebt, aber es ist auch dann nicht ausgeschlossen.

In einer schwierigen Phase ist die Wahrscheinlichkeit erheblich grösser. Hier spielen auch Zufälle eine grosse Rolle, denn der Mann muss erst auf die Frau treffen, die ihn so beeindruckt, dass er sich verliebt. Dass er sich verliebt, kann er nicht beeinflussen. Was er daraus macht hingegen schon. Sollte die Frau die Gefühle erwidern, droht daher ein echtes Gefühlschaos. Beide finden sich anziehend. Der Charakter passt und die Gefühlswelt gerät ins Wanken.

Was gestern noch sicher und für die Ewigkeit war, spielt im Zustand der Verliebtheit keine Rolle mehr. Trotzdem können die Gefühle für die langjährige Partnerin noch vorhanden sein. Männer müssen sich an dieser Stelle entscheiden, ob sie die Phase der Verliebtheit überwinden wollen und sie müssen sich fragen, ob sie es überhaupt können. Ist die Verliebtheit für die neue Bekanntschaft stark, kann das Leben in der bestehenden Partnerschaft auch zur Qual werden.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...

Was Frauen wirklich wollen

Sie fragen sich, wie Sie besser bei Frauen ankommen? Vielleicht haben Sie auch eine interessante Frau kennengelernt und wollen keine Chance verstreichen lassen, Sie für sich zu gewinnen? Hier finden Sie interessante Tipps und erfahren, was Frauen wirklich wichtig ist.

Worauf achten Frauen bei Männern?

junge selbstbewusste frauNatürlich ist jede Frau anders. Sie hat ihre Vorlieben und bestimmte Wertvorstellungen. Dennoch gibt es eine Reihe von Dingen, die bei Frauen sehr gut ankommen und es gibt welche, die auf wenig Gegenliebe stossen.

Als gut informierter Mann können Sie mit dem nötigen Hintergrundwissen viele Punkte sammeln. Der erste Eindruck ist besonders wichtig. Das gilt für Ihr äusseres Erscheinungsbild aber auch für Ihr Verhalten. Da Sie natürlich nicht alle Frauen beeindrucken können, konzentrieren Sie sich auf Ihren bevorzugten Typ.

Welche Frauen schätzen Sie? Wünschen Sie sich eine starke und selbstbewusste und extrovertierte Persönlichkeit oder soll die Frau an Ihrer Seite eher zurückhaltend sein? Mögen Sie temperamentvolle Frauen oder passen Sie eher zu schüchternen Damen?

All das ist entscheidend für Ihr Auftreten. Sie sollten sich aber auf keinen Fall verstellen. Bleiben Sie authentisch.

Allgemeine Tipps, die Sie zum Traummann machen

Achten Sie auf Ihr Aussehen. Frauen reagieren regelrecht allergisch auf ungepflegte Hände. Wenn Sie mit Ihren Händen arbeiten, pflegen Sie sie bitte trotzdem. Vor allem die Fingernägel sollten sauber und kurz sein. Scheuen Sie sich nicht, eine Maniküre in Anspruch zu nehmen. Das gilt übrigens auch für Ihre Füsse. Auch wenn es vermutlich eine gewisse Zeit dauern wird, bis die Dame Ihre Füsse zu sehen bekommt, unterschätzen Sie nicht die Wirkung gepflegter Füsse auf eine Frau.

Achten Sie bitte auf Ihre Kleidung. Wenn Sie unsicher sind und sich für Mode nicht interessieren, lassen Sie sich in einem Geschäft beraten, das zu Ihnen und Ihrem Geschmack passt. Es müssen nicht die neuesten Trends sein. Man wird Ihnen sicher gerne ein paar Basics zusammenstellen, die Sie dann miteinander kombinieren können. Gehen Sie auch regelmässig zum Friseur. Es spielt keine Rolle, ob Sie kurze oder lange Haare haben. Es muss erkennbar sein, dass Sie auf Ihr Aussehen achten. Vermeiden Sie aber Eitelkeit. Eine gewisse Lässigkeit kommt bei Frauen sehr gut an.

Fürsorglichkeit in der Beziehung wird unterschätzt!

ältere attraktive FrauEs spielt keine Rolle, wie stark und selbstsicher eine Frau ist, geleiten Sie sie zum Auto oder zur Haustür, bzw. warten Sie im Auto, bis Sie sehen, dass Sie sicher das Haus betreten hat. Kündigen Sie das auch an, damit sie versteht, dass Sie sich als Mann für ihre Sicherheit verantwortlich fühlen und nicht etwa aufdringlich wahrgenommen werden wollen.

Behalten Sie im Hinterkopf, dass Frauen sehr wohl wissen, dass sie einem Mann körperlich unterlegen sind. Frauen fühlen sich daher berechtigt schneller bedroht als Männer, auch wenn das im normalen Alltag keine Rolle spielt. Verhalten Sie sich ritterlich, so können Sie viele Pluspunkte sammeln. Das gilt vor allem auf dunklen Parkplätzen und ähnlichen Gegebenheiten. Sie brauchen auch nicht viel Aufhebens darum zu machen. Sagen Sie ruhig, dass Sie besorgt sind. Das gilt übrigens auch für den Fall, dass die Frau, mit der Sie in einer Beziehung sind, krank wird oder sich aus anderen Gründen nicht wohlfühlt. Fürsorglichkeit darf für Sie kein Fremdwort sein. Bringen Sie ihr einen heissen Tee, bieten Sie ihr eine Schulter zum Anlehnen, wenn sie sie braucht. Seien Sie ein geduldiger Zuhörer in schwierigen Lebensphasen. Brechen Sie mit den Vorurteilen, dass nur Frauen fürsorglich sind und Männer schon bei der kleinsten Erkältung zusammenbrechen.

Ihre Körpersprache

Wenn Sie Probleme in der Gegenwart von Frauen haben, trainieren Sie Ihre Selbstsicherheit. Sie können auch Rhetorikseminare besuchen. Dabei lernen Sie nicht nur, auf Ihre Körpersprache zu achten, sondern auch, wie Sie sich in schwierigen Situationen gekonnt ausdrücken. Das wird alles nicht verhindern, dass Sie beim Anblick Ihrer Traumfrau nervös werden. Das braucht Sie aber nicht zu beunruhigen, Sie wird das mit grosser Wahrscheinlichkeit als Kompliment auffassen. Kleine Unsicherheiten sind also durchaus charmant.

Beeindrucken Sie die Frau, die zu Ihnen passt

Es nützt Ihnen gar nichts, wenn Sie die falsche Frau davon überzeugen, dass Sie ihr Traummann sind. Wenn Sie als Single auf Partnersuche sind, wollen Sie die Frau, die zu Ihnen passt. Denken Sie an vergangene Beziehungen zurück. Was hatten diese Frauen gemeinsam und woran sind die Beziehungen gescheitert? Nehmen Sie diese Erfahrungen mit in die Zukunft, denn andernfalls werden sich die Ereignisse wahrscheinlich wiederholen. Seien Sie kritisch mit sich selbst.

Die starke Frau

starke frauStarke Frauen schätzen starke Männer. Mit einem Macho kommen sie aber nicht zurecht. Sie werden ihn sofort als Sprücheklopfer entlarven. Wenn Sie sich eine starke Frau wünschen, ist souveränes Auftreten wichtig.

Bleiben Sie aber zurückhaltend und drängen Sie sich nicht in den Vordergrund. Ein Blick sagt mehr als 1000 Worte. Suchen Sie den Blickkontakt und halten Sie ihn einen Moment. Lächeln Sie freundlich und suchen Sie dann das unverfängliche Gespräch. So können Sie sich vortasten, ohne gleich mit der Tür ins Haus zu fallen.

Achten Sie auf Ihre Körpersprache. Hier ist der Gentleman gefragt. Starke Frauen sind mutig und sind es gewohnt, wichtige Entscheidungen alleine zu fällen. Sie sind für gewöhnlich auch Teamplayer und erwarten das auch von Ihnen. Solche Frauen beeindrucken Sie durch Zurückhaltung. Überlassen Sie es ihr, Sie zu entdecken. Zeigen Sie ihr aber, dass Sie interessiert sind. Bleiben Sie im Gespräch sensibel, wenn sie das Thema wechselt. Natürliche Selbstsicherheit ist bei diesem Kennenlernen sehr wichtig.

Die zurückhaltende Frau

schüchterne FrauZurückhaltende Frauen müssen Sie erobern. Hier ist besondere Sensibilität gefragt. Es ist gut möglich, dass diese Frauen sich einen starken Partner wünschen, der ihnen im Alltag wichtige Entscheidungen abnimmt und sie „beschützt“. Es kann aber auch sein, dass diese Frauen in sich selbst ruhen und sich eine Beziehung auf Augenhöhe wünschen. Ihre wichtigste Eigenschaft ist jetzt Flexibilität. Geben Sie der zurückhaltenden Frau genug Zeit, sie kennenzulernen.

Zeigen Sie aber, dass Sie ein fürsorglicher Traummann sind. Halten Sie ihr die Tür auf, rücken Sie ihr den Stuhl zurecht, giessen Sie das Getränk nach, aber erdrücken Sie sie nicht mit Fürsorge. Frauen schätzen es, wenn Männer klare Worte finden. Wenn Sie an einer Frau interessiert sind, sagen Sie es ihr. So vermeiden Sie, dass sie verunsichert ist und Sie beide ewig umeinander „herumschleichen“. Ein guter Einstieg ist: „Ich würde dich gerne näher kennenlernen.“

Nein heisst Nein

Männer und Frauen haben das Recht, ihre Meinung zu ändern. Bis sie das getan haben, ist ein Nein ein Nein. Missverständnisse entstehen dadurch, dass Frauen in einigen Punkten oft zunächst zurückhaltend sind. Stellen Sie sich vor, Sie lernen eine Frau kennen, die Sie interessiert, aber die Sie nicht kennen. Sie bitten sie um ein Date und sind damit schon ein hohes Risiko eingegangen, sich eine Abfuhr zu holen. Das bedeutet nicht zwingend, dass diese Frau nicht an Ihnen interessiert sein muss.

Sie ist vielleicht nur vorsichtig, denn das Risiko liegt auf ihrer Seite. Fast jede Frau hat schon einmal in ihrem Leben die Erfahrung mit einem aufdringlichen Mann gemacht. Die logische Konsequenz daraus ist, dass sie möglicherweise vorsichtig ist, solange sie Sie nicht einschätzen kann. Geben Sie ihr die Chance, Sie dort kennenzulernen, wo sie Rückzugsmöglichkeiten hat oder das Treffen unverfänglich abbrechen kann. Die beste Gelegenheit dazu haben Sie vielleicht in diesem Moment. Laden Sie sie auf ein Getränk ein.

Die Kraft der Komplimente

Komplimente müssen sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie in einer Beziehung oder auf Partnersuche sind. „Du siehst toll aus“ ist ein schönes Komplement. Sagen Sie ihr, wenn Sie sie beeindruckt hat. Vergessen Sie dabei ihre Leistungen im Alltag nicht. Ob sie nun die Wohnung geputzt, eine neue Frisur hat oder im Job einen besonderen Erfolg errungen hat, bringen Sie ihre Anerkennung zum Ausdruck. Komplimente sind eine Wohltat für jede Frau. Sie zeigen ihr damit, dass Sie sie schätzen und respektieren.

Was wünschen sich Frauen beim Sex?

Ein grosses Reizthema zwischen Männern und Frauen ist, wenn einer Lust hat und der andere nicht. Tendenziell ist es eher so, dass Männer empfänglicher sind als Frauen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. In einem solchen Fall müssen Sie mit Ihrem Frust zurechtkommen und ihre Ablehnung akzeptieren. In jeder Beziehung kommt es zu solchen Situationen. Sie sollten allerdings nicht überhandnehmen.

Falls das doch passiert, kann das verschiedene Gründe haben. Frauen sind beim Sex zumeist sehr viel „störanfälliger“ als Männer. Das können schon Kleinigkeiten sein. Die zwei schlimmsten Fehler, die Sie nun machen können, sind sie zu bedrängen oder ihre Erklärung als unwichtig abzutun. Es sind die Empfindungen Ihrer Partnerin. Sie nicht ernst zu nehmen wäre eine Respektlosigkeit, wie unwichtig Ihnen der Grund auch erscheinen mag. Lösen Sie sich aber von dem Gedanken, dass Ablehnung bedeuten muss, dass sie Sie nicht mehr attraktiv findet.

Spontan oder geplant, was klappt beim Sex besser?

Auch für spontanen Sex sind Frauen zu haben, aber nicht ständig. Für Frauen ist Sex ebenso wichtig wie für Männer, aber es gibt kaum einen Lebensbereich, in dem die menschliche Natur noch so in der „Steinzeit“ steckt, wie die Sexualität. Starke Frauen können beim Sex ganz schwach werden und zurückhaltend und schüchterne Frauen über sich hinauswachsen oder auch umgekehrt. Ganz sicher wollen Frauen aber nicht, dass der Sex mit ihnen zur Selbstverständlichkeit wird.

Erobern Sie Ihre Partnerin! Achten Sie darauf, dass sie in Stimmung kommt, ansonsten ist jede weitere Bemühung vergebens. Erstellen Sie aber keinen Fragenkatalog, sondern achten Sie sensibel auf ihren Körper. So finden Sie selbst heraus, was ihr guttut und was nicht. Wenn Sie selbst bemüht sind, sich auch mal selbst zu übertreffen, wird sie sich ebenfalls um Sie bemühen. Aber mit grosser Wahrscheinlichkeit müssen Sie damit anfangen, wenn Sie es nicht gerade mit einer sehr selbstbewussten und selbstbestimmten Frau zu tun haben.

Passen wir zusammen?

zusammen passen in einer beziehungSie sind auf der Suche nach dem Mann oder der Frau fürs Leben? Wenn Sie bereits Beziehungen geführt haben, dann möchten Sie bestimmt dieses Mal alles richtig machen und fragen sich, worauf Sie achten müssen.

Vielleicht haben Sie auch die Enttäuschung der letzten Beziehung noch nicht überwunden und fürchten einen Fehler zu begehen? Das brauchen Sie nicht. Es gibt Methoden, die wissenschaftlich erprobt sind und die Ihnen helfen können, den Partner zu finden, der wirklich zu Ihnen passt.

Um herauszufinden, ob jemand zu uns passt, brauchen wir unter Umständen Monate. Einfacher funktioniert das mit Unterstützung der Wissenschaft. Das Matching Verfahren von Parship ist eine Methode, die auf über 40 Jahren wissenschaftlicher Arbeit beruht und sich im Alltag bewährt hat. Grundlage für die Zusammenführung potenzieller Partner ist eine Formel. Durch die Beantwortung der Fragen ergeben sich die jeweiligen Übereinstimmungen, aber auch Unterschiede. Die Forschung hat nämlich gezeigt, dass es Unterschiede zwischen den Partnern geben muss, damit sie sich ergänzen. Übereinstimmungen sind ebenso wichtig.

Wer sich bisher lieber auf Liebesorakel verlassen hat, hat aber jetzt die Chance, es mit einem echten Persönlichkeitstest auszuprobieren. Natürlich sind auch Persönlichkeitstests keine Garantie für eine Beziehung, die ein Leben lang hält. Aber sie reduzieren die Wahrscheinlichkeit für unangenehme Überraschungen erheblich. Was wir dann daraus machen, haben wir selbst in der Hand. Die Formel wird Ihnen dabei helfen.

Welche Bedingungen muss die bessere Hälfte erfüllen?

Das ist eine spannende Frage. Vielleicht überrascht es Sie, denn diese Frage richtet sich auch an Sie! Welche Anforderungen wollen Sie erfüllen, was können Sie zu einer Beziehung beitragen und was nicht. Ein Paar besteht immer aus zwei Menschen. Den anderen können Sie nicht ändern. Sie müssen ihn oder sie nehmen, wie er/sie ist und mit etwas Glück und viel gutem Willen passen Sie sich im Laufe der Jahre aneinander an. Das bedeutet nicht, dass sich einer verbiegt und der andere stur seinen Weg geht. Es bedeutet vielmehr, den anderen zu verstehen und sich auf ihn einzulassen. Das wird Ihnen aber nur gelingen, wenn Sie sich und ihre Grenzen sehr genau kennen.

Auch dabei hilft Ihnen ein sogenannter Liebestest. Damit das auch wirklich funktioniert, gibt es für die rund 80 Fragen 400 mögliche Antworten. So ist es machbar, die 32 wirklich wichtigen Merkmale herauszuarbeiten. Zu den Schwerpunkten gehören Fragen zu den persönlichen Werten, Einstellungen und auch zum eigenen Verhalten. Natürlich dürfen auch die Interessensgebiete nicht fehlen. Sie sehen, es ist ganz wichtig, dass Sie ehrlich antworten. Jeder Mensch hat seine Schwächen, auch Ihr zukünftiger Partner oder die Partnerin. Nur wenn Sie beide ehrlich antworten, können sich Schwächen und Stärken ergänzen. Schliesslich sollen Sie nur Partnervorschläge bekommen, die auch wirklich zu Ihnen passen.

Ihre Stärken und Ihre Schwächen

Pärchen„Ich bin so!“ Haben Sie diesen Satz auch schon öfter gesagt? Dann sicher in Situationen, in denen Sie sich für Ihr Verhalten rechtfertigen mussten oder das Bedürfnis hatten es zu tun.

Das „bin“ ist in Ordnung, aber wie steht es mit dem „so“? Was verbirgt sich dahinter, welche Verhaltensweisen meinen Sie und wie beurteilen Sie diese, wenn Sie gerade gut gelaunt sind und keinen Stress erleben, also sich nicht rechtfertigen müssen? Gemeint sind die kleinen Schwächen, die im Alltag auch mal anstrengend sein können. Das kann das aufbrausende oder eher sehr ruhige Temperament sein, der Hang zur Ordnung oder die Neigung zu Nervosität. “Ich bin eben so“. Das ist auch in Ordnung, aber der Mensch, der mit Ihnen leben möchte, muss das wissen.

Kein Mensch ist perfekt und niemand sollte versuchen, dem möglichen Lebenspartner Perfektion vorzuspielen. Schliesslich sollen Sie beide glücklich werden. Das ist Ihr gutes Recht.

Aber auch Ihre Verhaltensweisen setzen sich aus Ihrem Charakter und Ihren Erfahrungen zusammen. Das können auch Misserfolge sein. Scheitern gehört zum Leben dazu und wenn wir daraus lernen, ist das Scheitern rückblickend ein Gewinn. Aber dazu müssen Sie die unangenehmen Erfahrungen als solche akzeptieren.

Was erwarten Sie von einer guten Partnerschaft?

Auch diese Frage sollten Sie sich stellen, bevor Sie sich verabreden. Ihre Lebensumstände spielen dabei eine entscheidende Rolle. Wünschen Sie sich einen starken Menschen an Ihrer Seite, der Ihnen Verantwortung abnimmt und Sie in allen Belangen unterstützt? Oder haben Sie Ihre Selbstständigkeit zu schätzen gelernt und würden Hilfe vielleicht als Einmischung auffassen? Die meisten Menschen wünschen sich an ihrer Seite eine Persönlichkeit, jemanden, der fest mit beiden Beinen im Leben steht und sich nicht so leicht aus der Bahn werfen lässt. Doch gerade diese Menschen haben sehr genaue Vorstellungen von dem, was sie wollen und was sie nicht wollen. Machen Sie sich dessen bewusst.

Wie kraftvoll sind Sie selbst bereits im Alltag? Diese Fragen müssen sich Frauen und Männer stellen. Das bedeutet aber auf keinen Fall, dass Sie als starke Persönlichkeiten mit klaren Vorstellungen vom Leben nur mit jemandem eine Beziehung führen können, der sich unterordnet. Im Gegenteil! Aber seien Sie sich bewusst, dass Sie sich bei Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin zurücknehmen müssen, denn ganz sicher werden in dem einen oder anderen Lebensbereich unterschiedliche Vorstellungen aufeinanderprallen. Je freier Sie in Ihrem Denken sind und je toleranter Sie sind, desto mehr werden Sie beide von der Beziehung profitieren.

Kinder verändern die Ansprüche

BeziehungHaben Sie Kinder? Vielleicht bringt die zukünftige Person an Ihrer Seite auch Nachwuchs mit in die Beziehung. Dadurch verändern sich die Ansprüche noch einmal. Hier können Konflikte drohen, wenn Sie nicht von Anfang an Klarheit schaffen.

Dazu müssen Sie aber erst wissen, was Sie wollen. Möchten Sie, dass der Mann oder die Frau an Ihrer Seite an der Erziehung teilhat, oder soll er oder sie doch lieber den Kindern lediglich freundschaftlich verbunden sein. Natürlich spielt das Alter der Kinder dabei eine erhebliche Rolle.

Es kann Ihnen passieren, dass die Ihnen noch fremden Kinder Sie ablehnen. Überlegen Sie sich vorher, ob Sie die nötige Ruhe und Zurückhaltung mitbringen. Das gilt umso mehr, wenn die Kinder bei Ihrem zukünftigen Lebenspartner wohnen. Hier bleibt Ihnen nichts anders übrig, als sich in ein bestehendes System einzugliedern, unabhängig davon, ob Sie ein Mann oder eine Frau sind. Natürlich können Sie auch zum Ersatzvater oder zur Ersatzmutter werden. Aber das braucht Zeit und ist eine echte Herausforderung. Wenn Sie sich aber immer eine Familie gewünscht haben, ist diese neue Situation für Sie vielleicht die Erfüllung Ihres Lebenstraumes.

Wenn es doch nicht klappt

Auch das kann passieren. Am Anfang läuft noch alles gut, doch dann zeigt sich, dass Sie nicht zusammenpassen. Sie fangen an, die Partnerschaft infrage zu stellen und erwägen eine Trennung. Bedenken Sie bitte, dass Höhen und Tiefen zu einer Beziehung dazugehören. Auch Zweifel sind nicht ungewöhnlich. Sie können nicht über Jahre im siebten Himmel schweben, auch wenn sich beide Partner stets bemühen sollten, den anderen wissen zu lassen, dass er wichtig ist und geliebt wird. Kommen Sie dennoch zu dem Punkt, dass Sie mit diesem Menschen nicht mehr glücklich werden, dann ziehen Sie einen Schlussstrich. Es ist auch legitim, diese Trennung vorzubereiten. Trennungen sind nie schön, denn es werden Gefühle verletzt. Wenn Sie bereits zusammenleben, überlegen Sie sich, ob und wie Sie gehen wollen.

Sind sie die Person, die zum Unterhalt der Wohnung beiträgt, tragen Sie Sorge, dass Ihr Partner nicht in finanzielle Schwierigkeiten kommt. Im Zweifel ist es fairer, wenn Sie zurückstecken und eine Lösung vorbereiten, die für beide Seiten tragbar ist.

Wenn Sie aber noch zweifeln, dann reden Sie darüber. Sprechen Sie die Probleme rechtzeitig an, wenn etwas Zeit ist und wenn niemand Sie stört. Bleiben Sie aber nicht aus Mitleid oder Verantwortungsgefühl, wenn Sie das Gefühl haben, damit unglücklich zu werden. Sie verlieren sonst eines Tages den Respekt voreinander. Ganz sicher gibt es da draussen einen Menschen, der zu Ihnen passt. Vielleicht ist er oder sie nicht auf den ersten Blick zu erkennen, aber mit der Zeit werden Sie es wissen.