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Umgang mit Machos – Ein Ratgeber für Frauen

machoGlücklicherweise sind nicht alle Männer gleich. Wie sie sind und was sie sein wollen, hängt von vielen Faktoren, aber vor allem von ihrem Charakter ab und ihrem Selbstwertgefühl. Das Selbstwertgefühl ist nicht angeboren. Es ist die Folge der Erziehung und der Lebensumstände. Das gilt auch für Machos.

Das Wort Macho stammt aus dem Spanischen und bedeutet „männlich“. Im deutschen Sprachgebrauch verstehen wir darunter einen Mann, der die typischen männlichen Eigenschaften besonders deutlich nach aussen trägt. Dieses Imponiergehabe kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Manche Männer mit Macho-Eigenschaften laufen vor allem in der Begleitung von Männern zu Hochform auf, wenn interessante Frauen mindestens in Hörweite sind. Es ist nicht zu übersehen, dass ein Macho als besonders stark, selbstbewusst und überlegen wahrgenommen werden möchte. Zumeist ist er auch recht eitel. Er achtet auf sein Äusseres, investiert viel in seine Kleidung und die Frisur, und bevor er ein älteres oder verbeultes Auto fährt, geht er lieber zu Fuss. Wenn Sie einen solchen Mann kennen, meinen Sie die Bezeichnung Macho mit Sicherheit nicht als Kompliment. Trotzdem können Machos auf Frauen eine grosse Faszination ausüben.

Übertriebene Männlichkeit stösst ab und zieht an

Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Frauen von machohaftem Verhalten angezogen fühlen. Wenn Ihnen das so geht, sollten Sie sich besonders mit dem Phänomen Macho befassen, damit Sie nicht auf den falschen Mann hereinfallen. Falls Sie einen Macho kennen gelernt haben, der Sie interessiert, überlegen Sie sich, welche Verhaltensweisen Sie grundsätzlich an Männern gut finden. Mögen Sie Männer die Stärke zeigen und die in der Lage sind, auch schwierige Konflikte mit Gelassenheit zu bewältigen? Wünschen Sie sich einen Mann, der Ihnen eine starke Schulter bietet und sich im Alltag schützend vor Sie stellt, Ihnen aber auch Last abnimmt? Stört es Sie nicht, wenn sich der Mann an Ihrer Seite auch gegen Sie durchsetzt. Anders ausgedrückt: Sind Sie bereit, zurückzustecken? Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten, entsprechen Sie dem klassischen Beuteschema eines Machos. Und wenn Sie nicht an den extremen Macho geraten, kann Ihre Beziehung sogar funktionieren.

Vielleicht sind Sie aber auch der Typ Frau, der einen Mann will, der mit Ihnen auf Augenhöhe agiert, der mit Ihrem Temperament und Ihrem gut entwickelten Selbstbewusstsein mithalten kann. Auch Sie sind für einen Macho spannend, aber diese Beziehung kann nicht funktionieren, denn Sie werden sich nicht unterordnen. Vielleicht geniessen Sie für kurze Zeit, dass jemand Ihnen im Alltag einiges abnimmt und Sie durch Stärke beeindruckt. Aber nach einiger Zeit werden Sie anfangen, sich gegenseitig zu bekämpfen, spätestens dann, wenn Sie eine Entscheidung Ihres Partners für falsch halten. Bedenken Sie, dass es Männer gibt, die gerne auch mal mehr Verantwortung übernehmen und trotzdem in der Lage sind, eine gleichberechtigte Beziehung zu führen. Ein Macho kann das nicht.

Wie wird ein Mann zum Macho

Es gibt Machos, die nach aussen das Bild des starken Kerls zeigen, aber einen weichen Kern haben und liebevolle und fürsorgliche Ehemänner und Väter sein können.

Wie der Mann ist, für den Sie sich interessieren, werden Sie herausfinden, wenn Sie ihn etwas besser kennenlernen. Problematisch sind die echten Machos. Untersuchungen haben gezeigt, dass dieser Typ Mann schon in jungen Jahren durch Bindungsunfähigkeit auffällt. Er ist untreu und entschuldigt sein Verhalten damit, dass er sich austoben muss. Daran ist nichts Heldenhaftes. Wer sich durch häufige Beziehungswechsel aus den normalen Anforderungen einer Beziehung befreit, lernt niemals, sich Konflikten zu stellen und sie zu bewältigen. Das bedeutet nicht, dass sich der Macho nicht verlieben kann. Aber er kann und will nicht zurückstecken.

Früher oder später merkt natürlich jede Frau, dass die „lockeren Sprüche“ nur Fassade sind und der ach so tolle Mann durchaus Probleme im Alltag hat. Entlarvt werden will er aber nicht. Dieser Macho weiss nicht, wie eine gleichberechtigte Beziehung funktioniert. Das kann auch daran liegen, dass er sie im eigenen Elternhaus nicht vorgelebt bekommen hat. Oftmals ist das Verhältnis der Eltern untereinander ebenfalls gestört. Die Mutter ist möglicherweise übermächtig, der Vater als Figur zur Identifikation und Selbstfindung kaum geeignet.

Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass ein übermächtiger Vater und eine unterdrückte Mutter Jungen zu gesundem Selbstbewusstsein erziehen. Im Gegenteil, nur sind die möglicherweise folgenden Störungen hier anders gelagert. Diese Entwicklung ist natürlich nicht zwingend. Kinder aus schwierigen sozialen Bindungen können sich auch gesund entwickeln. In unserem konkreten Fall gelingt es dem jungen Mann nicht, sich von der Mutter zu lösen. Ein gestörtes Verhältnis zu Frauen kann die Folge sein. Jede Frau, die er trifft und mit der er eine Beziehung beginnt, hat einen Vater, der im Leben des Machos mehr Raum einnimmt, als das bei normal entwickelten Menschen der Fall ist. Er behandelt deren Töchter wie Objekte, unterdrückt sie und lehnt sich damit gegen den Vater der Dame auf. All das sind Theorien und es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Mann Ihres Interesses Sie an seinen Kindheitserfahrungen teilhaben lassen will.

Übertriebene Männlichkeit – kann er sich ändern?

Wenn Sie einen Macho interessant finden, aber sein Verhalten abstellen wollen, haben Sie sich bestimmt schon überlegt, ob Sie sein Verhalten ändern können. Sie glauben möglicherweise, dass Ihre Gefühle ausreichen, dass er sich ändern will. Womöglich verspricht er Ihnen das auch, und wenn er es ernst meint, kann es durchaus sein, dass er das auch eine Zeit lang schafft. Sie schweben im siebten Himmel und er geniesst Ihre Bewunderung. Zumindest so lange, bis es zum grossen Knall kommt. Das wird beim nächstbesten Konflikt der Fall sein. Sie wollen einen schönen Film sehen, er den Horrorfilm. Was in einer normalen Beziehung irgendwie zu einer Einigung führt, wird Ihnen zeigen, was für einen Mann Sie da an Ihrer Seite haben. Sollte er nachgeben, müssen Sie damit rechnen, dass er aus dem Haus stürmt oder Ihnen bei der nächsten Gelegenheit eine Retourkutsche verpasst und schon haben Sie eine handfeste Beziehungskrise. Das gilt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für alle folgenden Auseinandersetzungen. Der Mann an Ihrer Seite hat nie gelernt, wie Beziehungen funktionieren. Er wird es kaum noch lernen.

Machos und Softies

Beide Begriffe sind nicht sehr schmeichelhaft. Der Softie gilt als sanftmütiger und unterlegener Mann. Auch ihn finden viele Frauen anziehend. Was der Macho zu viel hat, hat der Softie allerdings zu wenig. Er läuft Gefahr, ausgenutzt und unterdrückt zu werden. Er ist vor allem für Frauen interessant, die ihrerseits schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht haben. Aber auch hier droht eine Falle. Frauen, die eine Schwäche für starke Männer haben, wünschen sich einen starken Partner.

Fallen sie wiederholt auf den falschen Mann herein, kann das daran liegen, dass sie sich vom Imponiergehabe des Mannes so sehr blenden lassen, dass der neutrale Blick auf der Strecke bleibt. Für sie ist es dann sehr schwer, die positiven Eigenschaften eines weniger „lauten“ Mannes überhaupt zu erkennen. Entscheiden sie sich doch einmal für einen sogenannten Softie, werden sie vermutlich auch nicht glücklich, weil die Gefahr besteht, dass einer sich hinter dem anderen verstecken will, wenn Konflikte zu bewältigen sind. Die Lösung ist, an sich selbst zu arbeiten, Schwächen und Stärken anzunehmen und sich zunutze zu machen. Egal welche Charaktereigenschaften Mann oder Frau mitbringen, es drohen Probleme und unglückliche Beziehungen, wenn der Beziehungspartner stärkere Schwächen des anderen kompensieren soll.

Das Männerbild ist im Wandel

Männer erleben in unserer Gesellschaft einen Wandel, den Frauen vor einigen Jahrzehnten schon durchmachen mussten. Sie sollen Alleskönner sein. Das gibt aber nur die Allgemeinheit vor, in den seltenen Fällen erwartet das der eigene Partner. Wenn Sie Single sind und gerne eine Familie gründen möchten, dann haben Sie mit Sicherheit ein bestimmtes Männerbild vor Augen. Etwas Imponiergehabe darf es sein, schliesslich wollen Frauen auch erobert werden. Aber der Mann soll die Grenze des Albernen nicht überschreiten. Er soll gebildet sein, einen festen Arbeitsplatz vorweisen und sozial stabil im Leben stehen. Sie wünschen sich vermutlich aber auch einen Mann, der Kinder mag, fürsorglich ist, aber kein Problem damit hat, im Haushalt die Hälfte der Arbeit zu übernehmen. Er soll Sie in ihrer beruflichen Karriere unterstützen und die Kinder beaufsichtigen, wenn Sie länger arbeiten müssen.

Umgekehrt sind Sie bereit, die gleiche Leistung zu bringen. Für Sie ist das selbstverständlich, Männer kann diese Anforderung tatsächlich verunsichern, wenn es ihnen an Selbstbewusstsein mangelt. Auch so kann ein Mann zum Macho werden. Anstatt in Ruhe zu erklären, dass er dieses Leben so nicht führen will, wie sich die meisten Frauen das vorstellen, gewöhnt er sich an, seine vermeintliche Überlegenheit lautstark herauszuposaunen, schlimmstenfalls noch untermalt von frauenfeindlichen Sprüchen und grossspurigen Gesten. Lassen Sie sich von solchen Männern lieber nicht blenden. Analysieren Sie sich selbst und seien Sie kritisch bei der Partnerwahl.

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Kosenamen für Männer

Wenn Sie einen Mann in Ihr Herz geschlossen haben, dann ist es nur natürlich, dass Sie ihm einen Kosenamen geben. Die wenigsten Menschen in einer Beziehung sprechen den Mann oder die Frau an ihrer Seite ausschliesslich mit dem Vornamen an. Das gilt übrigens auch für nahe Verwandte. Vor allem die eigenen Kinder werden bevorzugt mit Kosenamen bedacht, zunächst, wenn Sie noch klein sind und wenn sie Pech haben, auch bis in die Pubertät hinein.

Kosenamen sind nämlich keine Spitznamen, sie sind Verniedlichungen und können daher auch peinlich sein. Kosenamen entstehen übrigens meist spontan, in einer besonders vertrauten Umgebung oder als Reaktion auf ein ungewöhnliches Ereignis. Tragen Sie es also mit Fassung, wenn Ihr Partner oder Ihre Partnerin Sie mit einem ungewöhnlichen Kosenamen beschenkt. Nachfolgend stellen wir Ihnen die bekanntesten und beliebtesten Kosenamen für Männer vor.

Hier sind die beliebtesten Kosenamen für Männer

Laut einer Statistik ist der mit Abstand beliebteste Kosename für Männer „Schatz“. Das ergab eine Umfrage im Jahr 2013. Insgesamt rufen 21,9% der Frauen ihren Mann mit diesem Kosenamen. Statistik: Häufigste Kosenamen für Männer in Deutschland im Jahr 2013 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Weit abgeschlagen auf dem 2. Platz ist der „Hase“ mit nur 9,9%. Dicht dahinter, mit immerhin 7,1 % folgt der Bär. Über Platz 4 freuen sich 2,5% der Männer, die mit „Schnucki“ bedacht werden.

Es ist also Zeit sich zu fragen, wie es zu diesen Namen kommt und warum Kosenamen oft so gar nichts heldenhaftes an sich haben.

Warum wir uns für welche Kosenamen entscheiden

Der „Schatz“ findet seine Anlehnung in der Märchenwelt. Schatz nennen wir jemanden, der für uns persönlich ein echter Schatz ist. Auch die Tiernamen sind positiv gemeint, denn hier verbinden wir die Eigenschaften, die wir grundsätzlich mit dem Tier assoziieren mit dem Partner. Dabei ist zoologisches Hintergrundwissen eher hinderlich. Für die meisten Menschen ist daher ein „Bär“ ein gemütliches, aber vor allem sehr kraftvolles Tier, das gross und eindrucksvoll daherkommt und sich nicht so leicht beeindrucken lässt. Bei „Hase“ liegt die Einschätzung allerdings etwas anders, denn hier müssen wir berücksichtigen, dass die Hasenohren längst in die erotische Darstellung Einzug genommen haben. Das Playboybunny ist dafür sicher das bekannteste Beispiel.

Wünsche und Kosenamen

Kosenamen sind hervorragend dafür geeignet, unserem Partner zu vermitteln, wie wir ihn sehen oder sehen möchten. Auf Platz 4 der beliebtesten Kosenamen für Männer befindet sich „Maus“. Zwar nennen nur 1,4% aller Frauen ihre Männer so, aber dennoch ist dieser Kosename durchaus ein Zeichen dafür, dass diese Frau genau weiss was sie will und es eher nicht schätzt, wenn der Mann das Kommando übernimmt. Ganz anders kann sich das auf Platz 9 und 10 darstellen. Platz 9 besetzt der „Engel“ mit 1%. Platz 10 mit 0,9 % „Süsser“. Beides sind Kosenamen, die einen schmeichelnden und auch schlichtenden Charakter haben.

Eine Frau, die ihren Mann „Süsser“ oder „Engel“ nennt, könnte damit einerseits zum Ausdruck bringen, dass er besonders schön ist, aber auch, dass er sich bitte auch so zu verhalten hat, ein süsser Engel sozusagen. Das trifft übrigens auf beide Geschlechter zu. Bei der Wahl der Kosenmanen entscheiden sich auch Männer häufig unbewusst für Namen, die sie mit den gewünschten Charaktereigenschaften verbinden. Achtung! Das ist kein böser Wille und kann völlig unbeabsichtigt sein. Es ist sogar möglich, dass die Person den Kosenamen einfach nur schön findet.

Sind das wirklich alle Kosenamen?

Nein, es gibt noch sehr viel mehr Namen, die die Zuneigung ausdrücken können. Oftmals werden dabei auch die Namen abgekürzt, und zwar etwas anders, als das im Freundeskreis üblich ist. Im Grunde geht es vor allem darum, den Partner anders anzusprechen. Sie können auch in Momenten entstehen, in denen einer zum anderen sagt: „Du bist vielleicht ein… Muckelbär, Träumerchen oder was auch immer.“ Menschen, die schon sehr lange in Beziehungen sind, erinnern sich häufig daran, dass sich die Kosenamen über die Jahre verändert haben. Das ist nicht ungewöhnlich, dennoch ist es schön, wenn auf Dauer eine liebevoll gemeinte Namensgebung bleibt. Übrigens sind „Mama“ und „Papa“ keine Kosenamen. Diese Bezeichnungen sind Kindern gegenüber ihren Eltern vorbehalten.  Trotzdem kommt es vor, zumeist in Familien, in denen „Mama“ und „Papa“ schon so etwas wie Berufsbezeichnungen sind.

Schlimmstenfalls bezeichnen sich die Eltern auch noch selbst so und sprechen z. B. als Vater gegenüber ihrem Kind in der dritten Person. Die Folge sind konfuse Sätze, wie: „Der Papa kommt heute später nach Hause“. Kinder sind durchaus in der Lage zu erkennen, dass die Kosenamen der Eltern für eben diese bestimmt sind und dass sie selbst ihre Eltern anders ansprechen, schliesslich ist das Verhältnis untereinander auch vollkommen verschieden. Das wird auch hier durch die Kosenamen deutlich. Dieses Auseinanderhalten ist für Kinder wichtig. Sie müssen erkennen, dass der Vater zur Mutter „Schatz“ sagen darf, weil er ihr Mann ist. Für sie selbst bleibt es eben die „Mama“, „Mutti“, „Mami“ oder dergleichen.

Wenn der Kosename nicht zusagt

Wenn Sie als Mann mit einem Kosenamen nicht einverstanden sind, dürfen Sie das zum Ausdruck bringen. Sie können dann durchaus erwarten, dass die Frau an ihrer Seite das auch berücksichtigt. Umgekehrt gilt das für Frauen ebenso. Wenn Sie sich einen Kosenamen für Ihre Frau ausgedacht hat, der ihr nicht gefällt. Verzichten Sie bitte darauf.  Sie verlieren sonst Ihren Respekt. Besonders häufig kann das bei Platz 6 oder 7 der beliebtesten Kosenamen für Männer der Fall sein. Auf Platz 7 findet sich „Spatz“ mit 1,5% und „Baby“ auf Platz 8 mit nur noch 1,4%. „Spatz“ ist ein klassischer Kosename für kleine Kinder. Männer, die das nicht stört, sollten es auch dabei belassen. Das gilt auch für „Baby“, ein Kosewort, das im englischsprachigen Raum wesentlich geläufiger ist und vor allem Ausdruck einer tiefen Liebe. Was noch fehlt, ist Platz 8. Erstaunlich, dass sich ausgerechnet „Liebling“ mit nur 1,2 % fast als Schlusslicht darstellt.

Darf ich selbst einen Kosenamen vorschlagen?

Eigentlich nicht. Ein Kosename ist immer auch ein Kompliment. Sie können darauf bestehen, dass der Kosename nur fällt, wenn Sie beide allein sind und sie dürfen fordern, dass Sie nicht so genannt werden möchten. In den meisten Fällen ist es aber doch so, dass irgendwann ein Kosename fällt, der auch dem Partner zusagt. Bestätigen Sie an dieser Stelle und sagen Sie der Frau dieses Herzens, dass der Name Ihnen gefällt und Sie ihn gerne öfter hören möchten. Kritisch sind aber Kosenamen, die sich durch mehrere Beziehungen hindurchmogeln.

Sie dürfen also durchaus fordern, anders genannt zu werden, als ihr Vorgänger. Umgekehrt können Sie natürlich nicht erwarten, dass Ihre Partnerin Sie so nennt, wie Ihre frühere Partnerin es getan hat. Kosenamen können sich übrigens auch ändern und auch hier sind es häufig bestimmte und vor allem gemeinsam erlebte Ereignisse, die dazu führen, dass plötzlich ein lustiger oder auch besonders geheimnisvoller Kosename im Raum steht. Und schliesslich gibt es auch die Fantasienamen.

Das können zusammengesetzte Silben sein, die für Aussenstehende keinen Sinn ergeben. Solche ausgedachten Namen, die ebenfalls oft spontan in bestimmten Situationen entstehen, sind in der Öffentlichkeit meist unverfänglich, wenn sie keinen albernen Beiklang haben. Zum Schluss noch ein Tipp: Ein Kosename ist einer sehr vertrauten Person vorbehalten. Wenn Sie jemanden kennenlernen und sich verlieben, warten Sie mit dem Kosenamen, bis wirklich eine Beziehung daraus entstanden ist. Andernfalls könnte der Kosename als aufdringlich empfunden werden. Umgekehrt bedeutet das Ende einer Beziehung, dass auch der liebevolle Name nicht mehr fallen sollte. Die Ausnahme ist natürlich, beide wollen das auch weiterhin.

Angst vor Ablehnung – Angst vor einem Korb

Wege aus der eigenen Unsicherheit

Schöne Frau wird von einem Mann angesprochenWas denkt die andere Person, wenn Sie einen Kennenlernversuch starten? Wie verhalte ich mich, wenn ich einen Korb bekomme?

Die Situation ist den meisten Menschen äusserst unangenehm und stellt einen der häufigsten Gründe dar, warum viele Singles ein einsames Dasein fristen.

Woher kommt sie eigentlich: die innere Angst vor Ablehnung? Wie gehen Sie folglich mit diesen einengenden Gefühlszuständen um? Gibt es einen einfachen Weg aus der Angst vor Ablehnung?

Angstzustände lassen sich bis auf die Kindheit zurückführen. Zum damaligen Zeitpunkt war es vielmehr die Unsicherheit und Angst vor der Ablehnung der Eltern: die Angst, fortan allein dazustehen, ohne Unterstützung der Familie. Ein strafender Blick und eine Geste der Zurückweisung reichen für ein drei- bis fünfjähriges Kind aus, um in eine kurze Sinnkrise zu verfallen. Dieser kleine Junge und dieses kleine Mädchen verfolgt viele bis in das Erwachsenenalter. Im schlimmsten Fall wirkt sich diese Angst bedrängend aus und erzeugt ein Gefühl von Hilflosigkeit.

Warum werden Sie diese Zustände einfach nicht los?

Unsichere Menschen, die Angst vor Ablehnung mit sich tragen, haben über die Jahre hinweg die Kindheitszustände und negativen Erlebnisse klein gehalten, aber nicht überwunden. Anstelle sich die Furcht und Hilflosigkeit dieser Zustände zu nehmen und sich selbst in Situationen der Ablehnung Mut zuzusprechen, steigert sich dieser Zustand. Die eigenen Gedanken kreisen, immer wieder um die Frage, was andere von Ihnen denken? In diesem Fall ist es denkbar, dass nahezu jedes Wort eines anderen von unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird und zur permanenten Hinterfragung der Persönlichkeit genutzt wird. In der Folge entsteht ein Gefühl ständiger Nervosität und Angespanntheit.

Aus dieser Situation heraus ziehen sich Betroffene in sich selbst zurück, um sich vor der Ablehnung der anderen zu schützen und von negativen Gefühlen zu verstecken. Die Reaktion des anderen führen zur inneren Bestätigung der persönlichen Unsicherheit. Aus Angst entlarvt zu werden und die geheimen Empfindungen preiszugeben, reden sich Betroffene selbst ein, als Versager durch das Leben zu gehen. Aus diesem Gefühl heraus ist es nahezu unmöglich, offen auf einen anderen zuzugehen.

Das Ergebnis: Es entsteht ein negatives Selbstbild, das in einigen Fällen in Vereinsamung gipfelt und ein potenzielles Kennenlernen auf einer surrealen Ebene hält.

Wie finden Sie heraus aus der Misere?

Junges flirtendes PaarEine erfüllte Beziehung setzt nun einmal einen Einstieg in einen Dialog voraus. Es ist sinnvoll, bei sich anzusetzen und die eigenen Schwächen ehrlich zu beleuchten. Lassen Sie Komplimente und Zuneigung eines anderen zu und nutzen Sie diese Situationen nicht, um sich wieder zu hinterfragen.

Stellen Sie eine Liste auf, mit den eigenen Stärken und Schwächen, denn diese bilden die Basis für eine einzigartige Persönlichkeit. In diesem Bereich kommen Psychologen auf das persönliche Selbstbild und die Selbstliebe zu sprechen.

Wenn Sie sich als Person lieben und schätzen, sind Sie in der Lage, offen auf andere zuzugehen und Selbstablehnung oder Zurückweisung nicht als Kritik an der eigenen Person zu verstehen.

Es ist möglich, dass Ihr Wunsch auf ein Kennenlernen nicht auf Gegenliebe stösst. Dies hat rein gar nichts mit Ihrer Person oder Persönlichkeit zu tun. Vielleicht ist die andere Person genauso unsicher. Vielleicht stellt sich die Situation des Kennenlernens als unpassend heraus. Lösen Sie sich von dem Gedanken und der negativen Annahme der Zurückweisung, denn diese kann viele Gründe haben. Der einzige Weg, diese Gefühlszustände zu überwinden, stellt die Konfrontation mit genau den Angstzuständen dar. Begeben Sie sich in die Höhle des Löwen und gehen als gestärkte Person heraus: Sie verbinden diese Situationen mit einem Lerneffekt und Stolz.

Leiden Sie an einer Sozialphobie? Wege aus der Angst!

Geben Sie sich Zeit und überstürzen den eigenen Weg zu mehr Selbstachtung nicht. Gerade für Menschen, die Ihr Leben lang unsicher durchs Leben gehen, bedarf es Kraft und Durchhaltevermögen diesen Zustand zu überwinden. Diese Gefühlszustände manifestieren die persönliche Angst vor Ablehnung. Es ist nicht verwerflich, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. In klinischen Studien haben Psychologen herausgefunden, dass über 70 % der Betroffenen durch Angstzustände hindurch geholfen werden kann. Ändern Sie etwas an der gegenwärtigen Situation, denn dies ist ein Startschuss in ein neues Leben.

Folgende Behandlungsmethoden gelten als Ausweg aus der persönlichen Unsicherheit:

  • therapeutische Massnahmen, wie zum Beispiel eine Konfrontationstherapie
  • pflanzliche Medikamente: Baldrian, Johanniskraut, Melisse,
  • Entspannungstechniken: progressive Muskelentspannung, Autosuggestion oder mentales Training.

Gegenwärtig ist anzunehmen, dass ca. 7 % der Menschen an sozialen Phobien leiden und von dem Symptom der sozialen Angst betroffen sind. Diese Phobien können unterschiedliche Ausprägungen haben und machen sich in mangelndem Selbstbewusstsein, Hemmungen, Angespanntheit und Schüchternheit in unterschiedlichen Situationen des Alltags bemerkbar. Phobien werden von Betroffenen als stark einschränkend empfunden und führen unweigerlich in die persönliche Vereinsamung. Das Gefühl, von anderen angeschaut und beurteilt zu werden, wird von einem Menschen als quälend empfunden.

Im Zuge der letzten Jahre haben sich verschiedene Behandlungsmuster für den Umgang und die Therapie der Sozialphobie entwickelt:

  • Konfrontationstherapie,
  • Selbsthilfegruppen,
  • persönliche Ursachenforschung,
  • kognitive Verhaltenstherapie
  • die Stärkung des eigenen Selbstwertgefühls.

Gerade, wenn Sie dazu neigen, sich vor Angstsituationen zu drücken und einer Konfrontation mit einer anderen Person jeglicher Art aus dem Weg gehen, geht der Weg der Besserung genau über diese Konfrontation. Lernen Sie, sich Ihren Ängsten zu stellen und mit diesen in jeder Situation umzugehen. In der Konfrontationstherapie beurteilen Sie Ihren Alltag realistisch und lernen auf diese Art mit den persönlichen Ängsten vor Abweisung und Beurteilung umzugehen. Es stellt sich heraus, dass Ihre Furcht vor Zurückweisung vollkommen unbegründet ist und Sie nicht von anderen beurteilt werden. Im Zuge dieser Therapie stärken Sie Ihr eigenes Selbstbild und in der Folge Ihr Selbstbewusstsein.

Persönliche Zufriedenheit: Selbstliebe und Selbstachtung

Üben Sie diese Situationen mit einer anderen und Ihnen vertrauten Person, vor der Sie keine Scham empfinden jeden Gefühlszustand zuzulassen. Definieren Sie Ihre persönlichen Stärken, aber auch Ihre Schwächen. Bedenken Sie, dass persönliche Schwächen und Macken eine Person in den Augen eines anderen erst liebenswert machen.

Überbewerten Sie die Meinung anderer über Ihren Charakter nicht, denn dies hat nichts mit Ihrem Selbstbild zu tun. Sie können nichts daran ändern. Menschen, die Sie lieben und achten, wissen Ihre Charaktereigenschaften und Ihre Schwächen zu nehmen. Haben Sie heute schon einmal über Ihre Stärken nachgedacht?